Kantone und Bevölkerung können sich zum Sachplan Militär 2017 äussern

Basierend auf dem neuen Stationierungskonzept der Armee wird der Sachplan Militär aus dem Jahr 2001 einer Gesamtrevision unterzogen und mit dem Sachplan Waffen- und Schiessplätze von 1998 zusammengeführt. Der neue Sachplan Militär 2017 ist für die raumplanerische Sicherung der militärischen Standorte besorgt und legt fest, welche Grundsätze bei der Nutzung der Infrastruktur, der Koordination mit zivilen Planungen und beim Schutz der Umwelt anzuwenden sind. Er gliedert sich in einen Programmteil mit den Grundsätzen zur Zusammenarbeit und dem Mengengerüst für die Immobilien sowie in den Objektteil mit spezifischen Festlegungen für die einzelnen Standorte.

Mitteilung des VBS – Sachplan Militär – Erläuterungsbericht zum Programmteil (PDF) – Sachplan Militär 2017 – Programmteil (PDF)

Kommentar:
Unsere Leser sind herzlich eingeladen, ihre sachdienlichen Erkenntnisse, Konsequenzen und Empfehlungen hier zu hinterlassen. Gerne verarbeiten wir die Punkte in unserer Stellungnahme.

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Entwurf vom 30. September 2016 für die Anhörung und Mitwirkung
Sachplan Militär 2017
Programmteil

Punkt 2.1 ist VOLLSTÄNDIIG ABZULEHNEN
(Bestandes-Reduktion und Zementierung des ungenügenden Budget)

Wird dies nicht (massiv) korrigiert, sind fast sämtliche übrigen Punkte keiner Diskussion würdig.

Aus Spass an der Freude kann man dies natürlich trotzdem tun. Führt aber mehr oder weniger nur im Kreis herum.

Der WEA-Beschluss des Parlamentes vom 18. März 2016 ist fatal. Denn mit diesem Entscheid wurde das Stationierungskonzept gutgeheissen, was vollkommen falsch ist. Dieses Stationierungskonzept ist unverzüglich zu sistieren, wo wie es im Fall des Projektes Bodluv geschehen ist. Was einmal abgebaut, eleminiert oder zerschlagen ist, bleibt für immer zerstört. Siehe Buch „Mut zur Kursänderung“, Kapitel 8.

Sicher einmal den mil Flpl BUOCHS erhalten und wieder in Betrieb nehmen. Die zwei jetzigen Militärflugplätze (EMM kann nicht als eigentl. mil Flpl bezeichnet werden)reichen nie aus. Zudem ist einzig MEI Kavernen geschützt. PAY liegt auf offenem Feld. Und wenn es dereinst doch noch 55 oder mehr Flieger gibt, was sehr zu hoffen ist, reichen PAY und MEI nie! Es gibt dann immer noch Turtmann, wo man sicher ohne grosse finanzielle Mittel wieder aufrüsten kann, da die Stadt Sion ja die Militärfliegerei los haben will.

Stimmt. Turtmann hatte ich glatt vergessen. Dabei bin ich da erst vor kurzem vorbeigefahren, und habe mir noch gedacht „was für eine schön lange Piste (2000 Meter)“. Aber wir sollten auch mind. einen Flugplatz östlich der Gotthardlinie haben.

Bezüglich Flugplatz Buochs gebe ich Ihnen recht. Aber warum soll Emmen kein mil. Flugplatz sein? Das ist eine Frechheit gegenüber all den Mitarbeitern dort. Emmen gehört mit 16’000 Flugbewegungen (davon 3000-3’500 mit Jets) zu den intensiv genutzten Flugplätzen der Luftwaffe. Er wäre auch Standort einer Gripen-Staffel geworden. Klar, Payerne hat die bessere Infrastruktur, mehr Platz und weniger Lärmprobleme. Aber die Flieger selber sind dort genau so wenig geschützt. Wie ich erfahren haben, sei auch die Bombardierung eines Flugplatzes wie Payerne relativ aufwendig. Es bräuchte wohl einige Bomben, bis die drei Pisten in Payerne (Piste, Taxiway, Autobahn) unbrauchbar wären. Und ob… Read more »
Hier ein offiz. Text zum Flugplatz Emmen. „Der Flugplatz Emmen dient vornehmlich der militärischen Nutzung und wird von der Schweizer Luftwaffe betrieben. Diese bezeichnet ihn als Trainings- und Ausweichflugplatz für Jet- und Propellerflugzeuge sowie des ADS-95-Aufklärungssystems. Vor allem Zielschleppflüge mit PC-9 und EKF-Radarstörflüge mit PC-9 und F-5F mit dem VISTA5-Störsender finden ab Emmen statt. Die an beiden Pistenenden vorhandene Fangseilanlage, für F/A-18 und F-5, sind bündig in der Piste versenkbar damit sie kein Hindernis für Kleinflugzeuge darstellen. Das bedeutet, dass in Emmen keine Jetstaffel stationiert ist, der Flugplatz aber trotzdem als Trainings- und Ausweichort benutzt wird. Weiter dient der Flugplatz… Read more »
Herr Lambrigger, da die F/A-18 bekannterweise als Trägerkampfflieger für die US Navy entwickelt wurde, sind logischerweise auch sämtliche F/A-18 Modelle traegertauglich. Man sieht dieses Tatsache auch am Katapultschlitten am Bugfahrwerk bei Finnischen, Schweizer und Kanadischen Hornets. Und diese drei Länder verfügen ja nicht über Flugzeugträger. Und ja, die Schweizer F/A-18 besitzen auch eine Luftbetankungssonde. Es gibt sogar Fotos welche die Schweizer Hornets beim Betanken zeigen. Einfach mal google.com befragen. Aber Vorsicht! Diese Fotos sind nicht für empfindliche Giardino Gemüter geeignet, da der Tanker ein NATO Flieger ist. 😉 Und auch sämtliche F-5 tragen einen Fanghaken. Diese Funktionalität ist ein Grundbestandteil des… Read more »

Danke für den Hinweis, Herr Kohler. Beides macht für für unsere Flieger Sinn. Im Falle von Dübendorf befürchtete man, dass ein Flugzeug bei der Landung oder bei einem Startabbruch voll in die nage gelegenen Wohnhäuser rauschen könnte. Der Gripen hat übrigens auch eine Betankungssonde. Ich habe mal gehört, dass bei einigen LW-Off. der Wunsch nach einem eigenen (kleineren) Betankungsflugzeug existiert, damit man weniger Zeit mit zusätzlichen Starts/Landungen verliert, wenn’s brennt. Wird wohl nicht realisiert.

Herr Lambrigger, dazu braucht man keinen separaten Tanker. Das kann und wird auch mittels einem Buddy Refueling Pod durchgeführt. Ein Buddy Refueling Pod ist ein externer Zusatztank mit einem Schlauch/Trichter System, welcher von einem Kampfflugzeug anstelle von anderen Ladungen mitgeführt wird. Diese Art von Luftbetankung wurde zuerst von der Royal Navy in den frühen 50iger Jahren eingeführt. Diese Betankungsmethode wird auch heute noch bei der US Navy angewendet. Da werden F/A-18 von einer anderen Hornet aufgetankt. Hat auch den Vorteil, dass voll aufmunitionierte Kampfflieger mit wenig Sprit vom Träger abheben und danach in der Luft vollgetankt werden. Die technische Voraussetzungen… Read more »

Ja, jetzt wo Sie es erwähnen, konnte ich mich erinnern, vor langer Zeit mal darüber gelesen zu haben. Aber so ein System kann wohl höchstens 1 bis 2 andere Flugzeuge versorgen, bis es selbst wieder landen muss. Ein Tankflugi in der grösse eines kleinen Airbus könnte da wesentlich mehr und über längeren Zeitraum leisten. Rentiert aber nur bei viel Verkehr in der Luft. Sprich: wenn die LW viele Kampfflugzeuge gleichzeitig in der Luft halten muss.

Bin da auf eine Seite des SRF gestossen, welche über die im Regen stehen gelassenen Tiger F-5 berichtet. Da hat es auch noch weitere interessante Infos. Z.B. eine interaktive Karte betreffend aktueller und verlassener Militärflugplätze.

Habe noch längst nicht alles durchgelesen (ist es auch nicht unbedingt Wert, da bereits schon wieder von veralteten Sachlagen ausgegangen wird). Bin dann aber doch bei zwei Punkten hängengeblieben. Dies sind: Punkt 4.4 – Militärflugplätze Da sind wir uns wohl alle einig, dass zu viel aufgegeben wurden. Einige sind für Jet-Betrieb nicht mehr zu retten (Interlaken). Andere aber schon. Und dies sollte unverzüglich an die Hand genommen werden. Wenn auch nur als Ausweichs-/Ersatzflugplatz. Punkt 2.1 Weiterentwicklung d.A. (WEA) Da steht u.a. der Teilsatz: …Bereitschaft d.A. erhöht… Wäre die Sache nicht derart ernst, ich könnte mich kranklachen. 35’000 Mann innert 10… Read more »

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