Propellermaschinen statt Kampfjets? Umdenken bei der US-Luftwaffe!

Das Militär setzt immer mehr auf High-Tech. Das ist nicht nur teuer. Moderne Waffensysteme sind auch komplex und sehr anfällig für Störungen. Die Luftwaffe der Deutschen Bundeswehr kann ein Lied davon singen. Die US-Streitkräfte haben allerdings jetzt für bestimmte Szenarien ein längst überholt geglaubtes Militärgerät ganz neu entdeckt: leichte Propeller-Kampfflugzeuge.
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Bürgerliche schwenken beim Waffengesetz um

Der Bundesrat verkündete im Juni, die neue Richtlinie pragmatisch umsetzen und bestehende Spielräume ausschöpfen zu wollen. Zentrales Waffenregister, verkleinerte Magazine, psychologische Tests für den Waffenerwerb – darauf will der Bundesrat verzichten. Einzig die Pflicht, dass man für den Waffenbesitz Mitglied in einem Schützenverein sein muss, will der Bund noch nicht vollends abschreiben. Mit dieser Ankündigung des Bundesrats scheint die ganze Angelegenheit für viele Bürgerliche nicht mehr so schlimm. Laut «NZZ» schwenken nun einige Unterzeichnende des Vorstosses um.
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Schneller ins Cockpit: Die Schweizer Luftwaffe verkürzt Piloten-Ausbildung um zwei Jahre

Über 300 junge Männer und Frauen bewerben sich jedes Jahr bei der Schweizer Luftwaffe – sie wollen Pilot oder Pilotin werden. Auf die wenigen, die die Eignungsprüfung bestehen, wartete bisher eine sehr lange Ausbildung. Sieben Jahre dauerte es bis zum vollwertigen Kampfjet- oder Helikopter-Piloten. Doch: Das war einmal.

Die Führung der Schweizer Armee hat entschieden, die Ausbildung um zwei Jahre zu verkürzen und umzustrukturieren. Und zwar beinahe ab sofort: Bereits jene, die im September ihre Ausbildung beginnen, werden nur noch fünf Jahre ausgebildet. Die Verkürzung erfolgt komplett zulasten der theoretischen Ausbildung. Bislang musste jeder zukünftige Militärpilot drei Jahre Aviatik an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) studieren – eine akademische Ausbildung, die zukünftig wegfällt.
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Die Armee baut sich um, das Glarnerland profitiert

Weiterentwicklung der Armee (Wea) heisst das Projekt, das in der Schweizer Armee fast keinen Stein auf dem anderen lässt. Unter anderem verschwinden viele Schiessplätze. Das Glarnerland kommt nicht nur glimpflich davon, sondern profitiert: In Wichlen sollen bald 40 Wochen im Jahr Truppen stationiert sein.
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Bern-Sion: Taxidienst auf Staatskosten

Mit diesen Strategen möchte man nicht in den Krieg ziehen: Das Verteidigungsdepartement hat die Umsiedlung der Militärpolizei von Bern nach Sion überraschend auf den 1. Oktober dieses Jahres vorverlegt. Geplant war, die frei werdenden Logistikbauten frühestens im Frühjahr 2018 zu beziehen. Diese Planänderung hat nun Konsequenzen: Jetzt müssen 16 von 29 zivilen Militärpolizisten bis zum Ablauf ihrer Arbeitsverträge täglich von Bern nach Sion und wieder zurück chauffiert werden.
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Offener Brief an Präsident Emmanuel Macron, Chef der Streitkräfte

Wir sind Offiziere aller Ränge und verschiedener Armeen, die den aktiven Dienst verlassen haben. Wir haben kein Mandat; Wir erheben keinen Anspruch darauf, im Namen der Armee, dieser “großen stummen” [„la grande muette“], zu sprechen Wir schätzen jedoch als unsere Pflicht, Ihnen unsere Empörung mitzuteilen und Ihnen zu sagen, was viele von unseren jungen Kameraden, unsere aktiven Waffenbrüder fühlen, ohne es ausdrücken zu können.
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Oesterreich: Bericht der Sonderkommission “Aktive Luftraumüberwachung”

Für die österreichische Neutralität ist von besonderer Bedeutung, dass die
Republik Österreich glaubwürdig bereit und in der Lage ist, diese jederzeit
sicherzustellen und zu verteidigen.

Seit 1975 ist das Bekenntnis der Republik Österreich zur umfassenden
Landesverteidigung in der Bundesverfassung verankert. Nach Art. 9a BundesVerfassungsgesetz
(B-VG), BGBl. Nr. 1/1930, soll insbesondere zur Aufrechterhaltung und Verteidigung der immerwährenden Neutralität durch die umfassende Landesverteidigung die Unabhängigkeit nach außen sowie die Unverletzlichkeit und Einheit des Bundesgebietes bewahrt werden.
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Regierungsrat Winiker (LU): «Je mehr neue Kampfjets, desto besser für Emmen»

Seit Mittwoch und noch bis Ende Monat ist Emmen Hauptflugplatz der Schweizer Luftwaffe für Ausbildungs-, Trainings- und Luftpolizeieinsätze. Und ab 2018, wenn der Flugplatz in Sion für militärische Zwecke geschlossen wird, sollen in Emmen bis vorerst 2022 jährlich 5000 Kampfjetflüge durchgeführt werden – 1200 mehr als 2016. Dagegen wehrt sich der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen mit einer Petition (siehe Kasten). Der Verband verlangt eine Plafonierung auf jährlich 3000 Flugbewegungen und eine sechswöchige Sommerpause.

Offen ist, wie es mit dem Flugplatz Emmen mittel- und langfristig weitergeht. Im Herbst will das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), basierend auf einem Expertenbericht, dem Bundesparlament seine bevorzugten Optionen für den Kauf von neuen Kampfflugzeugen offenlegen. Davon gibt es vier: 55 bis 70 neue Jets, 40, 30 oder bloss 20. Die Kosten bewegen sich zwischen 15 und 18 Milliarden Franken (für die Option 1) bis hin zu 5 Milliarden für den Kauf von 20 neuen Jets. Justiz- und Sicherheitsdirektor Paul Winiker (SVP) sagt gegenüber unserer Zeitung, welche Variante er bevorzugen würde.
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Wegen Kauf von Kampfjets: Offiziere wollen Schliessung von Militärflugplatz stoppen

Jahrzehntelang starteten in Sion Flugzeuge der Schweizer Luftwaffe. Ende 2017 soll damit Schluss sein. Ab dem 31. Dezember wird die Armee nach dem Willen des Bundesrates den regelmässigen Militärflugbetrieb im Wallis einstellen und den Standort nur noch in Ausnahmefällen nutzen. Sion wird zu einem rein zivilen Flughafen. Zum Beispiel für die wachsende Zahl an superreichen Wintertouristen, die mit dem Privatjet ins Wallis fliegen.

Doch nun regt sich Widerstand. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft und zahlreiche weitere armeenahe Gruppierungen wollen die Schliessung des Sittener Militärflugplatzes in letzter Minute stoppen. Sie kritisieren, der Schritt schränke den Spielraum für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge erheblich ein. Ihre Befürchtung ist, dass der Kauf von 55 bis 70 neuen Kampfjets nicht mehr möglich sein wird, wenn die Luftwaffe nur noch über die Flugplätze Payerne, Meiringen und Emmen verfügt. […]

Weniger verständnisvoll äussert sich das Verteidigungsdepartement (VBS) zum Vorpreschen der Offiziere: Die Schliessung des Sittener Militärflugplatzes sei bereits «mehrfach kommuniziert» worden. Ob dies den Entscheid über die Anzahl der zu kaufenden Kampfjets präjudiziert, will Sprecher Renato Kalbermatten nicht kommentieren.


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Modernisierung von Streitkräften: Obsiegen in einer komplexen Welt

Vor dem Hintergrund der finsteren heutigen Bedrohungskulisse sind die gegenwärtigen Diskussionen über eine Erhöhung der Wehrausgaben und eine Bündelung von Verteidigungskapazitäten in der Nato und in der EU Zeichen einer wachsenden sicherheits- und militärpolitischen Bewusstseinsbildung. Schlagworte, Visionen und Grobkonzepte allein reichen jedoch nicht aus. Denn es ist nicht zu übersehen, dass die bis jetzt erzielten Resultate der schon vor einigen Jahren lancierten Initiativen «Smart Defence» und «Pooling and Sharing» doch eher bescheiden sind. Gerade im Rüstungssektor wird die Erhaltung einer eigenständigen Industriebasis noch immer als Ausdruck nationaler Souveränität aufgefasst.
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Il Gruppo GIARDINO pensa al lancio di un nuovo partito

Il «Gruppo GIARDINO», da sempre vicino all’Esercito di milizia, sta sondando la possibilità di fondare un nuovo partito politico a livello svizzero, che abbia la sicurezza quale tema centrale del proprio programma.

Tutti i partiti sono a favore del dimezzamento dell’esercito.

Il Gruppo Giardino ha preso atto con preoccupazione che tutti i principali partiti svizzeri sono favorevoli al dimezzamento dell’esercito previsto con la nuova riforma. Il Parlamento, con la sua decisione del 18 marzo scorso, ha sancito l’ennesimo dimezzamento dimezzamento degli effettivi dell’esercito, proprio nel momento in cui la situazione relativa alla sicurezza internazionale continua a peggiorare. Secondo i favorevoli, questa decisione permette avere delle forze armate moderne, completamente equipaggiate e con un effettivo adeguato. Nulla di piu falso. Con questa decisione il Parlamento si rende colpevole della rottamazione di enormi quantità di materiale ancora utilizzabile, nonché della messa fuori servizio di numerose infrastrutture strategiche così come di strutture sotterranee. Così facendo si mette in pericolo la sicurezza e la stabilità del Paese, oltre a dilapidare somme ingenti già pagate dai cittadini con le loro imposte. Il Gruppo Giardino è convinto che questa grave e drastica riduzione delle infrastrutture non potrà più essere corretta in futuro.
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GSsE: L’esercito è un “rischio per la democrazia e per i diritti dell’uomo” – i cadetti sono dei “Rambo”

Seguendo l’esempio di Orwell (“1984″) il GSsE prova a ridefinire la realtà: “La pace è guerra”! Un commento sulla loro pagina web diceva:

“Siamo coscienti del fatto che fino a quando esisterà l’esercito questo sarà sempre un rischio per la democrazia e per i diritti dell’uomo. Sia se si tratti di servizio militare obbligatorio o di milizia volontaria: i soldati che vogliono continuare già oggi spesso e volentieri nei dibattiti pubblici vengono definiti dei “Rambo”.
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Comunicato stampa

Il Gruppo GIARDINO a favore di un esercito di milizia forte prende atto del soddisfacente risultato e ringrazia i votanti per la „sovrana“ e chiara decisione di politica statale. La nostra Legge sulle armi attuale, a seguito degli adeguamenti a „Schengen“ così come a seguito delle revisioni interne, è sufficientemente severa. L’importante è applicare in modo corretto la legge e contrastare in tutti i modi ogni qualsivoglia forma di abuso di armi. Il Gruppo GIARDINO si rallegra del fatto che con la decisione presa quest’oggi il popolo svizzero ha espresso una volta di più la sua fiducia non solo
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Erinnerungen an die Armee 61

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