Die geheime Duro-Studie

Niemand ausser der Armeebeschaffungsstelle Armasuisse weiss, warum die Sanierung von 2200 Geländefahrzeugen Duro eine halbe Milliarde Franken kosten soll. Nicht einmal den Mitgliedern der für das umstrittene Geschäft zuständigen ständerätlichen Sicherheitskommission gewährte sie Einblick in das Dokument, das aufzeigt, warum die Werterhaltung der Duros 80 Prozent teurer zu stehen kommt als deren Anschaffung 1997. Das zeigen Recherchen der «Berner Zeitung».

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Bruno Steinegger

ein sehr komischer Verein geworden, alles abschaffen etc genau im Sinne der linken Linken und den eingeschleusten CIA Mitarbeitern in jeder Fraktion……. Abbau um uns abhaengig zu machen, uns zu destabilisieren…etc etc
BR ein abnormales regieren im Diktatorenmodus…… Bin enttaeuscht ueber den BR, welcher das Amt inne hatte und nun Zahlen vor sich hat…..Ob das gut geht….

man weiss genau, dass keine andere Offerte eingeholt wurde fuer den DURO, man weiss auch, dass es andere NEUE Fahrzeuge Kostenguenstiger waeren…… Wo ist eigentlich der Verantwortliche Militaerheini im BR und der Generalstab……

G:T

Subventionierig vo de Mowag seit mer dem, drum het de Bund au wo d Mowag wenig Arbet gha het Arbeiter igmietet wo i de AMP gholfe hend für en horrende Monatsbetrag wo gschider au nie^mert erfahrt. Aber das d Lüt mitenand reded tschegged die Herre nöd wo so Sauereie ifädled. Trurig wie de Ruef vo de Armee dur so Tate immer lide mues. De Saustall söt mer mol rigoros usemiste. Mer wüssti nämlich scho wo die Fule eier hocked nume getraut sich keine was mache will alli Angst hend.

Beda Düggelin

Wenn das rauskommt, was alles zu orbitanten Preisen in den Duro hineinkommen soll, so kommen die Verantwortlichen dort hinein, wo sie nicht mehr herauskommen werden!

Karl Grau

Das riecht gewaltig nach Korruption!

Rudolf P. Schaub

Das Verhalten der ArmaSuisse lässt nur eines zu: das Geschäft ist zurückzuweisen. Dabei darf man sich nicht von folgender Aussage des Korpskommandant Blattmann, CdA, in der Swiss persona vom 23. Februar 2016 blenden lassen: „Wir haben mit dem Zusatzrüstungsprogramm und der Kampfwertsteigerung des DURO bereits zwei gute Erfolge mit der neuen Zusammensetzung gehabt.“ Korpskommandant Blattmann meint die „Sicherheitspolitische Kommission“. Höchst interessant ist es, dass der Chef der Armee von einer Kampfwertsteigerung des DURO spricht. Was an Kampfwert kann beim DURO gesteigert werden??? Sollen mit dem „renovierten“ DURO etwa die verschwundenen Leopardpanzer ersetzt werden. In der gleichen Ausgabe der Swiss persona… Weiterlesen »

A Müller

Gross war die Freude als unser Nachzügler-Sohn 1999 in die Pzaw-Rekrutenschule der neuen, modernen Kaserne Chamblon einrückte. Dort wurde er zu einem begeisterten Motf auf Mowag Piranha Pzj TOW 6×6 ausgebildet. Im Verlauf der RS erhielt jeder Motf der Pzj noch eine gründliche Zweitausbildung auf dem „Duro“. Meine kürzlich gestellte Frage, welche Erfahrung er mit dem „Duro“ gemacht habe beantwortete er wie folgt: « Habe den Duro als ein sicheres, gut geländegängiges und vor allem standfestes Fz in sehr guter Erinnerung. Jedenfalls habe er dieses Fz den 2- und 3-achsigen Steyer-Puch-“Pinzgauern“ vorgezogen. Warum aber eine «Aufdatierung» des „Duro“ das ~1.8-fache… Weiterlesen »

Elmar Hutter

Armee und VBS brauchen eine regelmässige Kontrolle durch ein unabhängiges Gremium von Fachleuten, da die „Sicherheitskommissionen“ von NR und SR in der komplexen Materie der nationalen Sicherheit zu oft überfordert sind.

Hermann Graf

Zu viele Politiker in den verantwortlichen Kommissionen verlassen sich zu 100 % und teilweise blind auf die vermeintliche Professionalität und das Fachwissen der Armasuisse. Sie gehört abgeschafft. Sie gewährte gewissen Parlamentariern sehr wohl Einblick in die Details. Zudem liegt die Lizenz für den Duro m. W. nach wie vor alleine bei der Mowag was gewisse „Preisvorteile“ bietet. Der Vorgang über die Evaluation bis zur Offerte und dem Entscheid stimmt mich mehr als betrüblich…Vertrauensmissbrauch. Was soll im Zusammenhang mit dem Duro der Begriff Kampfwertsteigerung bedeuten? Er ist und bleibt ein Transportmittel ob mit oder ohne Sicherheitsgurten und Ueberrollbügel, etc. Unglaublich diese… Weiterlesen »

Vir Janic

Der DURO ist, wie Herr A Müller schreibt, ein sehr gutes Fahrzeug. Es wird nach dem Werterhalt bis ins Jahr 2040 weiterbetrieben werden können. Im Verpflichtungskredit, der mit dem zusätzlichen Rüstungsprogramm 15 beantragt wird, sind denn auch die Ersatzteile bis ins Jahr 2040 mit dabei. Es ist zudem kaum erstaunlich, dass das Fahrzeug teurer kommt als beim damaligen Erstkauf. Es ist auch wesentlich mehr drin (ABS, ESP, Überrollschutz, Sicherheitsgurte), was der Sicherheit der Insassen zugute kommt. Teuerungsbereinigt wäre der damalige DURO I heute übrigens ca. 180’000 Fr. teuer. Der Werterhalt ohne Risikozuschläge und Logistikpaket kostet ca. 200’000 Fr. Ich würde… Weiterlesen »

Hermann Graf

Die Zahlen von Vir Janic sind mir bekannt. Zusätzlich ist noch eine Teuerung von rund 10 % miteingerechnet. Bleibe bei meiner Meinung. Tat auch Dienst mit rund xxxx Diensttagen bei den Mechanisierten inkl. Einführung Piranha und Duro, Puch und Mowag, etc.

F. Lambrigger

Es ist erschütternd, mit welchem Unwissen u. Pseudowissen hier einige Herrschaften argumentieren. Vernünftige Argumente werden überhört, oder zur Seite gestossen. Einer erzählt da von seinem Sohn, der vom Duro I begeistert sein soll. Mensch, es ist ein gewaltiger Unterschied, ob bei Geländefahrten über Stock und Stein hinten Passagiere drin sind, oder nicht. Aber mit diesem Fahrzeug wurde eigentlich nur auf Wald- u. Feldwegen gefahren. Nie im richtigen Gelände. Ich bin aber damit einverstanden, dass die Informationen zu diesem Geschäft (und auch zu anderen) unzureichend sind. Z.B. was für ein Motor soll hineinkommen? Grösse und Leistung? Militärrüstung ist NIE billig oder… Weiterlesen »

Hermann Graf

Bin erstaunt was hier und heute geschrieben wird. Damals z B. wurden die Pz 61/68 nur so breit gebaut, dass sie mit der SBB quer durch die Schweiz verschoben werden konnten. Da hatten es die Centi Fahrer schwieriger. Und wie breit ist der Leo. Dito. beim Duro, damit man die Berg Spl erreichen kann. Ist dem so oder auch Unwissen? Zudem, wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht beurteilen und die Zukunft nicht gestalten.

F. Lambrigger

Heremann Graf: Richtig. Als man seinerzeit den Duro I konzipierte, gingen die Überlegungen tats. in die Richtung „möglichst schmal“. Man merkte dann aber bald, dass ein maximal beladener Duro I bei Schrägfahrten bald mal zum Umkippen tendiert. Als das Produkt zu Mowag kam, wurde die Breite von 196 cm fallen gelassen. Über 205 cm ging man dann auf 216 bis 218 cm über (Duro III und IIIP). Da spielte natürlich auch mit, dass es sich dabei um 3-Achser handelte, die mehr Gewicht tragen können/sollen, und auch aus diesem Grunde breiter wurde. Aber die Kippgefahr war Hauptgrund (O-Ton Entwicklungsmitarbeiter des Duro).… Weiterlesen »

Hermann Graf

F. Lambrigger, herzlichen Dank, für die Zusatzinformationen aus der Vergangenheit. Wohl auch für alle Interessierten. Die Begründung mit dem Mercedes G für schmale Berg- und Waldstrassen lese ich zum ersten Mal. Vielleicht treffen wir uns einmal zu einer mündlichen Aussprache. Ich sehe, dass auch meine Informationsquellen und Wissenstand für dieses nicht kampfwertsteigernde aber sehr/zu teures Thema noch Lücken haben.