Frauen an die Front!

Immer weniger Männer absolvieren die Rekrutenschule. Darum fordert der Bundesrat einen obligatorischen Informationstag für junge Frauen. Sie sind wohl die einzige Überlebenschance für die Schweizer Armee in ihrer heutigen Form. Ein Besuch in Airolo, wo zwei Baslerinnen freiwillig ihrem Land dienen.
→ Weiterlesen: Frauen an die Front!

Print Friendly, PDF & Email

Rund um die Schweiz wird aufgerüstet

Die Nato will mehr Geld für die Verteidigung ausgeben, Länder wie China und Saudi-Arabien haben ihre Armeebudgets bereits kräftig erhöht. Auch die Schweiz müsse mehr ins Militär investieren, fordern bürgerliche Politiker.
→ Weiterlesen: Rund um die Schweiz wird aufgerüstet

Print Friendly, PDF & Email

Mehr Geld für die Landesverteidigung: Die Schweiz folgt dem europäischen Trend

Eine Art Trendwende zeichnet sich auch bei den Schweizer Militärausgaben für die nächsten Jahre ab. Zwar steht Bern nicht unter Druck, von der Nato gesetzte und von Washington vehement eingeforderte Ausgabenziele zu erreichen. Doch wie die Planungen des VBS für die kommenden Jahre zeigen, schickt sich auch die Schweiz an, erstmals seit den späten 1980er Jahren wieder mehr ins Militär zu investieren. 2017 wendete die Schweiz 4,6 Milliarden Franken für die Verteidigung auf, was knapp 0,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts entspricht. Bis zum Beginn der 2030er Jahre soll dieser Anteil auf 0,8 Prozent steigen. Letztmals sah die Schweiz eine solche Erhöhung Mitte der 1990er Jahre, als sich die Ausgaben, gemessen am BIP, von 1,3 auf 1,4 Prozent erhöhten.
→ Weiterlesen: Mehr Geld für die Landesverteidigung: Die Schweiz folgt dem europäischen Trend

Print Friendly, PDF & Email

Bei der Armee gab’s zum Abschied auch mal eine Goldmünze – unrechtmässig

Der heutige Ausbildungschef Baumgartner war die einzige Führungsperson, gegen die im Zuge des Falls Stettbacher eine Disziplinaruntersuchung eröffnet wurde. Er war als Chef der Logistikbasis der Armee (LBA) von 2010 bis 2015 der Vorgesetzte von Stettbacher. Dieser hatte im Rahmen der ersten Administrativuntersuchung Vorwürfe gegen übergeordnete Stellen erhoben, darunter auch Baumgartner: Weihnachtsessen mit den Partnern der Armeeangehörigen und Geschenken, eine grosse Feier der gesamten LBA im Velodrome in Grenchen, mehrgängige Mittagessen und ausschweifender Alkoholkonsum.
→ Weiterlesen: Bei der Armee gab’s zum Abschied auch mal eine Goldmünze – unrechtmässig

Print Friendly, PDF & Email

Vertiefte Prüfung des Modells Sicherheitsdienstpflicht

Im Jahre 2010 konnten 8’117 Personen für den Zivilschutz rekrutiert werden; 2017 waren es nur mehr 4’805. Die Abgänge in den Zivildienst trugen zum Rückgang der Zivilschutzbestände bei. Insbesondere führten die Massnahmen, die in der Armee zur Reduzierung der Abgänge umgesetzt wurden, zu einem Bestandesrückgang im Zivilschutz. Zu diesen Massnahmen zählen nicht nur die progressiven Leistungssteigerungen in der Rekrutenschule, sondern auch die Einführung der „differenzierten Tauglichkeit“ und die Anpassung der Anforderungsprofile. Dadurch konnten Leute für die Armee rekrutiert werden, die früher schutzdiensttauglich gewesen wären. Diese Personen fehlen nun den Kantonen im Zivilschutz.
→ Weiterlesen: Vertiefte Prüfung des Modells Sicherheitsdienstpflicht

Print Friendly, PDF & Email

Der Luftkampf ist eröffnet

Fünf Kampfjet-Hersteller erhalten in diesen Tagen Post von der Eidgenossenschaft – die Einladung für eine Offerte. Damit ist das Rennen um das neue Kampfflugzeug der Schweizer Armee lanciert.

Es geht um viel. Um fünf bis sechs Milliarden Franken. Die Hersteller haben sich Anfang Juni am Symposium der Offiziere der Luftwaffe in Dübendorf ZH in Stellung gebracht. Airbus (Eurofighter), Saab (Gripen E), Boeing (F/A-18 Super Hornet), Lockheed Martin (F-35 A) und Dassault (Rafale) konnten sich dort der Luftwaffen-Elite präsentieren. Sie bezahlten je rund 10’000 Franken für den Auftritt.
→ Weiterlesen: Der Luftkampf ist eröffnet

Print Friendly, PDF & Email

National- und Ständerat: (Nur) Jeder vierte Parlamentarier ist Offizier

Die Diskussion um die Attraktivität des Militärs im Vergleich zum Zivildienst ist erneut in den Fokus gerückt. Debattiert wird aber auch hin und wieder über das Nachwuchsproblem auf Offizierstufe in der Schweizer Armee.

Bei dieser Gelegenheit lohnt sich für die Diskussion, einen Blick auf die Militär-Laufbahnen von Parlamentariern zu werfen. Früher war Unternehmer, Offizier und National- oder Ständerat in ein- und derselben Person keine Seltenheit. Heute ist diese Dreiheit aber immer weniger anzutreffen. Das ist sicher mit ein Grund für gewisse Entscheide bei Armee-Vorlagen in Bern.
→ Weiterlesen: National- und Ständerat: (Nur) Jeder vierte Parlamentarier ist Offizier

Print Friendly, PDF & Email

Bürgerliche Kampfjet-Befürworter liegen sich schon wieder in den Haaren – die Armee-Gegner freuts

Das Seilziehen hat längst begonnen. Parmelin hat sein Multipack in die Vernehmlassung geschickt, die bis September läuft. Klar ist schon jetzt: Viele Armeefreunde wollen eine aus ihrer Sicht riskante Volksabstimmung verhindern. Hinter den Kulissen laufen längst Bestrebungen, das Paket in seine Einzelteile zu zerlegen. Etwa bei der FDP.
→ Weiterlesen: Bürgerliche Kampfjet-Befürworter liegen sich schon wieder in den Haaren – die Armee-Gegner freuts

Print Friendly, PDF & Email

Warum die Armee die Zivildienstler in die Pflicht nehmen will – und nicht die Untauglichen

Seit einigen Jahren erhält jeder Vierte bis Fünfte den Stempel «Untauglich». Trotzdem setzt die Armee nicht bei ihnen an, sondern bei den Zivildienstlern. Denn mehr Taugliche bedeutet auch: mehr Abbrecher.
→ Weiterlesen: Warum die Armee die Zivildienstler in die Pflicht nehmen will – und nicht die Untauglichen

Print Friendly, PDF & Email

Leoparden gibt es nur noch im Zoo

Wer heute in Rothenburg Leoparden sehen will, findet sie – es sind zwei Raubkatzen – nur noch in Toni’s Zoo. Die gepanzerten Leoparden sind nämlich bereits vor Jahren aus Rothenburg abgezogen und ins st. gallische Bronschhofen verlegt worden. 96 Stück sind dort stillgelegt und werden aus Effizienzgründen zentral an einem Ort in Schuss gehalten. «Die Stilllegungskosten für alle Panzer 87 Leopard belaufen sich pro Jahr auf rund 500 000 Franken», schreibt Jacqueline Stampfli-Bieri, stellvertretende Leiterin Kommunikation im Bundesamt für Rüstung, Armasuisse.

Von den 380 Leoparden, die in den 1980er-Jahren für 3,53 Milliarden Franken akquiriert wurden, sind es im Verlauf der Jahre immer weniger geworden. Nicht einmal mehr die Hälfte davon steht derzeit noch im Einsatz. Von den 172 noch benutzten Tanks […] sind mehr als 30 ihrer ursprünglichen Funktion enthoben. Diese «Mutanten» stehen heute zum Beispiel als Genie- oder Mienenräumpanzer im Armee-Einsatz. Von den Panzern sind bis dato 109 ins Ausland verkauft worden. Teils an die kanadische Armee, aber auch an die beiden deutschen Rüstungskonzerne Rheinmetall und Krauss-Maffai Wegmann.


→ Weiterlesen: Leoparden gibt es nur noch im Zoo

Print Friendly, PDF & Email

Erinnerungen an die Armee 61

Unterstützen Sie uns!

Spin Doctors im Bundeshaus