Sommaruga für pragmatisches Waffenrecht

Auf Fragen der Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz (svp.) und ihres Walliser Amtskollegen Yannick Buttet (cvp.) erklärte Sommaruga, dass neue Vorschriften in der betreffenden EU-Richtlinie für die Schweiz als verbindlich wären, weil es sich dabei um ein Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstandes handle. Änderungen müsse die Schweiz als Schengen-Staat in ihr Recht überführen. Der Vorteil sei dabei aber, dass die Schweiz im Rahmen von Konsultationen Einfluss auf die Richtlinie nehmen könne.

Beitrag auf NZZ.ch

Kommentar:
Hier ist es wieder, das gefährliche Wort „Weiterentwicklung“! Vielleicht täuscht es ja, aber jedes Projekt mit diesem Wort scheint die Schweiz weiter von der EU abhängig zu machen und bringt sie der EU näher.

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Diese Waffen-Hysterie zielt nur auf die Entwaffnung des rechtschaffenen (welch ein Wort) Volkes. Durch die Entwaffnung des Volkes wird der Kriminalität und dem Terrorismus nicht einmal eine Spielzeugpistole genommen. Ich kann, bei allem Respekt, andere Argumentationen nur noch mit Naivität und Fehlen an gesundem Menschenverstand taxieren. Am Schluss wäre es sogar noch eine Intelligenzfrage…
Uebrigens, ich lese „Weiterentwicklung“ der Schengen-Verträge…
Dieses Wort „Weiterentwicklung“, welches ursprünglich Positives suggeriert, könnte noch das Unwort 2016 werden.

Es müsste wohl heissten: „Weiter-Demaskierung“!

Nun ja, bei Sommaruga rennt die EU damit ja offene Türen ein. Hiermit kann man das nachholen, was man mit der Waffen-Verbotsinitiative vom Februar 2011 nicht schaffte. Das Volk zu grossen Teilen entwaffnen. – Gallade und Consorten wird’s freuen. – Wenn Sommaruga uns nun beschwichtigt, ….. man habe ja Einfluss auf den Prozess dieser Gesetzesinitiative der EU, so kann ich nur lachen. Wo hatten wir schon mal Einfluss gegen die EU, die unsere devoten Bundesräte ja schon lange kennt. – Entweder die Schweiz lehnt das rundweg ab, so wir Beispielsweise die Tschechei und Finnland, oder selbst ein Sturmgewehr 57 wird… Read more »

Also muss Schengen-Dublin doch gekündigt werden. Es kann ja nicht sein, dass die EU uns überall drein redet. Frau Sommaruga „träumt“ wohl in einer anderen Welt. Hat sie die Schweizer Werte vergessen?
Der Ausdruck „Weiterentwicklung“ wird langsam für die Schweiz sehr gefährlich. Erst die nicht taugliche WEA und nun auch noch Schengen-Besitzstand.
Wo führ das noch hin?

…. müsse die Schweiz als Schengen-Staat in ihr Recht überführen…. Eine äusserst arrogante Provokation. Früher hätte man gesagt Landesverrat; und hätte die Verantwortliche/n mindestens aus der „Verantwortung“ genommen! Nach wie vor schliesst unsere Bundesverfassung jede Art von ausländischem Recht aus. Wenn unsere Bundesverfassung nicht einmal mehr bei der „Landesregierung“ als absolute Handlungsmaxime gilt, steuern wir tatsächlich auf unsichere Zeiten zu. Denn ein grosser Teil der noch nicht total verblendeten Bevölkerung wird irgendwann gezwungen, die Sicherheit auf allen Ebenen (Rechtssicherheit, Sicherheit der Bevölkerung usw.) in direkter Aktion zu gewährleisten. Es ist höchste Zeit, wieder zu unserem Rechtsstaat, strikte nach unserer Bundesverfassung… Read more »

Abschaffung der Armee Abschaffung der Neutralität Überwindung des Kapitals rachmöglichster EU-Beitritt so steht es doch im Parteiprogramm der SP und darum muss wohl auch das Volk entwaffnet werden, denn unsere Milizarmee ist nämlich das einzige Instrumentarium, welche noch diese Pläne der landesverräterischen SP durchkreuzen könnte. In Österreich hat nämlich die Rot/Schwarze Regierung dasselbe getan. „Der Bundesrat hat keine Angst vor dem Volk!“ erklärte einst Frau Sommaruga mit einem dreckigen Grinsen. Frau Sommaruga ist nicht nur eine schlechte Bundesrätin sondern auch noch eine schlechte Lügnerin.

Walter Roth: Sehe ich genauso. Ich würde in dem Fall sogar auf meine Kosten zum zivilen Ungehorsam aufrufen, obwohl ich selbst keine Waffe habe. Schengen, wie auch Dublin (die Abkommen, nicht die Orte :-)) sind sowieso schon Makulatur. Eine Kündigung beider, resp. eine Erklärung, dass man sich diesbez. nicht mehr gebunden fühle von Staates wegen ist da nur die Akzeptanz eines bestehenden Zustandes. Da müsste sich allerdings die Zusammensetzung des BR vorab ändern. Die Mutter aller Fragen ist doch: Wie macht man einen Staatsstreich, ohne das Blut fliesst?

F. Lambrigger: Der Bundesrat spekuliert doch darauf, dass es in der Schweiz nicht zu einem Volksaufstand resp. Staatsstreich kommen würde und darum erlaubt er sich auch Alles. Und falls doch, dann lässt er uns gegenseitig seelenruhig die Köpfe blutig schlagen, während er sich klammheimlich bei Nacht und Nebel ins Ausland abgesetzt hat. So trainiert in Deutschland die Grenzschutzgruppe 9(GSG 9)bereits schon in einem solchen Fall Mutti Merkel in Sicherheit zu bringen und aus Deutschland auszufliegen. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff!

F. Lambrigger: Ich darf Sie noch dahingehend darüber informieren, dass an mich noch vor den Wahlen von glaubwürdiger Seite eine Mail folgenden Inhaltes weitergeleitet worden ist, ich zitiere: „Und, dass es in der Schweiz bis jetzt noch nicht zu einem Volksaufstand gekommen ist liegt doch nur daran, weil der Schweizer auch lieber jammert als kämpft!“ Zitat Ende.

F. Lambrigger: Beim Mailversender handelt es sich um meinen Kollegen Armin Studer in Frick, SVP-Mitglied und Stimmenzähler und von Beruf pensionierter Wachtmeister I und Einsatzleiter Kantonspolizei Basel-Stadt.

Mein Kollege Armin Studer ist Mitglied vom Schweizerischen Militärmuseum Full und dem Festungsmuseum Reuenthal. Einmal hat Armin für seine Kollegen von der Berliner Polizei eine Führung durch das Festungsmuseum Reuenthal organisiert. Da soll einer seiner Kollegen aus Berlin gesagt haben: „Na! Wenn ich das zu Hause erzähle, das glaubt mir niemand!“

Die Vorschläge sind in Brüssel gescheitert, was aber nicht heisst das nun nichts mehr kommt.

Es kann in den Brüsseler Filzstuben immer noch ein Kompromiss ausbaldowert werden mit dem man die Länder wie Deutschland uns Frankreich zufriedenstellt.

Zudem, es hat sich gezeigt das unsere Linken hier sofort auf jeden Zug Richtung Gesetzes-Verschärfung aufspringen, so ihn nur irgendeiner anschiebt.

2011 wurde der Unsinn abgeschmettert, und es sollte nun Ruhe sein.

Aber sie arbeiten immer noch daran und werden keine Ruhe geben.

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