Die KOG Thurgau unterstützt die Halbierung der Armee

Für das Referendum gegen die WEA, mit dem verfänglichen Motto „NEIN zur Halbierung der Armee“, sammelt die Gruppe Giardino und ihr nahestehende Organisationen Unterschriften. In einer Referendumsabstimmung ginge es zu entscheiden, ob wir weiterhin Strukturen unterhalten, die auf dem Papier zwar gut und leistungsfähig aussehen, bei einer genaueren Betrachtung den Anforderungen jedoch in keiner Weise standhalten. Oder, ob wir mit der WEA eine moderne, gut alimentierte, zweckmässig ausgerüstete und schnell einsatzbereite Armee haben werden.

Beitrag auf kogtg.ch

Kommentar:
Natürlich stellt sich die KOG TG nicht der Diskussion – die Kommentarfunktion ist auf ihrem Blog ausgeschaltet. Gerne bieten wir unsere Plattform für diese Diskussion an. Natürlich wird auch kein Diskurs mit den WEA-Gegnern ermöglicht. Die Mitglieder der KOG TG sollen einfach gefälligst glauben, was man ihnen vorplappert. Die Einweg-Kommunikation kommt sicher auch bei den Mitgliedern gut an. Wie lange lassen es sich die Offiziere noch gefallen, dass viele Offiziersgesellschaften dem VBS hinterherhecheln und das eigenständige Denken verlernt haben?

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10 Kommentatoren

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In der Tat hat der blinde Kadavergehorsam im Zweiten Weltkrieg Millionen von Opfern gefordert. Es trift offenbar doch zu, dass wir in der Schweiz einer „Militärdikatur“ nacheifern. Und: von was fürchtet sich die KOG Thurgau.

S. Gerber

Die Offiziersgesellschaften werden mittlerweile meistens von Berufsoffizieren oder Beamten aus der Verwaltung geleitet. Milizoffiziere, die für ein OG Präsidium in Frage kommen, sind oft schon aus dem Militärdienst entlassen.

Graf Kurt

Ich bin überrascht, dass die KOGTG für die Halbierung der Armee eintritt.
Als langjähriges KOG-Mitglied (über 50 Jahre) wurde ich nicht gefragt und ich konnte mich auch nie äussern.

S. Gerber (siehe oben) sei mitgeteilt: Blödsinn, immer die Berufsoffiziere für alles verantwortlich zu machen!

S. Gerber

Sehr geehrter Herr Graf

Alle Berufsoffiziere wurden von ihrem Arbeitgeber verpflichtet, pro WEA zu sein oder zu schweigen.

Nennen Sie mir einem einzigen Berufsoffizier (pensionierte ausgenommen) welcher sich gegen die WEA äussert.

Ernst Kägi

Sehr geehrter Herr Graf
Ziehen Sie die Konsequenzen. Schreiben Sie den Präsidenten der KOGTG an und teilen Sie ihm Ihren Austritt aus der OG mit.
Nach vierzig Jahren Mitgliedschaft in der OG Winterthur bin ich so verfahren.
Freundliche Grüsse
Ernst Kägi

Oberstlt i Gst Rico Randegger

Als aktiver Offizier der Schweizer Armee unterstütze ich die WEA voll und ganz. Die laufende Beurteilung der Lage sowie zeitgerechte, brauchbare Lösungen sind Tagesgeschäft eines aktiven Offiziers. Die WEA ist genau das: zeitgerecht, brauchbar und vor allem auch gegenüber der in unseren direkten Demokratie geforderten, vertretbaren Aufwand (Kosten) realisierbar. Anstatt die WEA zu torpedieren empfehle ich nach erreichen des wichtigen Zwischenschrittes der Modernisierung eine kontinuierliche Weiterarbeit im konstruktiven Sinne. Die Initianten des Referendums bitte ich einmal zu betrachten, wie viele der aktiven Offiziere gegen die WEA sind und wie viele a D Offiziere die WEA ablehnen. Es gilt zu bedenken,… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Herr Randegger: zweiter Absatz, erster Satz: ABSOLUTER BLÖDSINN ! Zu behaupten, dass „unsere direkte Demokratie“ sowas fordert ist haltlos. die direkte Demoktatie (Herrschaft des Volkes) wird bald an der Urne entscheiden, wer nun Recht hat, resp. bekommt. Wenn an der Urne im Sinne des Referendums entschieden wird, werden Leute wie Sie sich um einen anderen Job bemühen müssen. Denn dass die subversiven WEA-Freunde dann nicht mehr auf ihren hohen Rössern geduldet werden, ist sonnenklar. DAS ist dann direkte Demokratie.

Beda Düggelin

Als aktiver Offizier (Hptm aD) habe ich die Armee immer unterstützt, wurde aber von drei Armeereformen bitter enttäuscht, weil die vorgegebenen Ziele nicht erreicht wurden. „Meister die Arbeit ist fertig, kann ich gleich neu beginnen?“ Dies wird wohl auch im Fall der WEA nicht anders sein. Und wer trägt die Verantwortung für die Nichterfüllung der Ziele? Somit werden auch Sie, Herr Randegger für das Nichterreichen verantwortlich gemacht! „Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage“, dies ist das Motto der heutigen Armee.

Karl Grau

Der KOG Thurgau möchte ich zu bedenken geben, dass eine Armee mit 100’000 Mann zu einer Berufsarmee wird. Es kann keine Armee mehr sein, die im Volk verwurzelt ist und von ihm getragen wird. Dann haben wir eine Armee, die vielleicht ein bisschen besser ausgerüstet ist, aber wir Schweizer sind keine Armee mehr wie wir das einmal waren und das wiegt in einem Ernstfall mehr.

Schaub Rudolf P.

Sehr geehrter Herr Oberstleutnant i Gst Randegger, Selbstverständlich ist es Ihr gutes Recht, Feuer und Flamme für die WEA zu sein. Ihre Begeisterung für die Halbierung der Armee zeugt aber trotz Ihrer Funktion nicht von allzu grossem Sachverstand. Interessant war für mich eine Reportage über den durch Sie kommandierten Verband im Internet. Es wird der Aufbau einer Container-Burg gezeigt. Weiter sieht man eine mit Netzen getarnte Wagenburg, aus der viele Funkantennen ragen. Im Verteidigungsfall werden diese Burgen in kurzer Zeit rauchende Trümmerhaufen aufgrund von Angriffen aus der Luft sein. Diesen wären ihre Soldaten schutzlos ausgeliefert. In den nächsten Tagen werden… Weiterlesen »

Sehr geehrte Herren, werte Kameraden Als Mitglied der KOG Thurgau und C Komm der OG Frauenfeld kann ich Ihren (leicht gehässigen und sarkastischen) Kommentar wirklich nicht so stehen lassen. Von einer geschlossenen Kommentarfunktion abzuleiten, dass wir uns dem Dialog verweigern? Ich bitte Sie! Auch Sie wissen, wie hoch der Bewirtschaftungsaufwand von offenen Kommentarfunktionen ist. Spam ist allgegenwärtig, unser knappes Budget lässt keine Vollzeitstelle als Webmaster zu. Die grosse Mehrheit unserer Vorstandsmitglieder sind Milizkader und im Beruf erfolgreich, sie engagieren sich ehrenamtlich in der KOG Thurgau oder den Sektionen OG Bodensee und OG Frauenfeld. An unseren Anlässen wird kontrovers über sicherheitspolitische… Weiterlesen »