N24-Dokumentation: Der Leopard Panzer

Sehenswerte Dokumentation von N24 über die Geschichte des Leopard Kampfpanzers.

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Vom Traum der Einheit: Die europäische Armee

Hätte Russland in der Ukraine die Separatisten mit Mensch und Material unterstützt, wenn ein politisch geeintes Europa mit einer schlagkräftigen Armee innerhalb weniger Tage intervenieren oder zumindest glaubhaft damit hätte drohen können? Bislang fehlte es, abgesehen vom politischen Willen, ebenso an den militärischen Fähigkeiten hierzu.

Die Stunde war reif, um eine simple wie visionäre Idee wieder in das öffentliche Rampenlicht zu stellen: Den Traum von einer Europa-Armee. Als EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im März 2015 die bereits in den 50er-Jahren geführte Debatte neu belebte, hätte der Zeitpunkt für diesen lang gehegten Traum kaum günstiger ausfallen können: Das militärische Vorgehen Russlands in der Ukraine hält den politischen Eliten Europas und ihren Bevölkerungen seit einem Jahr wieder vor Augen, dass sie mit einer militärischen Bedrohung an ihrer Peripherie im Baltikum rechnen und ihr schlimmstenfalls auch mit militärischen Mitteln Einhalt gebieten muss.
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Luftwaffen-Chef: «Es braucht neue Kampfjets»

Für den Luftpolizeidienst rund um die Uhr genügten die 32 F/A-18 Kampfflugzeuge grundsätzlich, sagte Schellenberg am Mittwoch am jährlichen Informationsrapport in Emmen vor rund 800 Miliz-Offizieren und Berufskadern. Um die Bevölkerung im Ernstfall mit mindestens zwei sich permanent in der Luft befindenden Flugzeugen zu schützen, seien aber mindestens 55 Kampfflugzeuge nötig. […]

Beim Tiger F-5 würden die eidgenössischen Räte frühestens 2017 über eine Ausserdienststellung entscheiden. Die 26 Flugzeuge würden vorläufig im bisherigen Rahmen weiterbetrieben, der Rest der Flotte von total 54 Tigern werde minimal unterhalten, sodass später auch ein Verkauf möglich sei, sagte Schellenberg. Mittelfristig müsse ebenfalls die Beschaffung eines Ersatzes für die veralteten Tiger anvisiert werden.
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Truppenlager Glaubenberg wird Asylzentrum

Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) will im Truppenlager Glaubenberg in Sarnen ab Mitte 2016 bis zu 240 Asylsuchende unterbringen. Die Nutzung als Ausreisezentrum für Asylsuchende erfolgt parallel zur Nutzung durch das Militär, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Sarnen vom Donnerstag. Das Truppenlager werde baulich in zwei Bereiche unterteilt, so dass die Nutzung voneinander unabhängig betrieben werden kann. Die Nutzung der Anlage durch Dritte wie die Schneesportlager bleibe weiterhin möglich.
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Interpellation: Grosser Stellenzuwachs beim Nachrichtendienst

Mit Urteil vom 2. Februar 2015 stützt das Bundesverwaltungsgericht das Begehren, welches die Offenlegung der Stellen-Statistik im Nachrichtendienst des Bundes (NDB) ermöglicht. In der Tageszeitung “Blick” wurden daraufhin folgende Zahlen veröffentlicht: “2010 startete der aus In- und Ausland-Geheimdienst neu entstanden NDB mit 237 Vollzeitstellen. Ende 2014 waren es bereits 266 – bei einem Budget von 63,3 Millionen-Franken-Budget. Anfangs Jahr bewilligte der Bundesrat sechs weitere Stellen zur Dschihadismus-Bekämpfung: Damit steigt der Stellen-Etat 2015 auf mindestens 272.” Der Stellenzuwachs würde damit im Nachrichtendienst des Bundes (NDB) rund 15 Prozent in nur sechs Jahren betragen.
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Gripen – ein Jahr danach

Vor einem Jahr ist erstmals seit 1957 eine Militärvorlage abgestürzt. Zwar waren sich alle einig, dass das Nein zur Beschaffung neuer Kampfjets kein Ja zur Abschaffung der Armee bedeutete. Doch war das Nein auch mehr als ein simples Nein gegen ein Milliarden­geschäft. Wertefragen spielten am 18. Mai 2014 eine erhebliche Rolle. Das beweisen Gräben, die typisch für Identitätskonflikte sind: Während die Deutschsprachigen – sehr knapp – den Kauf der 22 Gripen befürworteten, wurde dieser von zwei Dritteln der Romands abgelehnt. Die ländliche Schweiz (53% Ja) wurde von den Städten (62% Nein) überstimmt. Ähnlich erging es den Veteranen über 65, die für einmal den Jungen zwischen 18 und 40 unterlagen. Auch zwischen den Männern, die zu 53 Prozent für die Kampfjets stimmten, und den Frauen, die zu 58 Prozent gegen sie waren, zeigte sich ein grosses Gefälle.

von Joe Lang, GSoA
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Rüstungsprogramme bis 2020

SVP-Verteidigungsminister Ueli Maurer plant die grosse Shoppingtour für seine Militärs. Für knapp sechs Milliarden Franken will er die Armee bis 2020 aus- und aufrüsten. Das zeigt ein vertrauliches VBS-Papier über die Beschaffungsplanung 2015–2020, das BLICK vorliegt (siehe Tabelle). Im Juni kommt das Rüstungsprogramm 2015 in den Nationalrat, im Herbst in den Ständerat. Doch wegen des Gripen-Neins vor genau einem Jahr, mit welchem das 3,1 Mil­liarden schwere Rüstungsprogramm 2012 flöten ging, will Maurer noch dieses Jahr ein zusätzliches Rüstungsprogramm nachreichen.
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WEA – unvollständig ausgerüstet

  1. Pro Memoria: Das Schweizer Volk hat mit der Volksabstimmung vom 18. Mai 2003 die Armee XXI mit einem Mannschaftsbestand 220‘000 (140‘000 Aktive und 80‘000 Reserve) beschlossen. Dieser Volksentscheid ist vom Bundesrat nicht umgesetzt worden. Ich verweise auf den Entwicklungsschritt 08/11.

    von Willy Stelzer, Major a D

  2. Am 17.1.2011 hat der BLICK berichtet, dass der Ex-Armeechef Keckeis zusammen mit Regierungsrat Pierre Maudet und Peter Arbenz für eine 20‘000 Mann-Armee plädiert hat.

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Luftwaffe im politischen Luftloch

«Eine Armee ohne Luftwaffe ist wie ein Haus ohne Dach.» Dieses Mahnwort verwendete Verteidigungsminister Ueli Maurer bei jeder Gelegenheit, als er im letzten Frühjahr für den Kampfjet Gripen warb. Der Souverän sah es anders. Am 18. Mai 2014 sagten 53,4 Prozent der Stimmberechtigten Nein zum Kauf neuer Kampfflugzeuge. Die rot-grünen Armeegegner bejubelten ihren Erfolg gemeinsam mit der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA). Die bürgerlichen Armeefreunde blickten zerknirscht auf einen Abstimmungskampf zurück, in dem sie vieles falsch gemacht hatten. Und die Luftwaffe sieht seither einer ungewissen Zukunft entgegen.
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Afrika steigert Militärausgaben um 50 Milliarden Dollar

Die gute Nachricht ist, dass die globalen Rüstungsausgaben 2014 um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken sind. Das ergibt sich aus einem neuen Bericht des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). Die schlechte Nachricht: Der Rückgang ist praktisch komplett Einsparungen im US-Militärhaushalt zu verdanken. Werden die USA nicht berücksichtigt, sind die globalen Militärausgaben im letzten Jahr sogar um 3,1 Prozent gestiegen. Der afrikanische Kontinent nimmt dabei eine Sonderrolle ein. Wie schon 2013 ist Afrika auch 2014 der Kontinent mit dem stärksten Wachstum der Rüstungsausgaben: beinahe 6 Prozent.
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