„Kampfkraft der Infanterie erfährt markante Steigerung“

Als grösste und polyvalenteste Truppengattung ist die Schweizer Infanterie vom Wandel des modernen Kriegsbildes besonders betroffen. Der Kommandant des Lehrverbandes Infanterie, Brigadier Lucas Caduff, berichtete im November auf Lilienberg aus erster Hand über die Herausforderungen für seine Truppengattung und den bedeutenden Modernisierungsschub, den diese derzeit durchläuft.

Bericht auf lilienberg.ch

Kommentar:
Eine markante Steigerung bei gleichzeitiger markanter Schwächung?
Giardino befürwortet die materielle Modernisierung der Infanterie, sofern damit auch eine durchhaltefähige, grosse Mannschaftsstärke ausgerüstet werden kann.

Print Friendly, PDF & Email

11
Hinterlasse einen Kommentar

7 Kommentar Themen
4 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
10 Kommentatoren

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei

Mit der WEA mit nur 100.000 ADA(nicht einverstanden) sollte man in dieser Bestand so wie möglich mehrere Kampftruppen haben.Subsidiäre Einsätze wie zb.deswegen Unwetter usw. … sollte man an Zivilisten (fast alle haben schon Militärdienst geleistet) oder an den Zivilschutz delegieren!

Rudolf P. Schaub

Herr Brigadier Caduff hat Recht. Die neue Infanterie gemäss WEA gewinnt Kampfkraft im Vergleich zur aktuellen, kaputt gesparten und unvollständig ausgerüsteten Infanterie, sofern die geplanten Beschaffungen erfolgen. Im Vergleich mit der „alten“ Infanterie (Stand 1995) ist die Kampfkraft der neuen Infanterie wesentlich schwächer. Sie hat keine Panzerabwehrlenkwaffen-Systeme entsprechend Dragon und Toow, keine Fahrzeug- und Panzerminen, keine 12 cm Minenwerfer etc. Sie kann nicht mit dem Unterstützungsfeuer der Pz Haubitzen M 109 rechnen. Weiter sind keine Erdkampfflugzeuge zur Luft – Boden Unterstützung vorhanden. Die Befürworter der WEA-Luftschloss-Armee mit dem Maulkorb des CdA müssen natürlich die aktuelle und geplante Armee hinsichtlich Kampfkraft… Weiterlesen »

Walter Häcki, Engelberg

Das Schweizervolk will die Milizarmee und wir alle auch.Mit 10000 Mann ist das nicht zu machen. Also kämpfen wir für die 20000 Armee wie sie ist und verbessern wir laufend Material und Munition, Ausbildung und Mobilmachung, alle übrigen Änderungen wären Verbesserungen.
Zudem denke ist wird es besser sein, wenn die FdP künftig Verantwortung für die Armee übernehmen muss. Dann vier BR, welche für eine starke Armee kämpfen würden und nicht mehr Ueli Maurer allein. Das Grippen-Flugzeugdebakel mit dem Rückenschiesser un neu im SR Müller wäre abgesagt worden!
Wenn nötig bin ich für ein Referendum,

Ueli Gruber

Ich ergänze und wiederhole gerne: Der grösste Feind der Armee innerhalb des Bundesrates heisst weder Sommarugo noch Widmer-Schlumpf, sondern Schneider-Ammann. Und der Herr Oberst i Gst a D macht dies nicht aus sachlichen Gründen, sondern weil er Maurer abgrundtief verachtet und ihm bei jeder sich bietenden Gelegenheit ans Bein pinkelt.

Erwin Markus

BRAVO HERR HÄCKI…!

Dieser Ansicht bin ich schon lange. Das gestrige Debakel im NR, hat man ja seit langem kommen sehen. Nun ist es wieder einmal am armen Volk es zu richten, es geht ja gar nicht mehr anders. JETZT MUSS ZWINGEND DAS REFERENDUM ERGRIFFEN WERDEN…! Lassen Sie mich bitte wissen wie und wann wir starten werden, bin voll dabei.

johannes fischer

Rudolf P. Schaub: Es geht doch vielen Berufsoffizieren kaum um die Sache, sondern um ihre Karriere. Damals, als Oberst und Präsident der Bündner OG, war der jetzige Br Caduff ein glühender Befürworter der Armee XXI. Den Kameraden aus gemeinsamer Militärdienstzeit und aus der OG, die mit seinen Ansichten nicht einverstanden waren, hat er den Rat gegeben, die Zeit als Pensionierter zu geniessen und sich nicht mehr in Militärangelegenheiten einzumischen. Die Profis wüssten schon, was zu tun sei. Jetzt tönt es bezüglich der WEA wieder gleich.

Fritz Kälin

Wir kopieren damit den zentralen Denkfehler der übrigen westlichen Länder: Wir opfern die Quantität rücksichtslos der Qualität. Nichts gegen eine zeitgemässe Ausrüstung&Bewaffnung! Die geplanten Waffenbeschaffungen für unsere Inf sind längst überfällig. Aber gegenüber asymmetrischen Gegnern zählt zuallerst Quantität. Wo der Staat bzw. sein Gewaltmonopol gar nicht mehr präsent ist, füllen andere dieses Vakuum. Die Top-Ausrüstung der heutigen/ künftigen Füsel ist für Angriffsoperationen im urbanen Gebiet unerlässlich, nicht aber für den passiven Schutz wichtiger Objekte, Achsen etc. Gerade wer im eigenen Land kämpft, will lieber eine Ortschaft im vornherein halten, als sie im zähen Häuserkampf zurückzuerobern. Für ein (realistisches!) Szenario wie… Weiterlesen »

Walter Roth

Tja Kälin und die anderen………………. Ich stimme dem zu, die kleinen Profiarmeen können ein Gebiet erobern aber nicht mehr halten, dazu bräuchte es Masse. Und ein Land vom Terror freihalten können sie eben gerade auch nicht. Natürlich könne sie diese Bedrohungen Punktuell sehr wirkungsvoll niederschlagen, aber diese taten verhindern könne sie eben nicht. Dazu wäre ein Massenheer besser, nicht weil man es dann mobilisieren sollte, sondern weil so in jedem Haushalt ein Soldat ist der auch dort seine Aufgabe wahrnehmen kann. Israel zeigt uns wie man sein Land verteidigt auch wenn man nicht im Dienst steht. Eine kleine Profiarmee kann… Weiterlesen »

G.Wittwer

Werter Herr Roth, Ich teile die Ansicht des Herrn Kälin voll und ganz. Das Aufgabenspektrum der heutigen Inf ist masslos überdehnt. Daher braucht es ganz klar eine top ausgerüstete „Kampfinfanterie“ für v.a. KIUG Einsätze, als auch eine personell ausreichend alimentierte Infanterie für Sicherungsaufgaben. So hat man die Kompetenz punktuell, im Verband mit anderen Truppengattungen, zu agieren, als auch personalintensive subsidäre Einsätze über längere Zeit zu führen. Mit ihrem Vergleich mit Israel wiederlegen Sie Ihre eigene Argumentation. Israel besitzt keinesfalls ein Massenheer, wo jeder Bürger sich mit seinem Sturmgewehr im Haus verbarikadiert und glaubt so sein Land zu verteidigen. Im Gegenteil,… Weiterlesen »

Fritz Kälin

Besten Dank für diese Repliquen und Ergänzungen! Israel (oder noch extremer das frühere Südafrika) sollten uns v.a. Innen- und Integrationspolitisch eine Warnung sein, was geschieht, wenn die Menschen innerhalb eines Landes nicht friedlich und die Bürger nicht gleichberechtigt zusammenleben können. Frankreich und vielleicht noch andere europäische Länder driften in diese Richtung… und spielen damit den Plänen der radikalsten Islamisten in die Hände. Unsere ‚Verfassungsväter‘ bestanden hingegen darauf, dass wir eine im Volk verankerte Milizarmee haben, die hilft, solch desolaten innenpolitischen Entwicklungen vorzubeugen. Der Souverän hat mit dem klaren Festhalten an der Wehrpflicht und der Heimgabe der Dienstwaffe ein besseres sicherheitspolitisches… Weiterlesen »

Willy P. Stelzer

Die WEA-Armee bricht dem MILIZ-Konzept und der MILIZ-Armee das Genick. Die WEA-Armee wird nicht mehr im Volk verankert sein. Zudem: 72 Bataillone und 350 Kompagnien sollen eliminiert werden. Die WEA-Armee bedeutet reinen Verlust an Kampfkraft. Denn im Kampf zählen die Rohre in der Front. Zudem entfällt für die MILIZ ein Grossteil der Kommando für diese 72 Bataillone und 350 Kompagnien. Alle Diskussionen sind jetzt Zeitverschwendung. Das Schweizervolk will eine MILIZ-Armee welche ihren Namen verdient und den Auftrag gemäss Bundesverfassung Art. 58 erfüllen kann. Und deshalb muss das Volk, der Souverän, das letzte Wort haben. Die Ergreifung des Referendum ist deshalb… Weiterlesen »

Erinnerungen an die Armee 61

Unterstützen Sie uns!

Spin Doctors im Bundeshaus