Flugplatz Dübendorf: Bund passt Planungen für den Innovationspark und die Aviatik an

Am 3. September 2014 hatte der Bundesrat beschlossen, den Militärflugplatz Dübendorf neu als ziviles Flugfeld mit einer Bundesbasis zu nutzen und auf einem Teil des Bundesgeländes die Errichtung des Hub-Standortes Zürich des Schweizerischen Innovationsparkes zu ermöglichen. Da neue Flugplätze in der Schweiz kaum mehr realisierbar sind, ist es aus Sicht des Bundes sinnvoll, ehemalige Militärflugplätze zu erhalten und nach Möglichkeit der Zivilluftfahrt zur Verfügung zu stellen. Das entspricht auch der strategischen Stossrichtung des Luftfahrtpolitischen Berichts 2016.

Mitteilung des Bundesrats

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Markus Gisel

Es ist mir schleierhaft, weshalb die heute dafür zuständigen Entscheidungsträger nicht auf früher getroffene Entscheide zurückkommen, welche offenbar unter falschen Annahmen getroffen wurden. So fiel z.B. der Flugplatz Dübendorf dem neuen Stationierungskonzept der Armee zum Opfer, obwohl der reine Betriebsaufwand lediglich geschätzte CHF 8 Mio./Jahr beträgt und nicht wie seinerzeit von der Armeeführung ins Feld geführt CHF 30 Mio. oder gar CHF 90 Mio (!) wie ursprünglich kommuniziert wurde.. Geht man von diesen CHF 8 Mio./Jahr aus und berücksichtigt man, dass bei Anwendung des Modells „militär-/zvilaviatische Mischnutzung“, d.h. militärische Nutzung wie bisher (ohne Kampfjets) plus massvollem zivilatischen Werkverkehr, die zivilen… Weiterlesen »

Willy P. Stelzer

Die Armeeführung ist einmal mehr nicht glaubwürdig. Betriebsaufwand CHF 8 Mio./Jahr, dann 30 Mio. oder 90 Mio. Und das Projekt enthält kein Verkehrs-Konzept. Wenn man im Innovationspark 8’000 oder mehr Menschen beschäftigen will, dann ist vorgängig die Transportfrage anzupacken und zu planen. Der tägliche Verkehrsstau in der Umgebung des Flugplatzes und des zukünftigen Innovationsparkes ist heute schon während den Stosszeiten im Raume Dübendorf/Volketswil/Schwerzenbach/Uster usw. unerträglich.

Beda Düggelin

Den beiden vorhergehenden Kommentatoren ist vollkommen Recht zu geben, Markus Gisel zeigt auf, dass sich die Armee weiter abschafft und dass die Wirtschaftlichkeit Dübendorfsbewerkstelligt werden kann. „So fiel der Flugplatz Dübendorf dem neuen Stationierungskonzept der Armee zum Opfer, obwohl der reine Betriebsaufwand lediglich geschätzte CHF 8 Mio./Jahr beträgt.“ Auch beim Innovationspark Dübendorf ist das Verkehrskonzept wie beim „Hochschulgebiet Zürich-Zentrum“ vollkommen vergessen gegangen, wie Willy Stelzer zu Recht schreibt. Wo bleibt die Glaubwürdigkeit der Planer und Politiker? Das Schlimmste der jüngsten Mitteilung ist allerdings die Tatsache, dass dem Souverän vorgegaukelt wird, der Entscheid entspreche der strategischen Stossrichtung des Luftfahrt-politischen Berichts 2016.… Weiterlesen »

Hohermuth

Das darf man nicht zulassen. Schlage vor, dass Giardino eine Petition verfasst, die hier ausgedruckt und verschickt werden kann (Adresse angeben). Zudem ein Schreiben verfassen, das ebenfalls ausgedruckt und den Parteien (je nach bevorzugter Partei) zugestellt werden kann, mit dem gleichen Inhalt der Petition. Adressen der Parteien angeben.

Michael Waldvogel

Bericht 2016 über die Luftfahrtpolitik der Schweiz (Lupo 2016, vom 24. Februar 2016) https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2016/1847.pdf man beachte: – den letzten Abschnitt unter «Infrastruktur» (punkt 1.1, S. 8) – «Ziviler Flugbetrieb auf Militärflugplätzen» (punkt 5.2.2, ab S. 69) wer verdeckt eine 12-Millionen-Schweiz plant (dabei ist die «Agenda 2030» nur ein Zwischenschritt) und unsere Schweiz schleichend in die NATO treibt (Hidden Agenda), für diejenigen reichen zwei Jet-Militärflugplätze völlig aus. Somit wird auch sonnenklar, warum Jet-Militärflugplätze zur Deckung der zivilen Luftverkehrsverbindungen wegen erwartetem Bevölkerungswachstum schlicht einer «glaubwürdigen bewaffneten Neutralität des Schweizerischen Luftraumes» geopfert werden! Anmerkung: Dabei scheint dann zunehmender Fluglärm keine Rolle zu spielen… Weiterlesen »