Willi Vollenweider ist am Mittwoch aus der SVP ausgetreten

Als Präsident der Gruppe Giardino, einem Verein von Armeefreunden, wehrt sich Vollenweider gegen die Verkleinerung der Armee. Dies ist nun auch der Hauptgrund für seinen Austritt aus der SVP. In einer Mitteilung der Stadtzuger SVP werden «unterschiedliche Auffassungen bezüglich Wertehaltung, Fokussierung und Zielsetzungen der SVP in Bezug auf die nationale Sicherheit» genannt.

Beitrag auf zentralplus.ch

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Dass die SVP-Fraktion am 18. März 2016 der Halbierung der Armee zugestimmt hat, ist absolut unverständlich. Der Entscheid von Willi Vollenweider dokumentiert seine klare und konsequente Haltung in Bezug auf eine wieder einsatzfähige Armee mit Dissuasionswirkung. Es ist nicht erstaunlich, dass Willi Vollenweider den Glauben an die Institution Armee im jetzigen Zustand verloren hat – er ist nicht alleine.

Willi Vollenweider handelt konsequent. Er ist mit Haut und Haaren sich selber und nimmt nun den SVP Parteihut. Chapeau! Wie weiter mit GG? Gibt es Pläne? Oder heisst die Devise: man hat nun alle Zeit der Welt und will ja nichts überstürzen? Ich erinnere mich gerne an sein Mail, als er, zusammen mit Martin Fricker die Unterschriftensammlung zum Referendum lancierte. Voller Elan hat er sich in die Sache eingebracht. Nun, ein paar Monate später und einige Erkenntnisse reicher, machte er was er machen musste. Glaubwürdigkeit und Aufrichtigkeit stehen eben an erster Stelle! Weiterhin aktives politisieren – auch ohne die alten… Read more »

Jene, die sagten, man muss gegen die Initiative sein und nach der annahme der WEA, die Armee von Grund auf neu aufbauen sind jetzt mehr als gefordert. Nicht in 3-4 Jahren. Jetzt. Sonst sind sie unglaubwürdig und nicht besser als die linken Armeegegner. Bisher hat man von dieser Seite jedoch noch nichts gehört. Es ist an der Zeit. Bringt jetzt eure Vorschläge wie die Armee wieder gestärkt werden soll, ohne in die Nato zu gehen. Ansonsten geht ihr als Lügner in die Analen ein. Wir bleiben dran!!!

C`é un detto in italiano che dice che,“ non si puo stare con un piede in due scarpe“!SE l`UDC-SVP non torna ad avere ancora i suoi valori fondanti,(come era all`inizio del partito)a poco per volta,andrà a perdere molti voti alle prossime elezioni.L`UDC come tutti gli altri partiti borghesi dovevano imporsi contro questi funesti cambiamenti nell`esercito.Sappiamo bene che su 100.000 uomini(WEA) il 70/80% degli effettivi fanno lavori secondari e non sono truppe di combattimento! Dove in altri eserciti è il contrario e i lavori sussidiari vengono svolti da personale civile. Per questo Willy Wollenweider ha fatto bene ad uscire dal partito… Read more »

Im Beitrag von Zentralplus steht; Gruppe Giardino – einem Verein von Armeefreunden! Das tönt dann so dümmlich diskriminierend nach Hobby-Verein, Wie Kaninchenzüchten usw. Wir sind nicht einfach Freunde der Armee, wir versuchen immer wieder klar zu machen, warum wir als neutrales, freies Land eine Armee, und was für eine Armee, zum dissuasiven und tatsächlichen Wahrnehmen unseres Selbstverteidigungs- und Selbstschutz-Rechts benötigen, wie in der Bundesverfassung verankert! Deshalb auch – Zustimmung für die beispielhafte Haltung unseres Präsidenten Willi Vollenweider. Vielleicht gehen da anderen auch noch die Augen auf!

Der folgerichtige und konsequente Schritt vom Präsident der Gruppe Giardino, Willy Vollenweider kann man nur unterstützen. Die aus meiner Sicht fadenscheinige und an Heuchelei grenzende Haltung der SVP Parteileitung zur WEA hat manche Parteimitglieder vor den Kopf gestossen. Es ist offenbar Zeit, auch als parteiloser Bürger das Verhalten dieser Partei in Armee- und anderen Fragen kritischer zu hinterfragen. Es ist aber m.E. auch Zeit die Frage zu stellen, wer die an einer glaubwürdigen Landesverteidigung interessierten Kreise in Bern noch vertreten kann und ob es dafür allenfalls neue politischen Kräfte braucht?

Die SVP verfügt über viele geistige Haudegen, aber über keine kompetenten Sicherheitspolitiker. Deshalb verstieg sie sich zur lächerlichen Aussage, die Armee solle zunächst einmal halbiert werden, damit sie wieder aufgebaut werden könne. Das wird nicht geschehen. Im Unterschied zu Willi Vollenweider bleibe ich SVP-Mitglied, dies nicht deshalb, weil mir der Mut fehlt auszutreten, sondern damit ich als unangenehmes Parteimitglied die SVP-Exponenten auch in Zukunft direkt und persönlich zur Rede stellen kann. Dennoch gratuliere ich Willi Vollenweider zu seinem Schritt.

Hätte die Schweiz nur mehr solche Menschen mit so starkem Rückgrat,wäre einiges einfacher in der Schweiz. Ich schliesse mich Herr Vollenweider an.Mehrere male wurde ich von der SVP gravierend entäuscht!Stehe weiterhin für eine STARKE GLAUBWÜRDIGE ARMEE EIN.Aber nicht für eine integrierte Natoschweizerarmee.So eine starke Armee mit modernen Kampfflugzeugen in grosser Zahl,so eine Armee mit weit weit mehr als nur 100000 Frauen und Männer,so eine Armee mit glaubwürdigen modernen Waffen aller Art in den Händen unserer Frauen und Männer die hochmotiviert Ihre Pflicht zur Landesverteidigung beitragten.Hoffe Herr Vollenweiders Kampf war nicht vergebens. Danke an Herr Vollenweider,von solchen Menschen wird auch in… Read more »

Ich unterstütze die konsequente Haltung von Willy Vollenweider, ein starker Schritt.
Ebenso gut finde ich die Ueberlegungen von Rudolf P. Schaub, es braucht beides.

Gruss Gotthard Kaufmann

In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist
Und einen gesunden Körper scheinen sie auch Alle tatsächlich zu haben, diejenigen Kreise, welche die WEA so vehement unterstützen

Sein Handeln wo es nur um die Sache geht, ist noch konsequenter als ein Generalstabsoffzier,selbst nämlich auch wenn sich persönliche Nachteile daraus ergeben ergeben könnten.Es ist nur Schade, dass wir in der Schweiz nicht mehr einheitlich auftreten, sowohl bei den Offizieren (SOG) wie auch beim Bauernverband.Beides sind die Grundpfeiler einer Zivilisation.Wenn wir diese nicht mehr geschlossen organisieren, droht ein interner Kampf, welcher uns nach aussen hin schwächt und den Journalisten für Skandalberichte als gefundenes Fressen dient.Es ist schade, dass diese einzigartige ideeSchweiz nicht mehr gemeinsam gegen den Zerfall des Wohlstandes verteidigt wird.Wie schon in der früheren Geschichte, wird eine übersättigte… Read more »

Erinnerungen an die Armee 61

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