Generation Turnschuh hat Mühe mit Kampfstiefeln

Die Jugendlichen von heute gehören zur Generation Turnschuh. Sie sind sich weder hohe Stiefel, die weit über den Knöchel reichen, noch robuste Schuhe mit harten Sohlen gewöhnt. Eine Tatsache, die im Militär zu Problemen führt. In der Rekrutenschule, wo die jungen Soldaten von Tag eins an Kampfstiefel tragen müssen, kommt es deswegen immer öfter zu Ausfällen.

Laut Armee gibt es keine Zahlen dazu, wie viele Rekruten Probleme mit den Füssen haben oder aufgrund des Schuhwerks Verletzungen erleiden. Aus Armeekreisen heisst es aber, die Rekruten sollen überdurchschnittlich oft entzündete Sehnen und Gelenke haben. Besonders betroffen sei die Achillessehne.

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Felix Lambrigger

Na bravo! Und jene, die auch zivil vorher schon mal ab und zu Stiefel tragen, werden bei der Musterung aussortiert 🙂

Den Rest konnte man schon im Artikel und den Leser-Zuschriften lesen.
Und was ist eigentlich mit den neu entwickelten Militär-Komfort-Socken?

Gotthard Frick

Darum sagte mir ein Kompagniekommandant beim Sammeln von Unterschriften für das WEA-Referendum, er wolle lieber eine Armee von 100’000 Freiwilligen, als solche wie seine heutigen WK-Soldaten, die schon beim Anziehen der Militärstiefel zu heulen anfingen. Und mehrere beim Unterschriftensammeln angefragte junge Leute, die selber Dienst leisten, meinten, ein höherer Bestand habe keinen Sinne, weil der grösste Teil ihrer Altersgenossen „Heulsusen“ seien. (Diesen Begriff hörte ich bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal). Und etwas länger zurückliegend meinte eine junge Leutnantin an einem Anlass, die heutigen jungen Männer seien „Waschlappen“. Dabei meinte sie in erster Linie ihre Erfahrungen im Berufsleben, wo viele… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Ich kann diesen (und so manchen anderen) Kommandanten verstehen. Aber das mit einer Freiwilligenarmee kann er sich gleich in die Haare schmieren. Wir würden nicht mal für 20 tausend Mann genug Freiwillige erhalten. Oder man würde schon den Soldaten ein horrendes Salär bezahlen. Siehe Schweden: Aktuell rund 35’000 Mann total in allen drei Streitkräften (Boden, Luft, Wasser). Davon ein kleiner Teil Wehrpflichtige. Da sie sogar damit Mühe haben, den Bestand aufrecht zu erhalten, führen sie ab 2018 wieder die allgemeine Wehrpflicht (inkl. Frauen) ein. Für ein flächenmassig derart grosses Land sind sogar 100’000 Mann ein Klaks. Man kann diese Weicheier… Weiterlesen »

Lukas Zähner

Dafür, dass die Gruppe Giardino – gemäss aktueller Ausgabe der Zeitschrift „Notre Armée de Milice“ (Nam) – „rassemble aujourd’hui près de 1000 membres, principalement de la jeune génération, c’est-à-dire astreints au service“ wird hier mit der jungen Generation aber ziemlich hart ins Gericht gegangen („Heulsusen“, „Waschlappen“, „Weicheier“). Das wäre – sollte die Aussage in der Nam stimmen – nicht sehr nett gegenüber der Mehrzahl der Giardino-Mitglieder. Symptomatisch ist allerdings, dass die Mehrzahl der Giardino-Mitglieder die heutige Armee offenbar nur noch aus zufälligen Kontakten beim Unterschriftensammeln und aus Erzählungen von Göttikindern und Enkeln zu kennen glaubt. Wie schrieb schon Aristoteles „Ich… Weiterlesen »

Thomas Müller

Nun, was die Heulsusen betrifft, sind wir hier gar nicht so weit entfenrnt davon: Was wurde denn so lamentiert nach dem Nichterreichen der 50’000 Signaturen unter dem WEA-Referendum? Das Wetter – die bösen Medien – das Desinteresse der heutigen Gesellschaft. Nur um ein paar Beispiele zu nennen. Da könne man es ja dabei bewenden lassen und zum Tagesgeschehen überwechseln. Aber nein, GG versteht sich als einziger Verein, der sich „dem Zerfall der gegenwärtigen Sicherheitspolitik der Schweizerischen Eidgenossenschaft“ entgegensetzt. Na denn – viel Glück! Nicht verzagen, wenn es dann am 12. Nov. in Bern in die Hosen geht. Übrigens Herr Frick,… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Na ja – der Wadenbeisser Müller wieder. Ein verunglücktes Experiment im Labor?

Walter Roth

Also…… – ….ganz so schlimm sehe ich es nicht. – Was wird hier immer über die Amis geklagt, ……dabei sind wir selber Schuld, wir erziehen die USA dazu sich zu nehmen was sie wollen. Wir erziehen sie mit unserer unentschlossenen, nachgiebigen Haltung dazu, noch mehr zu fordern. So wie mit dem Islam übrigens auch. – Das zieht sioh durch unsere Gesellschaft wie ein roter Faden. Unsere Kinder lernen, das es mehr einbringt wenn man jammert. Sie tun es folglich auch. In der Armee hat man seit Urzeiten den Jungen gerade das erst mal ausgetrieben, mit Konsequenz und Härte. – Aber… Weiterlesen »

Thomas Müller

Chapeau Herr Roth, das nennt sich Aufopferung für das Vaterland! Ich bin froh, dass Ihr Göttikind (sofern es denn noch eines ist im „dienstpflichtigem Alter“)seine Abzeichen am Tschoopen tragen kann. Die Inf RS in Liestal hat nun wieder Spangen, sogar solche für 6 Auszeichnungen. Und zudem – nach dem kleinen Skandal diesen Sommer – auch einen neuen Schulkommandanten. Mal sehen, ob es der Herr Bittel etwas besser macht mit dem Thema Information. Und, Herr Roth, finden Sie es nicht etwas überheblich, wenn Sie behaupten, dass wir die „Amis“ erziehen? Und: was bedeutet Ihnen Gesundheit? Da meine ich die körperliche, geistige… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Na ja – der Wadenbeisser Müller wieder. Ein verunglücktes Experiment im Labor?

Thomas Müller

Nein, Herr Lambrigger. Damals als ich gemacht wurde war der Natursprung üblich.
Zudem hatten sich meine Eltern sehr gern und haben mir Werte auf den Weg gegeben, die ich heute noch tagtäglich schätze.
Wie steht es denn bei Ihnen? Wurden Sie im Schützengraben gezeugt und mit Militärbisquits gefüttert? Ihre zahlreichen Kommentare lassen viele Leser im Ungewissen wie es um Ihre Gesundheit bestellt ist.
Weniger wäre manchmal mehr – sagt ein altes Sprichwort.
Ich wünsche Ihnen einen friedlichen, frustfreien Tag.

Felix Lambrigger

Erzählen Sie doch mal was neues, Müller. Warum sind Sie zu einem Armeehasser geworden? Selbstgemachte Probleme? Moralische Unzulänglichkeiten?

Walter Roth

Müller…………… Kennen sie den ? – …..“Ich bi dä Christoph Blöcherli, nai nöd so… – Ich bi dä Thomas Müllerli, im ganzä Land bekannt, bi früener s flottischt Pürschtli gsi, hüt nu no äh Va…..“ – —————————————————————– – Müller, mit „WIR“ verstand ich Europa. Ich betrachte mich als Europäer. Aber eben, die EU versagt auf wirklich jeder Ebene vollständig, sie ist aber nicht Europa. Zum erziehen der USA wäre ein vertreten eigener Interessen nötig, aber eben, die sind dazu nicht mehr in der Lage. – Und was meinen Göttibuben anbetrifft, der ist nicht nur als Soldat tüchtig. Er macht uns… Weiterlesen »

Thomas Müller

Ja, ja Herr Roth.

Den kenne ich schon, den Schacher Seppli.

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Da kommt mir grad was in den Sinn: vielleicht weiss ihr Göttibub etwas genaueres.
Ich weiss zwar, dass er nicht in Aarau in der Kaserne Dienst machte, aber ev.
hat sich unter den Soldaten so etwas herumgesprochen: Hat Herr Blattmann den vermissten Sprengstoff schon gefunden? Er wollte ja armeeweit nach Schwachstellen suchen.

Zudem hat sich ein GG-Kollege (GG-Sprecher? M.Müller) von Ihnen ähnlich geäussert:
SBG-SKA

Einen Gruss und alles Gute Ihrem Göttibuben!

Gotthard Frick

Bottmingen, 15.102.2016 Sehr geehrter Herr Thomas Müller, Herr Dr. Ganser machte bei der Schweizer Friedensbewegung in Basel eine Werbeveranstaltung für sein bald herauskommendes Buch (Ca. 300 Teilnehmer, der Saal war voll). Der Titel der Veranstaltung über den „schleichenden NATO-Beitritt“ der Schweiz war irreführend. Auch die Einladung der Schweizer Friedensbewegung, weil dort stand: „Anschliessend Diskussion“. Sie wurde von der Verantstaltungleitung sofort abgeklemmt. Man durfte – wie oft an Anlässen – nur Fragen an den Referenten stellen. Dr Ganser erwähnte am Anfang kurz die Partnerschaft für den Frieden der NATO und redete dann über die weltweiten US Agressionen, die bekanntlich mit allen… Weiterlesen »

Thomas Müller

Lieber Gotthard Frick,
besten Dank für Ihre Schilderung der Veranstaltung. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der ganze Abend auf den Referenten fokussiert war (der zweifelsohne ein sehr aktuelles Thema vertritt) und dass die angekündigte Diskussion sozusagen unter den Tisch gekehrt wurde.
Basel liegt für mich nicht gerade am Weg und an einem Wochentag einen solchen Vortrag zu besuchen liegt für mich (als „Werktätigen“) nicht drin.

Freundliche Grüsse ins Baselbiet!

Erinnerungen an die Armee 61

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