Offiziersgesellschaft in Geldnöten

Die Lage ist dramatisch. In der Kasse der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) klafft Ende Jahr voraussichtlich ein Loch von 75 000 Franken. Kommendes Jahr droht ein weit mehr als doppelt so hoher Fehlbetrag. Wenn nichts geschieht, ist die grösste und wichtigste Milizorganisation des Landes mit 22 000 Mitgliedern bald pleite. […]

Was die Verantwortlichen in den Kantonen und Ortssektionen besonders ärgert: Die Geldprobleme haben vor drei Jahren begonnen, als ein PR-Büro in St. Gallen mit der Führung des zentralen Sekretariats beauftragt wurde. Dieses verpasste der alt-ehrwürdigen Gesellschaft einen professionellen Auftritt samt Corporate Design. Statt wie früher schwarz-weiss und langfädig kommt der Geschäftsbericht jetzt übersichtlich, gestylt und mit roter Farbe dekoriert daher. Rot sind seitdem allerdings auch die Abschlüsse.

Beitrag der Zentralschweiz am Sonntag (PDF)

Print Friendly, PDF & Email
1 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
1 Kommentatoren

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Beda Düggelin

Ist das nicht eine etwas dürftige Ausrede, das Loch in der Kasse beim bisher wenig professionellen Auftritt und Corporate Design zu suchen? Die GSoA wird die helle Freude daran haben, dass sich wohl auch die SOG wie die Armee alsbald selbst auflöst.
Dies ist ein zusätzlicher Grund, nun massiv Gegensteuer auf allen Stufen, zivil wie militärisch, zu geben, ehe es ganz zu spät ist.