Armee erneuert Flugfeld am Flugplatz Sitten

Die Piste des Flugplatzes Sitten ist seit dem 19. September geschlossen, einzig Helikopter dürfen in Sitten noch starten und landen. […] Der Belag der Piste wird abgenommen und mit einem neuen ersetzt. […]  Auch die Kabel für einen Nothalt für F/A-18 Kampfflugzeuge oder der Kontrollturm werden erneuert. Die Arbeiten werden in der Zwischenjahreszeit ausgeführt, weil sie im Sommer die Zivil-Luftfahrt eingeschränkt hätten und weil es im Winter zu kalt ist, um einen neuen Belag anzubringen.

Im laufenden Jahr werden 5,5 Millionen Franken aufgewendet, 80 Prozent der Arbeiten wurden an Walliser Firmen vergeben, sagte Jacquod. Bis 2019 muss die Piste nicht mehr erneut gesperrt werden. Insgesamt setzt die Armee bis in drei Jahren 13,3 Mio. Fr. ein.

Beitrag auf luzernerzeitung.ch

Print Friendly, PDF & Email
3 Kommentar Themen
1 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
4 Kommentatoren

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Peter Bosshard

Wohlan, die Sanierung der derzeit noch zivil-/militärisch genutzten Piste in Sion durch die Armee wirft Fragen auf. Die Renovationsarbeiten sollen sich bis 2019 auf 13 Millionen Franken belaufen und sich bis ins Jahr 2031 erstrecken obwohl sich die Luftwaffe gem. Stao K bis 2020 zurückziehen will. «Davon profitiert die Zivil-Luftfahrt» heisst es im Artikel und «ohne das Geld des Bundes (Armee) würde es keine Zivil-Luftfahrt in Sitten geben» soll Bernard Anzévui von den Armasuisse Immobilien gesagt haben. Ist es im Kontext mit den Spargedanken betr. Bewaffnung des F-5E tatsächlich Aufgabe der an Finanzen notleidenden Armee, solche Querfinanzierungen à gogo zu… Weiterlesen »

Kuede

Es kann wirklich nicht sein, dass ein in den nächsten Jahren zu schliessenden Flpl noch mit vielen Millionen saniert wird. Zudem sich die Stadt Sion gegen Jet-Betrieb und Armee ausgesprochen hat. Ist die Armeeführung von allen guten Geistern verlassen und sponsert der Stadt Sion einen „neuen“ Flugplatz? Einen späteren zivilen Betrieb kann sich die Stadt Sion wohl nicht leisten. Der Kdt LW würde wohl besser hier sparen, an Stelle von Flz Mun!

Felix Lambrigger

Jetzt kommt Licht ins „Dunkel“.
„Im Februar bietet die Swiss Direktflüge von London nach Sitten an. Air Zermatt bietet Anschluss mit dem Helikopter. Umweltschützer finden das neue Angebot «überflüssig».“
Ein weiterer Grund könnte natürlich auch sein, dass die Armee selber Angst vor ihrem Schliessungswahnsinn bekommen hat? 🙂

Michael Waldvogel

Zur Deckung der zivilen Luftverkehrsverbindungen wegen erwartetem Bevölkerungswachstum (12-Millionen-Schweiz) werden die Jet-Militärflugplätze schlicht einer «glaubwürdigen bewaffneten Neutralität des Schweizerischen Luftraumes» geopfert!

Hier zu lesen im Bericht 2016 über die Luftfahrtpolitik der Schweiz (Februar 2016):
https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2016/1847.pdf
Auch hier wird das klar:
http://www.20min.ch/finance/news/story/80-Millionen-Passagiere-bis-2040-23205324
Und auch der NATO reichen 2 Jet-Militärflugplätze + 1 Reserveflugplatz völlig aus!