Thurgauer Schützen sind für Zukunft gerüstet

Die Gruppe prognostizierte, dass die Verkleinerung der Armee das Aus für 70 Prozent der Schiessstände in der Schweiz bedeuten würde. Das wiederum würde das Aus vieler Schützenvereine bedeuten. Doch im Thurgau kennt man diese Befürchtungen nicht. Im Gegenteil: Der Thurgauer Kantonalschützenverband (TKSV) habe das Referendum nicht unterstützt, wie Präsident Hubert Müller sagt. Denn damit hätte man der Armee die Chance genommen, sich weiterzuentwickeln.

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Walter Roth

Nun ja, der Mann verdrängt die Realität ganz einfach. Das Feldschiessen ist hiermit am Ende, ganz klar. Das Obligatorische wird folgen, nur halt mit etwas Verzögerung. Thema Manpower: Auch da scheint der Mann nicht auf der Höhe der Zeit zu sein. EIn Talibanführer hat vor Jahren mal in einem Interview angefacht wie er sich die Zukunft einer Schweizer Armee vorstellt. Er meinte wir hätten das beste Land für genau jene Art von Volksarmee die heute auch die Amerikaner in Afghanistan bezwingt. Die heutigen Bedrohungen wie sie unter anderem die Migration und der Islam darstellt, die werden nicht durch Drohnen behoben… Weiterlesen »

Erwin Markus

Sehr geehrter Herr Roth,

Ich möchte Ihnen hiermit in meinem eigenen Namen und wohl auch in jenem aller echten Schweizer Patrioten ein herzliches Danke schön entrichten. Ihre hiesige Stellungnahme, sagt viel mehr sls manche ellenlange Abhandlung. Damit, haben Sie genau den Nerv der Sache voll getroffen. Bravo Herr Roth.

Thomas Müller

Grüezi Herr Roth,
ich schliesse mich den Worten von Erwin Markus an und stelle zudem fest, dass die Ironie die hinter dem Doppelpost steckt mir eine herrliche Morgenlekture verschafft hat.
Im weiteren, Herr Roth, haben sie es verstanden, in knappen und einfachen Sätzen den Irrtum vom Schützenchef Müller aus dem Thurgau zu benennen und die Parallelen zwischen der Schweiz und Afghanistan sind klar ersichtlich. Auch die mit dauernden Schikanen überzogenen echten Bio-Schweizer sind ein köstliches Produkt ihres Statements. Bravo!

Felix Lambrigger

Die Terror-Front rückt immer näher. Bei einzelnen Tagen kann die KaPo noch genügen, um die Toten einzusammeln. Es kann aber stark angenommen werden, dass die Islamisten zu multiplem Terror übergehen werden. Dann kommt die Polizei an ihre Grenzen. Da die allermeisten kleinen Grenzübergänge nicht mehr be- und überwacht werden, ist es ein leichtes sogar hunderte von „Helden“ des Terror einzuschleusen. Und natürlich sind mit dem „legalen“ Zustrom in letzter Zeit auch schon ganze Trupps im Lnnde. Sie lächeln, und zeigen sich integrationswillig. Ist alles nur Täuschung. Wir werden sehr bald tausende Ada’s an der Grenze und im Landesinnern benötigen, um… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Der Tippfehler-Teufel war zugange. Es sollte heissen: Bei einzelnen TATEN. sowie: DENN wen wir eine…

Ich bin je länger je mehr überzeugt, dass die „Siebeng’scheiten“ in Bern auch ohne Referendum zum Schluss kommen werden, dass die Armee nicht verkleinert, sondern erweitert werden muss. Das Referendum hätte allerdings den „Denkprozess“ dieser geschützten Werkstatt um einiges beschleunigt.
Und wer A sagt, muss auch B sagen.
A = Mehr AdA’s, B = mehr Kohle für die Armee

Walter Roth

Erst mal danke für das Lob………. Dann, die Schweizer Schützenvereine haben auch ein Nachwuchsproblem, weil sie eben Schützen die zur Selbstverteidigung üben wollen faktisch rausdrängen. In politisch vorauseilendem Gehorsam propagieren sie das Schützenwesen als reine Sportdisziplin und vergessen dabei woher die Schützentradition kommt und woraus sie einst entstand. Es war ein Teil der Wehrtradition, keinesfalls des Sportes, …..der sie erschuf. Heute gibt es viele junge Waffenbesitzer die einen grossen Bogen um Schützenvereine machen, denn ihnen hängt das endlose propagieren von nur gerade dem schiessen als Sport, aus dem Hals. Sie üben um die Waffe für den Selbstverteidigungsfall zu beherrschen. Heute… Weiterlesen »

P. Aebersold

Die ständige Reduzierung der Armee hat das Vertrauen in Bundesbern, die Armeespitzen und die Schiesssportverbände in der Bevölkerung massiv erschüttert, deshalb sorgen sie vor. Die Zeitungsmeldungen in letzter Zeit sind deutlich genug: – In der Schweiz herrscht laut Experten ein «Klima der Beunruhigung». Die Gesuche für Feuerwaffen nehmen zu – Bis 50 Prozent mehr Waffen-Gesuche innert eines Jahres: Terrorangst … – Waffenbesitz in der Schweiz: Die Rentner rüsten auf. Die Freiheit aber hat nur Bestand, wenn wir uns dafür einsetzen. Immer wieder. Jeden Tag aufs Neue. Gottfried Keller hat unser Staatsverständnis im „Fähnlein der sieben Aufrechten“ in einem Satz zusammengefasst:… Weiterlesen »

Thomas Müller

Huch! Herr oder Frau Aebersold, wollen sie wirklich Gottfried Keller bemühen, um gute Miene zum bösen Spiel der „Waffen in Privathänden“ machen? Denken sie etwa so ähnlich wie die Militia-Vereine in den USA? Dann gute Nacht!
Ich denke nicht dass der bürgerliche Gottfried Keller dies goutieren würde.

Lorenz Zinsli

Herr Roth ich bin voll und ganz ihrer Meinung. Als ehemaliger Infanterist habe ich gelernt, dass für unsere Landesverteigigung das Gelände inkl. seinen Geländeverstärkungen von zentraler Bedeutung sind. Nun wurde dies alles aufgegeben und man versucht vermutlich mit einen Roboter-Armee das Land zu verteidigen. Die Verkleinerung der Armee bringt bei der Bevölkerungauch in der Einstellung zur Landesverteidigung grosse Probleme mit sich. Jeder diensttaugliche solle mindestens die RS absolvieren. Dort müssten auch die Funktionen jedes einzlenen im Ernstfalle erläutert werden. Der Wehrmann muss deutlich die Bedeutung unserer Verteidigungsarmee im Krisenfalle kennen. Eine effektvolle Landesverteidigung muss im Kopf beginnen. Es gäbe noch… Weiterlesen »

Thomas Müller

Wenn nun hurrapariotisch die Landesverteidigung hochgejubelt wird, wird es mir doch etwas „gschmuch“. Vor Jahrzehnten hat mein ältester Bruder nach der Aushebung das damals aktuelle Soldatenbuch mit nach Hause gebracht (das Feldgrüne mit dem Schweizerkreuz auf dem Deckel). Ich als Primarschüler durfte darin blättern und auf der ersten Seite stand – alleine, sozusagen als Leitspruch zum Buch – „Auf dich kommt es an.“ Mein Bruder hatte den Spruch durchgestrichen und in Handschrift darunter geschrieben: „Überholte Denkweise“ Leider ist mein Bruder wenige Tage vor der RS in der Maggia ertrunken. Sein Soldatenbuch jedoch hat überlebt und mit ihm die beiden Sprüche… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Herr Müller: Leider können wir Ihren dahingegangenen Bruder nicht mehr fragen, was er denn für eine „zeitgemässe Denkweise“ bevorzugt hätte. Ich werden auch nicht darüber spekulieren. Aber ich bin tatsächlich mehr denn je davon überzeugt, dass es tatsächlich auf jeden Einzelnen ankommt. Nicht nur im Militär, wo wir mündige Bürger in Uniform haben möchten, die sich für unser Land einsetzen. Sie monieren die „martialischen Sprüche“ hier? Ich hingegen moniere die unverholene und unziemliche Kritik (von Ihnen und einigen anderen), die Leute mit Einsatz- und Wehrwillen „anmachen“. Ich erinnere mich noch an die Aussagen von altgedienten Aktiv-Soldaten, die bei einem tatsächlich… Weiterlesen »

P. Aebersold

Ich möchte eine starke Milizarmee, die die Sicherheit der Bürger gemäss Bundesverfassung gewährleisten kann, damit die Bürger nicht selber zu den Waffen greifen müssen. Die USA ist ein klassisches Einwanderungsland, wo es dem Staat nicht gelungen ist, die Kulturen zu integrieren und dem Bürger Sicherheit zu gewährleisten, damit er nicht selber Waffen besorgen muss. Uns könnte Ähnliches blühen. Für die heutigen Reformer in den staatlichen Verwaltungen bedeutet „Weiterentwicklung“ immer auch „Abschaffung“. Sie wollen das Kind aber nicht beim Namen nennen, weil sonst ihr Projekt schon beim Bewillungsverfahren abgelehnt würde. Wem das „spanisch“ vorkommt, sollte das von Giardino empfohlene Buch „Spin… Weiterlesen »