VBS informiert mit Bericht über seine Top-Projekte und deren Herausforderungen

In einem Bericht stellt das VBS seine wichtigsten Projekte vor. Die meisten betreffen die Armee-Infrastruktur. So erreichen laut dem VBS viele Kampfsysteme bis 2030 ihr Ablaufdatum und müssen ersetzt werden. Darunter der Kampfjet F/A-18. Das Problem sei, dass das Geld nicht reichen werde. Ab 2020 bekommt die Armee 5 Milliarden Franken pro Jahr, drei für den Betrieb und zwei für Investitionen. Da Kampfflugzeuge und andere Waffen jedoch teuer sind, werde es nicht möglich sein, das veraltete Material vor der Frist zu ersetzen.
→ Weiterlesen: VBS informiert mit Bericht über seine Top-Projekte und deren Herausforderungen

PrintFriendly and PDF

Bruno Lezzi: «Wenn Rebord über zu wenig Geld jammert, schadet das der Armee»

Die Weiterführung der Armee (WEA) ist beschlossene Sache. Das Parlament hat das Budget abgesegnet und ein Referendum ist gescheitert. Das heisst, ab 2018 setzt die Armee die beschlossenen Massnahmen um, und bis im Jahr 2021 soll die Umstellung abgeschlossen sein. Der Militärexperte Bruno Lezzi ist «gedämpft optimistisch», dass nach diesen drei Jahren alles so funktioniert, wie es sollte. Für SRF News nimmt er zu den vier grössten Veränderungen Stellung.
→ Weiterlesen: Bruno Lezzi: «Wenn Rebord über zu wenig Geld jammert, schadet das der Armee»

PrintFriendly and PDF

USA rüsten auf – Vier Länder erreichen das NATO-Ziel – Schweiz gibt 2016 weniger fürs Militär aus

Nur vier der 27 NATO-Länder, deren Rüstungsausgaben das Institut vergleicht, erreichten nach den Recherchen der Forscher 2016 das NATO-Ziel zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts: die USA, Estland, Frankreich und Griechenland.

Besonders Deutschland, Belgien, Kanada, Dänemark, die Niederlande und Spanien müssten ihre Ausgaben demnach deutlich erhöhen, um dem Zwei-Prozent-Ziel zu entsprechen, auf das sich die NATO-Partner 2014 geeinigt hatten. Deutschlands Quote lag zuletzt bei nur 1,2 Prozent. […]

Nach stetigem Ausgabenanstieg seit 2014 reduzierte die Schweiz im vergangenen Jahr ihre Armeeausgaben um 144 Millionen auf 4,68 Milliarden Dollar. Das entsprach laut Sipri noch 0,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts.
→ Weiterlesen: USA rüsten auf – Vier Länder erreichen das NATO-Ziel – Schweiz gibt 2016 weniger fürs Militär aus

PrintFriendly and PDF

SiK-N: Kampfjet-Piloten sollen Erdkampf üben

Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SiK) will das Rüstungsprogramm 2017 um 20 Millionen Franken aufstocken. Damit soll die Luftwaffe so aufgerüstet werden, dass sie weit entfernte Bodenziele angreifen kann.
→ Weiterlesen: SiK-N: Kampfjet-Piloten sollen Erdkampf üben

PrintFriendly and PDF

Bundesrat Parmelin über Cybersicherheit und Kampfflugzeuge

Sie haben 156 Millionen mehr beantragt, um zusätzliche Munition zu kaufen. Weshalb diese Investition?
Wir bereiten uns auf alle Fälle vor. Wenn man 35 000 Soldaten innerhalb von zehn Tagen mobilisieren will, müssen sie ausgerüstet sein. Wenn die Truppe nach zwei Tagen keine Munition mehr hat, ist sie [sic!] einfach nicht glaubwürdig. Und im Vergleich zum Ausland sind unsere Vorräte immer noch relativ bescheiden.

Die höhere Bereitschaft und vollständige Ausrüstung sind zwei wichtige Kernziele der Armeereform. Wieso?
Wenn wir eine Krise haben, etwa einen terroristischen Ernstfall, muss man extrem schnell reagieren können.

Ueli Maurer wollte die beste Armee der Welt. Welche Vision haben Sie?
Meine Vision ist eine Armee, die ernst genommen wird und glaubwürdig ist. Das sind wir heute.
→ Weiterlesen: Bundesrat Parmelin über Cybersicherheit und Kampfflugzeuge

PrintFriendly and PDF

Deutschland: Kaputte Truppe

Die Bundeswehr hat viele Panzer, Flugzeuge, Hubschrauber und Schiffe. Doch nur ein kleiner Teil davon ist einsatzfähig. Mehr als ein Dutzend Auslandseinsätze verschleißen das Material, den Werkstätten fehlen das Personal oder auch die Ersatzteile, weil – wie beim Eurofighter – zwar neue Waffen gekauft, aber nie genug Nachschubteile dafür bestellt wurden. 30 bis 70 Prozent der Waffensysteme der Bundeswehr stehen daher kaputt herum.
→ Weiterlesen: Deutschland: Kaputte Truppe

PrintFriendly and PDF

Finanzkontrolle sieht «erhebliche Schwachstellen» bei Flugsicherung

2001 hatte der Bundesrat die Sicherung des zivilen und militärischen Flugverkehrs zusammengelegt. Für beide Bereiche ist seither das Unternehmen Skyguide zuständig. Nach wie vor gibt es indes «erhebliche Schwachstellen», wie die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht schreibt.

So ist unklar, ob die strengeren zivilen Luftverkehrsregeln auch für den militärischen Bereich gelten. Die Luftwaffe und das Bundesamt für Zivilluftfahrt haben Meinungsverschiedenheiten, die laut der EFK die Flugsicherung erschweren.
→ Weiterlesen: Finanzkontrolle sieht «erhebliche Schwachstellen» bei Flugsicherung

PrintFriendly and PDF

Ist die Schweizer Armee kein Talentpool mehr?

Die Schweizer Armee macht mit Verteidigungsminister Guy Parmelin einen Anlauf zur Modernisierung. Der Bundesrat hat soeben Parmelins Amtsführung bestätigt. Bleibt unsere Milizarmee ein militärischer Faktor und kann die Privatwirtschaft mit den Offizieren noch etwas anfangen?

Noch vor drei Monaten zogen Offiziere der Schweizer Armee durch das Land, um Unternehmer und Spitzenmanager davon zu überzeugen, dass die Offiziersausbildung ihrer Kader der beste Weg sei für deren späteren Erfolg. Gleichzeitig empfahlen sie ihre Militärkollegen für Zivilkarrieren, denn die Aus- und Weiterbildung der heutigen Generalstabs-Schule übertreffe hinsichtlich der praktischen Führungsschulung alles, vor allem diejenige der MBA-Schulen.
→ Weiterlesen: Ist die Schweizer Armee kein Talentpool mehr?

PrintFriendly and PDF

Personalprobleme bei den Truppen sind massiv

Die Revisionsstelle im Bericht war zum Schluss gekommen, dass es gerade beim Personalwesen grosse Probleme gibt, die bislang in diesem Ausmass übersehen worden waren. Zwar hätten ältere Auswertungen der Fragebögen «verschiedene offene Punkte aufgezeigt», jedoch seien «keine Anträge und Handlungsrichtlinien zur Bereitschaft abgeleitet» worden, heisst es. Auch der Revisionsbericht lag der sda vor. Zudem fehlten bei den wichtigen Quartalssitzungen zwischen Kommandanten und Armeeführung oft die Schlüsselfiguren aus dem Personalbereich. Die Sitzungen hätten damit keine «durchschlagende Wirkung» gezeigt.
→ Weiterlesen: Personalprobleme bei den Truppen sind massiv

PrintFriendly and PDF

Ein Teamplayer bringt Ruhe in die Armee

«Der Chef ist derjenige, der die anderen braucht»: So umreisst Philippe Rebord, was er unter Führung versteht. Es ist kein Zufall, dass der Chef der Armee dieses Zitat des französischen Dichters und Lyrikers Paul Valéry gewählt hat, um sich gestern nach 100 Amtstagen den Medien zu präsentieren. Denn es zeigt: Der Gebieter über zurzeit 160000 und künftig immerhin noch 100000 Soldaten ist ein ­Teamplayer. Damit grenzt er sich von Vorgänger André Blattmann ab, der als ausgeprägter Selbstdarsteller galt. Die Unterschiede sind auch sonst augenfällig. Während sich Blattmann gerne mit Ja-Sagern umgab, und Kritiker entweder links liegen liess oder in die Wüste schickte, kann Rebord offensichtlich besser mit abweichenden Meinungen umgehen.
→ Weiterlesen: Ein Teamplayer bringt Ruhe in die Armee

PrintFriendly and PDF

GV 2017

ACHTUNG:
Neues Datum!

Samstag, 29. April 2017
Bern
Details

Erinnerungen an die Armee 61

Unterstützen Sie uns!

Spin Doctors im Bundeshaus