Das heimliche Herz der Schweizer Armee

Auf den ersten Blick gleicht Nalé einer Streusiedlung mit Kreisel, wie man sie im Jura alle paar Kilometer antrifft. Wer näher herantritt, merkt jedoch schnell, dass etwas nicht stimmen kann. Kein Kind spielt auf den Strassen, keine Katze schleicht um die Gebäude herum, und kein Brief wird auf der örtlichen Poststelle aufgegeben. Stattdessen: Fassaden im Rohbau, Kameras an jeder Hausecke, scheinbar willkürlich im Raum herumstehende Panzer und Soldaten in Tarnanzügen, die von Haus zu Haus hetzen. Unter der Leitung von Oberstleutnant im Generalstab Christoph Schönbächler ist die Inf Kp 11/1 soeben dabei, das Dorf zu durchsuchen. «Militärische Hauptaktion im Zernierungsraum» nennt sich das im Fachjargon. Bei der Einführung haben die Soldaten erfahren, dass in der Ortschaft acht bis zehn Gegner vermutet werden und dass Nalé als Operationsbasis für die Planung von Aktionen benutzt wird. Konkret: für Schmuggelaktionen.
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Sion – Drehkreuz für Super-Reiche Skitouristen

Derzeit ist Sion noch eine von vier wichtigen Basen für die Schweizer Luftwaffe. Diese trainiert hier unter anderem Piloten für Northrop Grumman F-5E Tigers. Der Flughafen ist jedoch einzigartig, weil er den Maschinen saudischer Prinzen oder russischer Oligarchen Vorrang gewährt. Karrer erwartet, dass die Luftwaffe nach einer Volksabstimmung gegen den Kauf der Gripen- Kampfflugzeuge von Saab AB als Ersatz für die F5-Maschinen im vergangenen Jahr den Airport wohl nach 2020 verlassen wird. Das eröffne mehr Chancen für Privat-Jets.
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Deutschland: “Breite vor Tiefe” ist Geschichte

Seit fünf Jahren basteln Deutschlands Verteidigungsminister an einer Reform der Bundeswehr. Mit einem der Leitprinzipien macht Ursula von der Leyen jetzt offiziell Schluss. Die Truppe soll nicht mehr vieles ein bisschen können, sondern umgekehrt.

Die Ministerin stellte unter anderem die von ihrem Vorgänger Thomas de Maizière (CDU) festgelegten Obergrenzen für die großen Waffensysteme infrage. “In einem ersten Schritt wollen wir zum Beispiel mit der Praxis Schluss machen, dass wir überschüssiges gutes Material, beispielsweise Leopard 2, abgeben oder verschrotten.” De Maizière hatte eine Verringerung der Zahl der “Leopard 2″-Kampfpanzer von 350 auf 225 geplant. Auch für andere Waffensysteme hatte er 2011 Obergrenzen festgelegt.
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Nato-Generäle rechnen mit einem Krieg in Europa

Hält der Waffenstillstand von Minsk oder hält er nicht? Während die Unsicherheit über das Abkommen zwischen der ukrainischen Regierung und den von Russland gestützten Rebellen im Osten des Landes andauert, explodierte am Sonntag in Charkiw eine am Strassenrand versteckte Bombe. Mindestens zwei Menschen starben und zwölf oder mehr wurden verletzt.

Manche westliche Generäle dürften über den ersten Anschlag mit Todesfolge in der zweitgrössten Stadt der Ukraine nicht erstaunt sein. Sie gehen zunehmend davon aus, dass der Appetit des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit der Eroberung von Donetzk, Lugansk und neu Debalzewo längst nicht gestillt ist. Hohe Militärs glauben, dass sich Putin auf einen Grosskonflikt in den nächsten Jahren vorbereitet.
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L’armée allemande n’existe plus

Le manque de matériel de l’armée allemande est tel que lors d’un récent exercice commun avec des forces de l’OTAN, les soldats ont masqué l’absence de mitrailleuses sur leurs véhicules en en faisant de fausses en bois… Il ne s’agit pas d’une rumeur, mais de ce que révèle un reportage diffusé il y a quelques jours par la chaîne de télévision publique allemande ARD. Ce reportage a été diffusé le jour même de la prise de Debaltseve par les séparatistes pro-russes à l’est de l’Ukraine en violation totale des accords de Minsk de cessez-le-feu. Une défaite cuisante pour l’armée ukrainienne qui n’est clairement pas capable de s’opposer aux séparatistes équipés de matériel militaire russe et renforcé par des unités de l’armée russe.
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KIUG: Der Kampf um GROSNY

Der Kampf im überbauten Gelände (KIUG) gewinnt aufgrund der stetig zunehmenden Urbanisierung auch in der Schweiz immer mehr an Relevanz und muss daher in einer zukünftigen Einsatzdoktrin zwingend berücksichtigt werden. Der folgende Artikel ist ein militärgeschichtlicher Beitrag zu dieser Debatte.
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Bundeswehr zieht mit Besenstielen ins Manöver

Der deutsche Gefechtsverband in der Eingreiftruppe leidet an eklatantem Ausrüstungsmangel. Bei einer Nato-Übung mussten sich Soldaten mit einem schwarz getünchtem Besenstiel an einer Waffenanlage behelfen – denn Rohre fehlten. Doch es mangelt an noch viel mehr.

Vor einigen Monaten nahm der deutsche Gefechtsverband in der Nato-Eingreiftruppe (NRF) an einer Übung in Norwegen teil. Die Truppe präsentierte sich dort auch mit einem Gefechtsfahrzeug vom Typ Gtk Boxer. Für ein Gefecht wäre das Fahrzeug allerdings nicht geeignet gewesen. Denn der Waffenanlage des gepanzerten Wagens fehlte das Rohr – stattdessen behalf sich die Truppe mit einem Besenstiel, wie die ARD-Politikmagazine „Kontraste“ und „Report Mainz“ unter Berufung auf einen geheimen Report berichten.
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Der Bundesrat verabschiedet die Immobilienbotschaft VBS 2015

Die am Mittwoch vom Bundesrat verabschiedete Immobilienbotschaft des VBS 2015 sieht sieben neue Verpflichtungskredite von insgesamt 455,28 Millionen Franken vor. Die Botschaft beinhaltet ebenfalls einen Zusatzkredit von 12,33 Millionen Franken für den Bau eines neuen Armeelogistikcenters in Monte Ceneri.

Schwergewichtig werden mit dieser Botschaft rund 135 Millionen Franken in die Ausbildungsinfrastruktur investiert. Davon entfallen unter anderem 71,94 Millionen Franken auf die Gesamtsanierung der Mannschaftskaserne I auf dem Waffenplatz Thun. Weitere 55 Millionen Franken sind für die Gesamtsanierung der Kaserne sowie den Ersatz der Mehrzweckhalle auf dem Waffenplatz Isone vorgesehen. Die Einsatzinfrastruktur ist mit ungefähr 85 Millionen Franken dotiert.
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2014: Zahl der Diensttage weiter rückläufig

Im Jahr 2014 wurden insgesamt 5‘841‘341 Diensttage geleistet. Gegenüber dem Vorjahr (6‘052‘376) wurden damit über 200‘000 Tage weniger absolviert. Diese Reduktion resultiert aus den im Vergleich zum Vorjahr tieferen Einrückungsbeständen bei den Fortbildungsdiensten der Truppe (FDT, minus rund 7,1 %). Die durchschnittliche Dienstdauer in den FDT blieb hingegen konstant bei zwölf Tagen, jene der Lehrverbände lag bei 47 Tagen (2013: 42). Durchschnittlich standen im Jahr 2014 täglich 16‘004 Angehörige der Armee im Dienst (2013: 16‘500).

In Einsätzen und für Unterstützungsleistungen hat die Schweizer Armee im vergangenen Jahr 250’028 Diensttage geleistet, das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr (228’462). Während die Zahl der geleisteten Diensttage in Sicherungseinsätzen aufgrund der Syrienkonferenz in Montreux und der OSZE-Ministerkonferenz in Basel um 28% auf 121’667 Diensttage zunahm, ging sie bei den Unterstützungsleistungen um 13% auf 26’192 Diensttage zurück, weil 2014 anders als im Vorjahr keine eidgenössischen Grossanlässe auf dem Kalender standen.
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Gemeinderat Bern: Keine Werbung mehr für Jungschützenkurse im “Fäger”

Seit Jahre führen die Stadtschützen Bern die “Fäger” Kurse im sportlichen Schiessen 10m Druckluft und 50m Keinkaliber Gewehr durch. Der Gemeinderat unterbindet nun die Werbung für diese Jungschützenkurse. Die Geschichte finden Sie hier.

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Retten Sie die Tiger F-5

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