“Wir wollen keine Söldner und Rambos”

“Die Milizarmee ist die beste Lösung für die Schweiz für unser Land gibt es kein besseres System. Die Qualität unser Arnieeangehörigen ist einzigartig, und der Bürger in Uniform setzen sich solidarisch für seine Heimat ein. Bürgerrechte werden durch Bürgerpflichten erhalten. Dieser wichtige Grundsatz erinnert uns immer wieder daran, dass unser sicheres Land nur dank dem Einsatz unserer Bürger in allen Sparten unserer Gesellschaft erhalten bleibt. Weitere Vorzüge sind die soziale Durchmischung, der Austausch zwischen den Sprachregionen und die Tatsache, dass die Milizarmee demokratisch kontrolliert ist.”
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Nur die Schrumpfkur funktioniert

Einst war sie der Stolz der Deutschen Marine und jagte Piraten am Horn von Afrika, doch in sechseinhalb Monaten wird die Fregatte “Emden” planmäßig außer Dienst gestellt. Für ihre noch aktiven Schwesterschiffe könnte die letzte Fahrt deutlich früher kommen als geplant.

Der Grund: Personalmangel. Dem Inspekteur der Deutschen Marine, Bundeswehr-Admiral Axel Schimpf, fehlen schon jetzt hunderte Soldaten. Die Marine sei als Arbeitgeber nicht mehr attraktiv, klagt der Admiral. Deshalb müsse man über pragmatische Lösungen nachdenken. Und dazu gehöre dann eben auch, Fregatten, für die es keine Besatzungen mehr gebe, früher als geplant abzuwracken oder U-Boote dauerhaft an befreundete Nationen zu verleihen, sagt der Marinechef.
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“Das endet im Krieg”

Unterdessen suchen Politiker händeringend nach Geld, mit dem sie die Euro-Einheitswährung weiter »retten« können. Das größenwahnsinnige Euro-Projekt kostet wahnsinnig viel Geld. Und längst ist klar, dass es die Einheitswährung Euro nicht mehr viele Jahre geben wird. Denn der Größenwahn der dahinter stehenden Politik ist gescheitert. Selbst dem dümmsten Sparer dämmert inzwischen, dass ein Sparbuch jetzt eine riskante Geldanlage ist. Man bereitet uns Schritt für Schritt auf einen Crash vor, bei dem unsere Sparguthaben geopfert werden. Klar ist auch, dass es beim Crash erhebliche Unruhen geben wird – auch im deutschsprachigen Raum. Die großen Verwerfungen zeichnen sich schon jetzt ab. Wird es also Krieg in Europa geben?
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Die Unwissende

Am 26. April habe ich in der NZZ publik gemacht, in welche Richtung Ueli Maurer die Armee konzeptionell weiterentwickeln will. Gleichentags schaltete sich die Zürcher SP-Nationalrätin Galladé via «10 vor 10» in die Debatte ein. Zu Maurers Plänen, über die sie ganz und gar nicht informiert war, meinte sie: «Einerseits finde ich es gut, dass er Szenarien aufzeigt. Anderseits ist es problematisch, weil er ständig jammert und sagt, das Geld reiche hinten und vorne nicht.»

Gestern hat Bundespräsident Ueli Maurer konzeptionell nachgelegt. Chantal Galladé, die offenkundig weiterhin von nichts weiss, griff wiederum via «10 vor 10» in die Debatte ein. «Wir haben immer noch eine sehr teure Armee», jammerte die selbsternannte Sicherheitsexpertin der SP nun ihrerseits. Gleichentags klagte sie via Tele Züri, die Maurers Konzept noch nicht kennt, sie finde Ueli Maurers Vorgehen «absolut konzeptlos».

Was legitimiert die unwissende SP-Parlamentarierin eigentlich, sich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit wie eine atheistische Laienpredigerin zur Armee zu äussern? Chantal Galladé präsidiert zurzeit die Sicherheitskommission des Nationalrats.
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Aufgeschnappt: Wieso so viele Offiziere abmarschieren

Die Neue Luzerner Zeitung vom letzten Samstag greift ein Thema auf, welches bereits seit rund 10 Jahren der Schweizer Armee anlastet (siehe beispielsweise hier) und welches – trotz Beteuerung verschiedenster Höheren Stabsoffiziere – nie wirklich ernsthaft angepackt wurde: die Schweizer Armee verliert als Arbeitgeber seine Attraktivität.
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Bundeswehr: Der Krieg soll attraktiver werden

“Die veränderten Rahmenbedingungen stellen uns vor eine sportliche Herausforderung”, sagt Karsch. Auf seinem iPad ruft er eine Präsentation auf. Die Diagramme zeigen: Die Bundeswehr hat Nachwuchssorgen. “Wir müssen als Arbeitgeber attraktiv sein”, sagt er.

Zur Attraktivität gehört ein freundlicher Umgangston. Nicht leicht für eine Armee. Karsch hat ihn schon drauf. Nicht alle seiner Mitarbeiter haben den Kulturwandel bislang verinnerlicht. “Die kommen aus einer anderen Denkschule.” Eine Denkschule, die lehrt, dass Befehle zu befolgen sind; wer die meisten Streifen auf der Schulter trägt, hat das Sagen.
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Die Armee bewaffnet ihre Helikopter

Kaum reagieren kann die Luftwaffe, wenn langsam fliegende Objekte wie Helikopter, Segelflugzeuge oder unbemannte Drohnen in die Sperrzone eindringen. Denn mit den schnellen Kampfjets ist es nicht möglich, langsam neben einer Drohne oder einem Helikopter zu fliegen, um eine Identifikation vorzunehmen oder eine Landung zu erzwingen. Da weltweit der Einsatz von Drohnen zunimmt, fällt diese Lücke im Luftpolizeidienst immer mehr ins Gewicht. Aus diesem Grund hat die Luftwaffe laut ihrem Sprecher Jürg Nussbaum beschlossen, ab dem Herbst 2014 Helikopter für den Luftpolizeidienst zu bewaffnen.
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Reaktionen auf das heutige Kasernengespräch in Mägenwil

Auswahl an Pressberichten über die Vorstellung der WEA anlässlich des Kasernengesprächs von heute:

Die geplante Reduktion des Truppenbestandes habe zur Folge, dass die Schweiz während mehrerer Wochen im Jahr «keine Armee» habe. «Wir bewegen uns in Zukunft auf relativ dünnem Eis», sagte der Bundespräsident an einem Kasernengespräch in Mägenwil AG. [...]
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Ueli Maurer will WK auf 13 Tage verkürzen

Am Montag erläutert Ueli Maurer vor den Medien in einem «Kasernengespräch» seine Vorschläge zur Weiterentwicklung der Armee (WEA). Was heute schon für Diskussionen sorgt: Das Verteidigungsdepartement (VBS) will laut einem noch unveröffentlichten Bericht den WK von drei Wochen auf 13 Tage reduzieren. Die Dienstpflicht für Soldaten soll von 260 auf 225 Tage verkürzt werden, schreibt die NZZ. [...]

Es sei klar, sagt Margelist, dass mit weniger Mitteln die Leistungen reduziert würden. «Das hat schlussendlich eine Reduktion der Sicherheit für die Bevölkerung zur Folge», macht die Departement-Sprecherin auf die Kehrseite der geplanten Armee-Reform aufmerksam.
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Ein besserer Jet für weniger Geld

Armeeführung und Bundesrat wollen offiziell nach wie vor den schwedischen Kampfjet Gripen E kaufen. Der Preis ­beträgt 3,1 Milliarden Franken fürs ­Gesamtpaket. Dass dies die kostengünstigste Lösung darstelle, wie bisher stets beteuert, stimmt indessen nicht. Denn: Entgegen allen Verlautbarungen von Verteidigungsminister Ueli Maurer ­(«etwas anderes als den Gripen können wir uns gar nicht leisten») kann die Schweiz jederzeit 22 Kampfjets kaufen, die dem Gripen E technisch und operativ überlegen sind und gleichzeitig Hunderte Millionen günstiger.
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