NR Ruedi Noser: „Giardino ist gefährlicher als die GSoA“ (Nachlese)

Wir brauchen eine starke und funktionierende Armee. Das Parlament hat mit dem Ja
zur Weiterentwicklung der Armee (WEA) die nötigen Rahmenbedingungen für eine
glaubwürdige Milizarmee mit 100 000 Armeeangehörigen geschaffen und gibt ihr mit
jährlich fünf Milliarden Franken auch Mittel dazu. Nun müssen die Bürgerlichen und
auch die Schützen gegen das Referendum zusammenstehen, am gleichen Strick
ziehen und Ja zu einer starken Armee mit Zukunft sagen. Wir müssen uns vorsehen,
die Gruppe „Giardino“ ist gefährlicher als die „GSOA“.

Beitrag auf zhsv.ch

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Benachrichtige mich zu:
NR Noser ist ein grosser Schwätzer mit einer markanten roten Nase. Diese könnte auf ein akutes Alkoholproblem zurück zu führen sein. Der Schreibende kann dieses nicht bestätigen, aber NR Noser könnte seine dumme und beleidigende Aussage gegenüber der Gruppe Giardino durchaus nach unkontrolliertem Whisky-Konsum gemacht haben. Der Schreibende hat die WEA-Armee schon lange als Luftschloss-Armee kritisiert. In seinen Schriften wies er u.a. darauf hin, dass man bei der WEA-Luftschloss-Armee, den finanziellen Rahmen bestimmte, dann die finanzierbare Armee definierte und aufgrund dieser eine Bedrohung festlegte. Ein Bericht des Armeestabes aus dem Jahre 2011 bestätigt dieses militärisch bedenkliche Vorgehen eindrücklich. Darin wird… Read more »

Leider verletzt SR Ruedi Noser seine Bürgerpflicht gleich in dreifacher Hinsicht.
Seine Selbstständigkeit hat ihn nicht von der Übernahme von Verantwortung dispensiert. Soldat Noser macht sich es zu einfach. Mit seinem Verhalten in der WEA-Abstimmung macht er sich zum Gehilfen der GSoA. Als SR wäre es seine Pflicht, für eine glaubwürdige Armee einzutreten und nicht unbedachte Kommentare zu äussern. Aber offenbar war Soldat Noser in der Armee nicht zu gebrauchen.

Ich möchte Herrn Noser zwar kein heimliche Mitgliedschaft der GSOA unterstellen, allerdings wäre es für mich keine Überraschung mehr wenn neustens auch FDPler dieser Vereinigung angehören. Herr Noser ist aber Mitglied der NEBS, also EU-Befürworter. Es gibt immer mehr FDPler (Markwalder), die aktiver für einen EU-Beitritt werben, als dass die Linken je getan haben….

Herr Schaub – selbst wenn ich ein bisschen zuviel Whisky intus haben sollte, beeinträchtigte das noch lange nicht mein Verantwortungsbewusstsein und mein Vernunfts- und Denkpotenzial. Whisky, bzw. Alkohol, – auch da weiss jeder vernünftige Mensch, wo seine Grenzen liegen, bevor es zum Unwohlsein oder gar zum Versagen kommt – taugt noch nicht zur destruktiven Gehirnwäsche. Wenn also Herr Noser die GSoA für gefährlich hält – und danach meint, die Gruppe Giardino sei noch gefährlicher (für wen denn?) lässt das eher auf eine irgendwie gespaltene Politikerpersönlichkeit schliessen. Apropos – die Saufkumpanen in Auerbachs Keller zu Leipzig wussten, verwirrt, auch nicht mehr… Read more »

Herr Murer! Genau! und nochmals das passende Zitat aus Faust: Da liegt des Pudels Kern!

Die GSoA will die Armee noch ganz abschaffen. Noser hat mit der jetzigen Teil-Abschaffung eine wichtige Voraussetzung dafür aktiv unterstützt. Nur logisch, sind sich die beiden einig.
Noser sollte eigentlich wissen, dass er als Ständerat die gesamte Bevölkerung seines Kantons zu vertreten hat, und das von ihm ausgeübte Amt nicht für seine privaten Launen missbraucht werden darf. Leider ist es genau diese Verluderung der Sitten politischer Amtsträger, welche die Politikverdrossenheit grosser Bevölkerungskreise zusätzlich anheizt.

Noser ist langjähriges Mitglied der NEBS und somit klarer EU-Beitrittsbefürworter. Und das Ziel der WEA scheint bei vielen Politikern ja die mittelfristige Einbindung der Restarmee in eine EU-Armee zu sein.

Noser, das ist bekannt, ist ein linker FDPler, so wie es leider viel zu viele in der FDP gibt. Alles Wasserträger für die Neokommunisten in unserem Land = Sozis und Grüne und noch weiter links stehende. Schlimm ist, dass die FDP solche Leute gewähren lässt. Wer heute noch für einen EU Beitritt ist, und behauptet bei vollen Sinnen zu sein, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

R.N. sollte man nicht so ernst nehmen. Seine erwähnte Äusserung ist die eines NEBS’ler und PFZ-Fanatikers. Vor ein par Monaten äusserte er am TV auch, dass der Handel mit Personal-Daten nicht negatives habe. Man müsse dies als Geschäftsmodell verstehen. Wer ohne Ethik dem „Stutz“ nachjagt, möchte natürlich am liebsten keinen Staat (keine Armee), und nur die von ihm selbst gewünschten Gesetze (so a la TTIP).
Der Brexit ist für so einen eine schallende Ohrfeige. Und davon wird er wohl bald noch mehr einstecken müssen.

Es müsste nicht nur SR Noser sondern auch der Zürcher Schiessportverband, der solche Verunglimpfungen auch noch verbreitet, in die Pflicht genommen werden. http://zhsv.ch/News/News_2016/SSV_Feldschiessen_2016/SSV_Feldschiessen_2016_Presse.pdf

Ein Protest der Mitglieder bei der Verbandsspitze wäre mehr als angebracht. Wenn sich selbst die Schützen nicht mehr zur direkten Demokratie bekennen, sieht es böse aus in unserem Land. Gottfried Keller würde wohl das „Fähnlein der sieben Aufrechten“ umschreiben müssen.

Der Öffentlichkeit das Recht der Teilnahme an dieser wichtigen Debatte zu entziehen ist undemokratisch und zeigt eine tiefe Missachtung gegenüber der Stimme des Volkes!

Nachlese zu unserem gescheiterten Referendum: Ich muss leider feststellen, dass wir dh. das Bürgerkomitee bzw.die Gruppe Giardino versagt haben.Die Organisation war unzulänglich, sogar stümperhaft, so kann man kein Referendum zum Erfolg führen.Ich habe mich sofort beim Komitee gemeldet, schon vorher habe CHF 1000.00 einbezahlt. Dann erwartete ich, eine Organisation, um öffentliche Unterschriften Sammlung, mit Standaktionen in den Städten, zu machen. Aber gar nichts passierte, auf den 18. Juni Samstag wurde, ich in Sursee aktiv, kaufte Tischgarnituren und stellte ein Zelt im Zentrum von Sursee auf. Da unsere Komitee nichts hatte, lies ich Plakate in Weltformat drucken, um Aufmerksamkeit zu bekommen.… Read more »

Antwort an Gotthard Kaufmann: Der geschilderte Sachverhalt trifft nur teilweise zu. Aber eine Präzisierung der Tatsachen gehört nicht auf diese Website. Es war ein Kampf wie David gegen Goliath. Siehe meinen Leserbrief in der NZZ vom 15. Juli 2016. Mehr, wenn wir uns treffen Sei mir gegrüsst!

Natürlich ist hier der Platz um das aufzuarbeiten. – Nun ja, ich habe auch einiges an Unterschriftenbogen verteilt. Bei den Schützenvereinen stiess man auf Ablehnung was deren Vorstände betrifft, die Schützen selber waren durchaus positiv gesinnt. Die Vorstandsmitglieder der Schützenvereine zogen sich mir gegenüber aus der Affaire indem sie mich einfach ignorierten. Man wollte sich dazu nicht äussern. Unterschriftenbogen wurden bei kurzer Abwesenheit ENTSORGT. – Generell war die Aktion „Reverendum“ zu schnell vom Zaun gebrochen, die Öffentlichkeit wusste kaum um was es geht. Aber mir ist klar, um in die Medien vorzudringen braucht es vor allem auch viel Geld. Schade… Read more »

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