Armee rekrutiert so viele Frauen wie noch nie

Die Schweizer Armee ist eine Männerbastion. In keinem europäischen Land leisten so wenige Frauen Militärdienst wie hier. Doch neue Zahlen zeigen: Sie lassen sich nicht länger abwimmeln. Im vergangenen Jahr rekrutierte das Militär 250 Soldatinnen. So viele waren es noch nie.

250 Frauen, die freiwillig den Dienst antreten – das sind rund 35 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, fast doppelt so viele wie 2015. Experten deuten die Zahlen als Trendwende. Die Armee schafft es zunehmend, Frauen für den Wehrdienst zu begeistern. Mehr noch: Rund die Hälfte der eingerückten Frauen absolviert eine Kaderausbildung zur Unteroffizierin oder Offizierin.
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Der Zivildienst ist so beliebt wie nie zuvor

Seit Jahren beklagt sich die Schweizer Armee über Nachwuchsprobleme. Nun belegen aktuelle Zahlen, die der SRF-Sendung «10vor10» vorliegen, den Trend hin zum Zivildienst. 6785 neue Zulassungen wurden im vergangenen Jahr bewilligt. Insgesamt absolvierten die Zivildienstleistenden 1,8 Millionen Diensttage. Dies ist laut Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI ein Rekordwert. Es sei die höchste Zahl seit 1996, also seit Inkrafttreten des Zivildienstgesetzes in der Schweiz.
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Volksabstimmung über Kampfjets: Bundesrat lässt Parlament auflaufen

Dass die Schweiz dereinst neue Kampfjets kauft, ohne dass die Bevölkerung dazu befragt wird, kann sich in Bern kaum jemand ernsthaft vorstellen. Doch bis der Bundesrat definitiv entschieden hat, ob und wie das Geschäft vors Volk kommt, möchte er in Ruhe gelassen werden. Auch vom Parlament. Vorstösse, die einen Urnengang fordern, werden von der Landesregierung gar nicht erst beantwortet.
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Schweizer Armee führt SMS-Mobilmachung ein

Die Schweizer Armee will Soldaten per SMS mobilisieren können. Würde die Schweiz infiltriert oder von Naturkatastrophen heimgesucht, könnten 20’000 Armeeangehörige eine Nachricht auf dem Handy erhalten. Das geht auch, wenn man in den Ferien ist.

Mit der Neuerung sollen zivile Behörden im Bedarfsfall unterstützt werden. Mögliche Auslöser könnten Hochwasser sein, Erdbeben oder Terror. Felsstürze gehören offenbar nicht dazu. Bondo und Gondo seien keine Ereignisse von nationaler Bedeutung gewesen.
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Armeechef Philippe Rebord «Die Milizarmee hat Zukunft»

Philippe Rebord ist seit einem Jahr Chef der Armee. In dieser Zeit hat er erst sehr wenige ­Interviews gegeben. Die Gäste des SonntagsBlicks empfängt er in seinem Büro im Bundeshaus Ost. Im Vorzimmer liegen Militärbiscuits und -schokolade auf. Solche wird er zum Abschied mit auf den Heimweg geben – schön verpackt in eine Hülle mit Schweizer Fahne und der Aufschrift: «Vielen Dank für Ihr Interesse und für Ihre Unterstützung. Korpskommandant Philippe Rebord».
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Fehler von Armeejuristen kosten Millionen

Es war ein Blitz aus heiterem Himmel. Am 8. Dezember 2016 verbrachte Andreas Stettbacher, der höchste Arzt der Schweizer Armee, einen munteren Nachmittag im Kreis der obersten Armeeführung am Murtensee. Tags darauf eröffnete ihm ein Vorgesetzter, dass er, Stettbacher, per sofort freigestellt ist. Dass das Verteidigungsdepartement (VBS) ihn verdächtigt, Amtspflichten verletzt und Vermögensdelikte begangen zu haben. Dass Strafanzeige gegen ihn erstattet wurde. Und dass die Öffentlichkeit über die Vorwürfe informiert wird.
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Divisionär Untauglich

Divisionäre a D handeln in der Regel zurückhaltend, wenn sie sich dazu entschliessen, sich nochmals ins Tagesgeschäft einzumischen. Gefragt sind dann Ratschläge, die bei den Aktiven bisher ausser Acht gelassen wurden. Als Divisionär Untauglich gebärdet sich demgegenüber der neue Chefredaktor der ASMZ, der Zeitschrift der Schweizerischen Offiziersgesellschaft SOG, Divisionär Andreas Bölsterli. Wenig überraschend und inhaltlich richtig ergreift der frühere Kommandant der Territorialregion 2, zu der auch das Baselbiet und Basel Stadt gehören, im Editorial seiner Militärzeitschrift Partei für die vom Bundesrat bewilligte Investition in eine bessere Luftverteidigung. Dass Bölsterli dabei aber ohne weitere Begründung sagt, es müsse nun ein Jet der 5. Generation auf den Laden, kann nur mit akutem Wissensnotstand oder einseitiger Parteinahme aufgrund Ausbildungs- und Indoktrinationsjahren in den USA interpretiert werden. Oder beidem zusammen.
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Für Offiziere ist nur der Tarnkappenbomber gut genug

Divisionär Andreas Bölsterli, Chefredaktor der von der Schweizer Offiziersgesellschaft herausgegebenen Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift (ASMZ), erklärt im neusten Editorial: Rafale und Eurofighter seien zu alt, ihre Technologie nicht mehr auf dem neusten Stand. Es gehe bei den geplanten Milliarden-Investitionen in die dritte Dimension «nicht nur um den Ersatz von Flugzeugen, sondern um die eigentliche Existenz der Luftwaffe und damit auch um das Gesamtsystem der Armee», so der Zweisternegeneral.
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Bundesrat lehnt Beschaffung von Grossraumhelikoptern ab

In Erfüllung eines Postulates aus dem Ständerat hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 20. Dezember 2017 einen Bericht zur Option gutgeheissen, Grossraumhelikopter für die Armee zu beschaffen. Der Bericht prüft Varianten und kommt zum Schluss, dass die heutige Flotte trotz ihren Einschränkungen erhalten werden soll.
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Bald neuen Regeln für Wehrpflichtersatz

Wer bei der Entlassung aus dem Militärdienst nicht alle Diensttage geleistet hat, soll künftig zahlen müssen. Der Nationalrat ist einverstanden mit dieser und weiteren Änderungen des Gesetzes über die Wehrpflichtersatzabgabe. Als nächstes entscheidet der Ständerat.
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Erinnerungen an die Armee 61

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