Bei Terrorgefahr wären nur 1070 Soldaten verfügbar

Interne Zahlen des VBS zeigen, dass die Schweizer Armee bei einem Ereignis wie einem Terroranschlag innerhalb von 48 Stunden maximal 1070 Soldaten aufbieten könnte. Damit könnte die Armee gemäss Militär-Experten gerade mal ein grösseres Objekt bewachen, berichtet die «Rundschau».

Maximal 1070 Soldaten stehen in ausserordentlichen Lagen gemäss einem Dokument des VBS innert 48 Stunden bereit. Im Einzelnen sind dies 100 Militärpolizisten, etwa 170 Infanterie-Durchdiener und etwa 800 Miliz-Soldaten. Dabei ist die sogenannte Durchhaltefähigkeit der Miliz-Soldaten im Wiederholungskurs (WK) auf maximal zwei Wochen beschränkt.

Beiträge auf SRF.ch –  blick.ch

Kommentar:
Die Rundschau kratzt lediglich etwas an der Oberfläche. Was sonst noch an Ungeheuerlichkeiten zum Vorschein kommen könnte, kennen wohl nur die Mitglieder der bestens informierten Gruppe Giardino.

Bitte beachten Sie die glänzenden Augen von Bruno Lezzi als er eingestehen muss, dass wir uns nicht mehr selbst verteidigen können und dann wohl Hilfe von aussen bräuchten. Hier kommt das Ziel des jahrelangen Abbaus zum Vorschein!

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12 Kommentatoren

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Beda Düggelin

Die Wahrheit muss nicht unter Verschluss behalten werden!
Erstaunlich, dass selbst SRG wichtige Aufklärungsarbeit leistet, immerhin ist dies positiv zu werten.
Ein Schuss vor den Bug für alle schlafenden Stände- und Nationalräte, die alsbald in der Schlussabstimmung im Parlament die WEA, eine erneute Armeehalbierung, zum Durchbruch verhelfen wollen.

Kuede

Super! Das sonst m.E. LINKS orientirerte Schweizer Fersehen präsentierte in der Rundschau vom 2.3.2016 endlich Zahlen und Fakten, welche belegen, dass die WEA und heutige Armee nur sehr bedingt einsatzfähig ist.
Wann erwacht die Politik endlich?

Hohermuth

Die haben das nicht publiziert weil sie für die Armee sind, sondern wollten damit die Armee schlecht dastehen lassen (womit sie ja diesmal Recht haben). Aber – da sind ganz verschiedene Motivationen mit verschiedenen Zielen. Das SRF ist extrem links.

Unterstütze Ihren Aufruf, wann die rechte Politik endlich aufwacht.

Martin Frei

Besser so, wie gesendet, an der Oberfläche kratzen, als die Hände im Hosensack lassen. Giardino kann doch den Produzenten des Beitrags sicher kräftig am weiterkratzen helfen.

Verkleinerung der Armee,eliminierung der Mobilmachungorganisation(Bereitschaft),sie wollen auch der Schweizer Bürger entwaffen!
Mit dieser Weltlage jede Leute sieht dass die Gefahren nähern sich an die Schweiz!
Die Zusammenarbeit mit anderen Staaten ist nötig,aber auch relativ.Im Notfall kommt niemand Dir zu helfen.Die Geschichte zeigt.
Zuerst jeder denkt an sich selbst!
Die Unfähigkeit und Inkompetenz unsere Politiker und auch einige Höhere Offiziere lasst das Land ohne Möglichkeit sich zu verteidigen.

Rudolf P. Schaub

Herr Lezzi sieht in einer Kooperation mit der NATO eine Lösung, um die Verteidigung der Schweiz wieder sicherzustellen. Herr Lezzi schein den Artikel von Herrn Brigadegeneral a D Wolfgang Kopp in der jüngsten ASMZ „Überlegungen zur gegenwärtigen Lage der Bundeswehr“noch nicht gelesen zu haben. Die Bundeswehr ist genauso kaputt gespart worden wie die Schweizer Armee. Sie ist für eine schwache NATO verantwortlich. Diese kann uns nicht helfen. Die Schweiz muss selbst für sich sorgen und kann als sicherheitspolitische Trittbrettfahrerin nicht auf die Hilfe der umliegenden Staaten hoffen. Diese würden uns mit einer gewissen Genugtuung im eigenen Saft schmoren lassen –… Weiterlesen »

Gotthard Frick

GIARDINO 3.02.2016 Die sehr gute gestrige SFR-Sendung (2.03.2016) zur Armee veranlasst mich, Ihnen aus meinem Artikel „Weltweit bedrohliche Sicherheitslage – Bald Krieg?“, den ich vor einigen Wochen allen Eidg. Parlamentarien schickte und der eine Analyse der weltweiten Sicherheitslage gab, den Abschnitt über die Armee zu schicken. Einige Parlamentarier haben den Empfang bestätigt. Der Abschnitt stellt die Fragen, die in der Sendung beantwortet wurden. Anfang Zitat „BISHER UNBEANTWORTE FRAGEN ZUR ARMEE Seit Ende des 20. Jahrhunderts wurde unsere Armee auf einen Drittel ihrer damaligen Grösse reduziert. Mit der WEA soll sie nochmals auf die Hälfte reduziert werden. Bis jetzt wurde nur… Weiterlesen »

Steinacher Alexander

Ich sehe das euphorische Siegesgrinsen von Allemann, Galladé & Co!

Ernst Kägi

Ich stelle mir eine Liste vor mit Ehrenmitgliedern der GSoA. Es erscheint eine unendlich lange Liste mit Mitgliedern des Bundesrates sowie des National- und Ständerates. Alle gehören der SVP, der FDP oder der CVP an. Diese drei Parteien, die sich alle bürgerlich nennen und behaupten, sie würden für eine starke Armee eintreten, verfügen seit 1991 im Parlament (National- und Ständerat) und im Bundesrat über zum Teil komfortable Mehrheiten. Wenn diesen Damen und Herren eine starke Landesverteidigung wirklich wichtig wäre und sie fähig gewesen wären, sich über Parteiquerelen hinwegzusetzen, dann hätten sie ohne Probleme für eine starke und glaubwürdige Milizarmee sorgen… Weiterlesen »

johannes fischer

All die Beiträge beruhen auf Tatsachen. Ernst Kägi bringt noch das unverantwortliche Handeln von SVP, FDP und CVP zur Sprache. Wertvoll sein Verweis auf die Bundesausgaben. Zu erwähnen wäre noch die SOG, die sich zum Sprachrohr des VBS und seiner Generäle (Sollbestand 49 – Effektiv 55!) gemausert hat. Sie unterstützt mit der WEA eine weitere Armee-Fehlkonstruktion. Befremdend dabei die Worte die der Präsident der SOG, Br Denis Froidevaux, denjenigen gegenüber meint brauchen zu müssen, die die Schwächen der WEA erkennen und sie darum ablehnen.

Ernst Kägi

Neueste Äusserungen des SOG Präsidenten und der neue Chefredaktor der ASMZ haben mich nun veranlasst, nach 40-jähriger Mitgliedschaft den Austritt aus der OG Winterthur zu geben. In mehreren Gesprächen habe ich meine Gründe dem Präsidenten der OG Winterthur dargelegt. Ich möchte OG Mitglieder, die mit der SOG Linie nicht einverstanden sind, ebenfalls zum Austritt ermuntern. Schreiben Sie den Präsidenten Ihrer OG an teilen Sie Ihre Gründe zum Austritt klar mit.

F. Lambrigger

Shit-Storm all over! Man kennt das ja schon von der Bekämpfung des Gripen-Fonds-Gesetzes. Auch bei der Anti-DSI Aktion. Und nun auch beim Duro I Projekt. Die Profilierungssucht eines Einzelnen spielt da den Armeegegnern in die Hand. Ein Hersteller von Traktörchen und Heuwagen (Aebi) ist schnell gefunden, um eine „Konkurrenz-Offerte“ aus dem Hut zu zaubern. Würde man die FAQ’s zu den Rüstungsvorhaben lesen, könnte man sich den ganzen Sermon ersparen. Ich kenne den Duro I persönlich auf privater Basis sehr gut. Sehr gut daran ist der Rahmen und die Achsen. Den Rest kann man „in der Pfeife rauchen“. Es handelt sich… Weiterlesen »

F. Lambrigger

Johannes Fischer: Habe das Interview mit Froidevaux gesehen. Himmerl, Arsch und Zwirn. Der Mann möchte am liebsten in die Nato! Nun bin ich durchaus dafür, dass Luftwaffe und Luftabwehr gewisse Trainings im Ausland (auch in einem Nato-Staat) machen, weil dies in der Schweiz schlicht nicht möglich ist. Aber keine gemeinsamen Übungen mit Nato-Einheiten, die ja unser Neutralität desavouieren. AdA’s im Ausland nur zur Hilfe bei Naturkatastrophen, zur Minenräumung, oder eben zu unverfänglichen Trainings. Diese sog. „Friedenserhaltenden“ Aktionan (siehe Homepage VBS) sind samt und sonders zu stoppen. Die Kritik an den Politikern teile ich insofern, als dass sogar die besten Armeefreunde… Weiterlesen »

F. Lambrigger

Gotthard Frick; Selbst mit einer Armee von mind. 250 tausend Mann (Effektivbestand müsste dann ca. 320 tausend sein), könnten wir bei weitem nicht alle von Ihnen genannten Objekte über einen Zeitraum von mehr als ein par wenige Tage schützen. Meist kann man höchstens tätig gewordene Terrorgruppen eruieren, verfolgen, und durch Liquidierung an weiteren Taten hindern. Des Pudels Kern haben Sie aber mit den Überflügen durch Nato-Truppen angesprochen. Was, wenn die sich um unsere Neutralität foutieren? Einfach runterballern geht wohl auch nicht. Oder doch? Aber dann haben wir ein gröberes Problem. Denn das mit der Neutralität entstand lange vor der Gründung… Weiterlesen »

Walter Häcki, Engelberg

Es ist unglaublich Bruno Letzi glaubt dass die NATO uns helfen würden unsere Objekte zu sichern. Das ist Armee XXI Denken und er verbreitet seinen Quatsch an Junge Zuhörer. Das sollte verboten werden Darum WEA ja aber mit 2000000 Mann!
Dann brauchen wir kein Referendum !

F. Lambrigger

Walter Häcki: Mit zwei Millionen Mann? Ist das ein Verschrieb oder ernst gemeint? Wenn Sie 200 tausend meinen, müssten Sie auch für ein V-Budget von mind. 7,5 Mia sein. Oder?