Wie Brandstifter die Schweizer Armee ausschalten können

Fast 5 Milliarden Franken kostet die Armee die Steuerzahler jährlich. Als Gegenleistung wollen sich diese darauf verlassen können, dass die Landesverteidigung im Krisenfall funktioniert. Doch davon ist die Schweiz derzeit wohl einiges entfernt.

Wie Recherchen der «Nordwestschweiz» zeigen, ist ein Grossteil des Führungsnetzes Schweiz – das kommunikative Nervensystem der Armee – nicht vor simplen Gefahren wie Brand, Einbruch oder Stromausfall geschützt. Vor schweren Einwirkungen wie elektromagnetischen Impulsen oder Waffen ganz zu schweigen.

Laut dem Verteidigungsdepartement (VBS) sind bisher erst 10 Prozent der wichtigen Verbindungsknoten gehärtet, das heisst vor äusseren Einwirkungen gesichert worden. Die Arbeiten am Führungsnetz laufen seit 2012. Die übrigen Knoten des Kernnetzes sollen bis 2020 sukzessive gehärtet werden.

Beitrag auf aargauerzeitung.ch

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Willy Stucky

Zur Verteidigung auf dem eigenen Grund und Boden braucht man Waffen und Männer. An beiden herrscht nun Mangel, während es ganz bestimmt zu viele Computer hat.

Hanspeter Kocher

Nur so ein kleiner NEMP (gibt es das noch ?), dann sind wir auch die Computer los.

Pasci

Der Artikel hat einige fachliche Ungenauigkeiten und Fehler drin. Das Gesamtsystem wurde vom Journalisten nicht verstanden. Deshalb sind auch die Schlussfolgerungen grösstenteils falsch. Die Systeme sind deutlich robuster und sicherer als im Artikel dargestellt.

Und vor Allem wichtig: So gute Führungsinfrastruktur (Übermittlung, Systeme, Geräte usw.) wie heute hatte die Schweizer Armee in ihrem ganzen Bestehen noch nie.