Alternativer Militärdienst wird immer beliebter

Der alternative Militärdienst wird unter jungen Schweizern immer populärer. Nahmen ihn im ersten Jahr seit seiner Einführung 40 Männer wahr, waren es 2016 immerhin schon 130 dienstwillige Personen – eine Verdreifachung der Zahlen, wie das SRF berichtet. Dennoch ist die Zahl, gemessen an 18’000 neu Aufgebotenen für die Rekrutenschule, sehr gering.

Der alternative Militärdienst ist eine Möglichkeit für Personen, die wegen einer Behinderung oder eines medizinischen Problems für dienstuntauglich erklärt wurden, aber keinen Wehrpflichtersatz zahlen wollen. Die Männer müssen unter 26 Jahre alt sein, dürfen niemanden gefährden und werden etwa in der Militärverwaltung oder in einem Armee-Logistikcenter eingesetzt, wie Mirco Baumann, Sprecher beim Verteidigungs-Departement, zum SRF sagt.
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Deutschland will der Schweiz eine A400M verkaufen

In seinem Bauch hätte ein ganzer Super Puma Platz. Der Airbus A400M ist eines der modernsten militärischen Transportflugzeuge der Welt – und könnte künftig auch im Dienst der Schweizer Armee stehen. Wie die «Süddeutsche Zeitung» berichtet, führt Deutschland derzeit mit drei befreundeten Nationen Gespräche über den gemeinsamen Betrieb einiger der vom europäischen Luftfahrtkonzern EADS produzierten Transporter. Neben Tschechien soll sich auch die Schweiz darunter befinden.

Das Modell funktionierte laut dem Bericht so: Die Partnerländer kaufen eine oder mehrere der über 190 Millionen Franken teuren Maschinen (die Schweiz angesichts des Preises wohl höchstens eine), stationieren diese aber in Deutschland. Wartung, Ausbildung und Betrieb würde von der Bundeswehr übernommen, genutzt würden die Flugzeuge gemeinsam.
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Kommentar: Wir sehen sehr viele Parallelen zu Schweiz!

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