STABANTE 15

Vom 18. bis 25. März 2015 führt die Luftwaffe im Raum La Chaux-de-Fonds eine Volltruppenübung durch. STABANTE 15 – so der Name der Übung – stützt sich auf die Erkenntnisse aus den früheren Übungen. Sie soll die Grundbereitschaft und Durchhaltefähigkeit des gesamten Luftwaffendispositivs überprüfen. Beteiligt sind auch Truppen aus dem Heer. Beim Szenario gilt es, eine Konferenz im Raum La Chaux-de-Fonds zu schützen.

Diverse Bereiche der Luftwaffe werden während diesen 8 Tagen im Einsatz sein: je ein Jet- und Helikoptergeschwader, die Fliegerabwehr, die Führungsunterstützung und diverse weitere Bereiche. Ergänzt wird dieses Dispositiv durch das Aufklärungsbataillon 4 des Heeres. Diese Übung zielt vor allem darauf ab, genau zu beurteilen, ob die in vorangegangenen Übungen festgestellten Schwachpunkte der Luftwaffe behoben wurden.
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Fakten zur Verschrottung der BISON-Geschütze

Die ersten Festungskanonen (Fest Kan 93) wurden in den 90er-Jahren gebaut. Die letzten entstanden um die Jahrtausendwende und sind somit immer noch topmodern. Insbesondere das ROHR des BISON ist das modernste seiner Zeit und ist heute wohl noch eines der besten Rohre. Dieses wurde dann in gekürzter Version auch für die Kampfwertsteigerung der M-109 (Panzerhaubitzen – welche inzwischen in grosser Zahl durch das VBS ebenfalls verschrottet wurden!) übernommen.

20150302 Bison

BISON-Monoblock mit zwei Geschützen irgendwo in der Schweiz

 

 

“Die Festungsartillerie Ausbildung in den Rekruten- und Kaderschulen wurde bereits 2008/2009 eingestellt.
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Russische Armee auf der Krim: stark und modern

Russland hat laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu bereits eine „vollwertige, selbstständige Truppengruppierung“ auf der Krim formiert: Dort sind sieben neue Truppenverbände und acht Formationen verschiedener Zweckbestimmung entstanden. Die Verstärkung der Truppen auf der Krim sei eine adäquate Antwort auf die sich zuspitzende geopolitische Lage in der Region, darunter auf verstärkte Nato-Aktivitäten und den Krieg in der Ukraine, so Schoigu.

Die Halbinsel wurde in den Staatsverband Russlands aufgenommen, nachdem sich 96 Prozent der Krimbürger bei einem Referendum am 16. März 2014 für eine Wiedervereinigung mit Russland ausgesprochen hatten. Am 18. März wurde ein entsprechender Vertrag unterzeichnet, der die Republik Krim und die Stadt Sewastopol als zwei neue Föderationssubjekte festgelegt hat.

Bald nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des Krim-Referendums gab der Oberbefehlshaber der russischen Marine Viktor Tschirkow bekannt, dass auf der Krim insgesamt 79 Schiffe der ukrainischen Marine, darunter 25 Kampfschiffe, geblieben sind, und äußerte die Bereitschaft, diese an die ukrainische Seite zurückzugeben.
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SOG verabschiedet Positionspapier zur Armee

Die Delegierten der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) verabschiedeten an ihrer Delegiertenversammlung in Locarno einstimmig ein neues Positionspapier zur Schweizer Sicherheitspolitik und Armee und deren Entwicklung. Explizit begrüsst und unterstützt die SOG auch die Änderungen, welche der Ständerat in der Frühjahrssession an der bundesrätlichen Botschaft zur Weiterentwicklung der Armee (WEA) vornehmen will. Die SOG bekräftigte ihre Mindestforderung nach einem Armeebudget von CHF 5 Mrd. in einem mehrjährigen Zyklus, nach einem Sollbestand der Armee von mindestens 100’000 Angehörigen sowie nach dem Festhalten an der Milizarmee auf Basis der Wehrpflicht. An der Spitze der SOG wurde Brigadier Denis Froidevaux für eine weitere Amtszeit von einem Jahr wiedergewählt.

» Positionspapier
» Schlüsselbotschaften


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Bestandesaufnahme Panzer 87 Leopard

Mit dem Rüstungsprogramm 1984 wurde die Beschaffung von 380 Panzer 87 Leopard (Pz 87 Leo) durch die vereinigte Bundesversammlung genehmigt. 35 Fahrzeuge wurden durch die Herstellerfirma Krauss-Maffei geliefert, die restlichen 345 Fahrzeuge wurden bis 1993 durch K+W in Thun in Lizenz gebaut. Mit dem Rüstungsprogramm 2006 wurden schliesslich 134 Fahrzeuge einem Werterhaltungsprogramm zum Panzer 87 Werterhaltung (Pz 87 WE) unterzogen. Was aber ist mit den verbleibenden 246 Panzer 87 Leopard geschehen? Eine Bestandesaufnahme. […]

Die Offiziersgesellschaft der Panzertruppen setzt sich dafür ein, dass die stillgelegten 96 Panzer 87 Leopard als strategische Reserve im Besitz der Schweizer Armee verbleiben und in den kommenden Jahren einem Kampfwertsteigerungsprogramm unterzogen werden.


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Fluglärm-Gegner wollen ans Bundesverwaltungsgericht

Der Jahresbeginn auf dem Flugplatz Meiringen war intensiv. Der Wiederholungskurs fand statt, und die Tiger-Staffel trainierte während sieben Wochen. Zudem starteten die Kampfjets in Meiringen, welche den Luftraum über Davos während des WEF sicherten. Mittlerweile herrscht auf dem Flugplatz Meiringen Normalbetrieb. Das heisst die F/A-18-Jets starten und landen täglich von 8.00 bis 12.00 und von 13.30 bis 17.00 Uhr. Noch bis Ende März finden einmal pro Woche Nachtflüge statt. Total soll die Anzahl der Flugbewegungen auch dieses Jahr nicht mehr als 5000 betragen.

Für die Fluglärm-Gegner von der IGF (Interessengemeinschaft für weniger Fluglärm in der Alpenregion) ist das naturgemäss viel zu viel. Bereits Ende 2010 reichte die IGF eine Lärmklage beim VBS ein und forderte eine Reduktion auf 2500 Flugbewegungen pro Jahr. Die IGF störte sich insbesondere an den lauten F/A-18-Kampfjets, die nachweislich mehr Lärm verursachen als die Tiger-Jets. Auf ihre Lärmklage haben die Fluglärm-Gegner zwar eine Empfangsbestätigung erhalten, allerdings gab das VBS bis heute keine konkrete Stellungnahme ab. Die IGF will sich nun nicht länger gedulden. «Das VBS vertröstete uns bereits 2012 bis nach der Gripen-Abstimmung. Das war für uns nachvollziehbar. Doch auch danach tat sich nichts», sagt der Unterbächler Emil Feuz, der im IGF-Vorstand sitzt.
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Sind Panzer überhaupt noch zeitgemäss?

Wenn es nun wegen der Ukraine-Krise aber doch zu einem bewaffneten Kampf in Europa käme, stellte sich die Frage, ob sich die Rolle der Panzer wieder ändern könnte. Also weg von der Unterstützung von Fußsoldaten und wieder hin zu Panzerkämpfen? „Es geht überhaupt nicht darum, dass Deutschland dort Panzer einsetzt. Man sollte vorsichtig sein mit dieser Schraube der Eskalation“, sagt ein Mitglied der Bundeswehr, das nicht namentlich genannt werden möchte. Es sei keine Option, Panzer auf Züge zu verladen und nach Osten zu schicken. Man müsse die Kampfmaschinen in der heutigen Strategie als Mittel zur Abschreckung sehen. „Wenn man keine Kräfte hat, kann man kein Bedrohungsszenario aufbauen und hat keine Möglichkeit einem Aggressor zu zeigen, dass ein Angriff keinen Erfolg haben wird“, sagt der Militärexperte. Panzer seien auch heute noch bei der Abwehr von Panzerangriffen wichtig, denn mit ihnen könne man im Gegensatz zu Hubschraubern lange an einem Ort bleiben und sich aber auch schnell bewegen, falls sich der Schwerpunkt in einem Gefecht verändere.
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Diese Warnungen aus Rußland können Ihr Leben retten

Der Chef des Zentralkommandos der russischen Strategischen Raketentruppen (SRT), Generalmajor Andrej Burbin, gab am 1. März ein seltenes, öffentliches Live-Radiointerview über die Bereitschaft Rußlands, im Falle eines Angriffs auf das Land einen Gegenangriff mit strategischen Kernwaffen zu führen. Das gilt auch für den vieldiskutierten amerikanischen Plan, mit einem plötzlichen, schnellen Schlag (Prompt Global Strike) mit konventionellen Waffen die russischen Vergeltungskapazitäten zu zerstören. Die Botschaft des russischen Generals ist, daß jegliche „utopischen“ Militärpläne für einen „begrenzten Atomkrieg“ oder eine Ausschaltung der russischen Kernwaffen mit konventionellen Waffen illusorisch sind: Jeder solche Versuch würde scheitern, und das unausweichliche Resultat wäre ein Vergeltungsschlag gegen die Vereinigten Staaten mit den ballistischen Interkontinentalraketen der SRT.
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Ukraine: Rechter Sektor beantragt Steuergelder für radikale Milizen

Der Führer der rechten Miliz Rechter Sektor und ukrainische Abgeordnete, Dmytro Jarosch, hat mit weiteren Parlaments-Kollegen einen Gesetzesentwurf eingebracht, wonach die 17 Freiwilligen-Verbände im Osten der Ukraine einen offiziellen Status erhalten sollen.

Der Entwurf besagt, dass die Regierung staatliche Unterstützungen an alle Menschen zukommen lassen soll, die die „Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine im Rahmen des Freiwilligen-Verbände“ verteidigen, berichtet der Rechte Sektor auf seiner offiziellen Webseite. Sollte der Entwurf verabschiedet werden, würden die mehrheitlich rechten Mitglieder der Freiwilligen-Verbände einen de facto Soldaten-Status erhalten. Damit hätten sie auch Ansprüche auf soziale Sicherheiten, was unter anderem Pensionsbezüge umfasst.
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Tschechien will Wehrpflicht wieder einführen

Die gewaltsame Zerschlagung des “Prager Frühlings” 1968 durch die Rote Armee sitzt den Tschechen noch in den Knochen. Zehn Jahre nach der Aufhebung der Wehrpflicht erwägt Tschechien ihre Wiedereinführung. Das sieht der Entwurf einer Novelle des Wehrgesetzes vor, den das Verteidigungsministerium demnächst vorlegen will, wie die tschechischen Tageszeitung “Mlada fronta Dnes” berichtete. Als Grund nennt das Blatt die immer schlechtere Sicherheitssituation in Europa, insbesondere in der Ukraine.

Wir dürfen nicht die jetzigen Gefahren unterschätzen, wir müssen vorbereitet sein. Am Beispiel der Ukraine kann man sehen, dass die Konflikte schnell und relativ nahe ausbrechen können“, sagte Verteidigungsminister Martin Stropnicky. Außerdem habe das Heer keine Übersicht darüber, wie viele kampffähige Soldaten Tschechien im Falle des Krieges oder einer Bedrohung des Landes hätte.
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