SiK für eine Stärkung des Grenzwachtkorps

​Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates bekräftigt, dass angesichts der Sicherheitsdefizite in den Grenzregionen der Bestand des Grenzwachtkorps erhöht werden muss. Sie hat deshalb der Standesinitiative des Kantons Basel-Landschaft (15.301) Folge gegeben. Eine systematische – im Sinne einer lückenlosen – Grenzkontrolle erachtet die Kommission indes als nicht durchführbar.

Mitteilung der SiK-N auf parlament.ch

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Beda Düggelin

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, nur kommt die Einsicht etwas gar spät!
„Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage“, dies scheint das Motto der Sicherheitpolitischen Kommissionen zu sein!

Fritz Kälin

Wenn ich mich recht erinnere, ist es erst wenige Jahre her, als es beim GWK aus Spargründen einen Einstellungsstopp gab. Hätte man damals weiterhin neue Grenzwächter angestellt, stünden diese jetzt fertig ausgebildet zur Verfügung. Jetzt wird den Ereignissen hinterherreagiert. Was damals an Geld eingespart wurde, wird heute mit schmerzhafter Verspätung doch wieder ausgegeben.
Es geht nicht um ‚hätte und wäre‘, sondern darum, dass es sich langfristig mehr auszahlt, die sicherheitspolitischen Instrumente kontinuierlich zu schmieden. Bevor es zu einer „Stärkung“ des GWKs kommen kann, muss erst dessen früher in Kauf genommene Schwächung wieder wettgewmacht werden.

A. Wäger

Und genauso macht man’s jetzt mit der Armee.
Sparen und abbauen, obwohl man weiss, im Krisenfall völlig unter einem relevanten Mannschaftsbestand zu sein.
Nur, dort kann das ganze noch viel verheerende Folgen haben. Auch heute kann man gut ausgebildete Grenzschutzwächter oder AdA’s wenn’s richtig brennt, nicht einfach auf morgen aus dem Hut zaubern.

Willy P. Stelzer

Aber sicher, Herr Wäger. Man kann die ADA’s von heute auf morgen aus dem Hut zaubern. Dafür hat Adolf Ogi doch das Aufwuchskonzept eingeführt. Wirklich – nochmals – wir sind im falschen Film.

A. Wäger

Sie haben recht, Herr Stelzer, da hat das Übel angefangen…

Ich weiss wirklich nicht, was für ein Denken hinter all dem „Aufwuchskonzept“ steht. Selbst dann, wenn ein Aufwuchs noch funktionieren würde, wo wären all die zusätzlichen Ausrüstungen wie Panzer, Schützenpanzer, Flugzeuge usw. dass man laufend grosszügig verschrottet?

Walter Häcki Engelberg

Alle diese Weisheiten haben wir einem Chef Sicherheitspolitik im VBS zu verdanken , der seit Anbeginn wütet und nur Armeen abbauen kann. Während meiner 7 Jahren Zeit im Armeestab als Milizler (1996 bis Ende 2002) wurden wir gegen Ende bei Planung A XXI mit einem Bedrohungsbild konfrontiert, wo fast nur Umweltschäden durch Menschen verursacht aufgezählt waren, ohne jede Gewichtung. damals habe ich es als Spinnerei eine verirrten Beamten betrachtet und nicht gemerkt, dass so Erneut die Auflösung der Armee eingeleitet wurde, weil wir von Freunden umgeben sind brauchen wir keine Armee mehr, diese sei zu teuer! Leider hat BR Ueli… Weiterlesen »

Kuede

Wir können nur auf BR Parmalin hoffen, dass er diesen „Chef Sicherheitspolitik“ so schnell wie möglich entlässt. Egal wie viel dies kostet. Lieber ein Ende mit Schrecken (Kosten) als Schrecken ohne Ende (Weitere Eliminierung von Armeematerial).

Willy P. Stelzer

Herr Walter Häcki: Sie haben einen Treffer gelandet, nämlich auf die personelle Besetzung an der VBS-Spitze hingewiesen. Der Chef Sicherheitspolitik heisst Dr. Christian Catrina und die sogenannte „Rechts-Eminenz“ Robert Wyser. Diese beiden Herren sind in hohem Masse mitverantwortlich für die jetzige höchst desolate Situation, eingeleitet durch Adolf Ogi. Die Herren sind NATO-Turbos und gehören raschmöglichst entlassen, so wie die WEA-Armee eliminiert werden muss. Bundesrat Ueli Maurer war unfähig sich durchzusetzen und der Bundesverfassung, Art. 58, zum Durchbruch zu verhelfen. Dies muss nun mit dem Referendum gegen die Halbierung der Armee, genannt WEA-Armee, erfolgen.

F. Lambrigger

Zu liquidierendes Material sollte man wenigstens bis zur vollständigen Lieferung des Nachfolgeproduktes behalten. Aber eines ist sicher. Es muss heute alles schneller passieren, und mobilere, flexibler sein. Dass z.B. die Boden-Luftabwehr in Zukunft auf LKW’s betrieben wird, ist nur logisch. Hit-and-run ist die Devise. Gilt auch für andere Systeme. Die Bloodhound-Stellungen waren längst in Mittelstrecken-Raketen des Ostblock einprogrammiert. Was passiert eigentlich mit den noch vorhandenen Stellungen für die Bloodhound. Lässt man das einfach vergammeln, oder werden die Grundstücke verkauft? Könnten doch teilw. für die Bodluv 2020 temporär genutzt werden. Als Ersatz für die M-109 hofft die Artillerie offenbar auf das… Weiterlesen »