20 Milliarden Franken für die Armee

Die Armee soll in den nächsten vier Jahren insgesamt 20 Milliarden Franken bekommen. Das hat der Ständerat am Montag mit 30 zu 10 Stimmen beschlossen. Damit ist die Armeereform unter Dach und Fach.

Der Nationalrat hatte dem Zahlungsrahmen bereits zugestimmt. Über die Reform ist ebenfalls eine Einigung zu Stande gekommen: Die Truppe wird auf einen Sollbestand von 100’000 Armeeangehörigen verkleinert, wobei der Effektivbestand 140’000 beträgt. Diese sollen gut ausgebildet, voll ausgerüstet und rasch mobilisierbar sein. Ziel ist es, innerhalb von zehn Tagen 35’000 Mann einsetzen zu können. […]

Sollte das Parlament die Reform dann verabschieden, hat die Gruppe Giardino ein Referendum angekündigt. Die Milizorganisation kämpft gegen die Kürzungen bei der Armee. Präsident Willi Vollenweider fordert einen Marschhalt angesichts des «historischen Fehlentscheides» von Seiten des Parlaments. Andernfalls solle das Volk befragt werden.

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F. Lambrigger

Was mich nun interessiert ist, ob das Wörtchen „mindestens“ immer noch im Text ist, oder nicht. So gelesen in der Veröffentlichung der Botschaft des BR zum Zahlungsrahmen. Es ist nicht einfach ein Wort. Sondern der Schlüsse für eine baldige Erhöhung des Budget. Und Dass es gar nicht genügend Rüstungsprojekte gebe ist nur eine Teilwahrheit. Wenn man allerdings für jede Evaluation 3 – 4 Jahre veranschlagt, egal, ob es sich um einen Schraubenschlüssel oder ein Kampfflugzeug handelt, sehe ich schwarz (bzw. rot). Vorab muss man den Bedarf erkennen. Dann sind viele Entscheidungen innert weniger Monate möglich. Besonders, wenn diese Geräte schon… Weiterlesen »

F. Lambrigger

Für eine starke Armee wäre auch eine starke Rüstungs-Industrie im eigenen Land von Vorteil. Dass dies in einem kleineren Land wie der Schweiz aus verschied. Gründen nicht in allen Fällen möglich ist, ist klar. So manches Projekt ist am Geld und / oder Regionalinteressen gescheitert. Rüstungsbetriebe haben sich in Luft aufgelöst. KnowHow wurde ins Ausland verkauft, ging verloren. Zweitklassige Produkte entstanden und wurden angeschafft. Da ist es erfreulich, dass nun wieder ein offenbar konkurrenzfähiges Produkt entstanden ist, und bei unserer Armee eingeführt werden soll (Ruag-Cobra). Interessenten aus dem Ausland werden sicher anbeissen. Was wichtig ist, um die Entwicklungskosten wieder herein… Weiterlesen »

Kuede

Schade, dass unsere Parlamentarier und BR nicht fähig sind endlich die Volksmeinung zu vertreten. Warum müssen immer wieder Initiativen und Referenden gestartet werden? Es ist endlich einzusehen, das die letzten Reformen gescheitert sind. Die WEA ist eine weitere Reform, wieder in die falsche Richtung. D.h. zurück auf Feld eins und alles Gute von der A61 (u.a. Mobilmachung) sofort wieder einführen. Dazu gehört ein Armeebestand der den Namen auch verdient.