Aufstocken für Landes- und Bündnisverteidigung: Deutscher Heeresinspekteur rechnet mit zehn Jahren Aufbauarbeit

Angesichts der weltpolitischen Lage will das Deutsche Heer die Landes- und Bündnisverteidigung wieder in den Mittelpunkt seiner Fähigkeiten stellen – erwartet aber erst in einem Jahrzehnt, dass das nötige Gerät dafür auch vorhanden ist. Es dauere bestimmt zehn Jahre, um auf einen Stand zu kommen, der unserem Bedarf entspricht, sagte Heeresinspekteur Jörg Vollmer bei einem Gespräch mit Journalisten. […]

Bei der nötigen neuen Ausrüstung nach Jahren der Reduzierung und Außerdienststellung von Material seit dem Ende des Kalten Krieges gehe es darum, all das wieder zu beschaffen, was wir aus nachvollziehbaren Gründen einmal reduziert hatten, sagte Vollmer. Dabei sei viel Geduld gefordert. Inhaltlich schließt der Inspekteur da an seinen Vorgänger an, der schon vor gut einem Jahr die Materiallage des Heeres als Hautproblem genannt hatte.

Beitraf auf augengeradeaus.net

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Guido Pescio

„Bei der nötigen neuen Ausrüstung nach Jahren der Reduzierung und Außerdienststellung von Material seit dem Ende des Kalten Krieges gehe es darum, all das wieder zu beschaffen, was wir aus nachvollziehbaren Gründen einmal reduziert hatten, sagte Vollmer.“
Die Gründe waren und sind nicht nachvollziehbar. Sie waren sogar blauäugig. Den waffenlosen, himmlischen Frieden, so wünschenswert dies wäre, gibt es nicht. Bedrohungen erlauben keine 10 Jahre Wiederaufbau-Zeit…

Felix Lambrigger

Ein Land wie Deutschland, das seine Streitmacht über Jahre derart zu Boden geritten hat, sollte sich nicht noch an der Agressions-Politik der Nato (USA) beteiligen. Und die sogenannte „Aufrüstung“ der BRD: wenn man eine Armee von 176’000 um 6’000 erhöht, kann man nur schwerlich von „Aufrüstung“ sprechen. Und das bei einem Budget, das ca. 7 mal grösser als das unseres Landes ist. Nun will man stillgelegte Panzer reaktivieren. In der Ex-DDR gibt es einen riesigen Schrottplatz mit mehreren hundert Leo’s, die dort auf die Verschrottung warten. Zum Glück ist da nur eine Kleinstfirma mit 4 oder 6 Mitarbeitern mit dem… Weiterlesen »