Geheimplan Rafale: Was plant VBS-Chefs Parmelin mit den Kampfjets der Franzosen?

Verteidigungsminister Guy Parmelin (SVP) hatte das Projekt «Bodengestützte Luftverteidigung» (Bodluv) im März sistiert. Luftabwehr-Freunde vermuten dahinter einen Parmelin’schen Geheimplan. Die Gegner des VBS-Chefs vermuten, er bereite das Feld für den Jet der Franzosen vor.

Es geht um viel. Der Streit um die Luftabwehr ist im Grund ein Wettrennen um die Milliarden im Rüstungsgeschäft. Wer zuerst kommt, kassiert. Es geht also darum, in welches Projekt und an welche Unternehmen in den nächsten Jahren der Grossteil des Rüstungsbudgets fliesst: In die Luftabwehr oder in Kampfjets? – Für alles gleichzeitig reicht das Geld nicht.

Beitrag auf bzbasel.ch

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Walter Roth

Ach ja……

…..bis wir den Franzosen-Jet haben ist der schon wieder angeschimmelt.

Zudem ist er teuer und genau das was wir nicht unbedingt benötigen.
_
Partiell sind wir dann vorerst zwar ausgerüstet, aber alles andere fehlt oder ist Lückenhaft. Und wie viele Raphale werden es sein ? 15, 20…… Lachanfall. Ich fände das Geld für Bodluv dann in der Tat besser investiert.

Flickwerk wie eh und jeh.

Hohermuth

Warten wir ab bis man mehr weiss, dann kann man immer noch toben.
Aber der Artikel zeigt die Machtkämpfe im VBS und dem Milizmilitär auf.Hoffe dass Parmelin stark ist und die Grabenkämpfe unterbindet. Jeder mein er müsse mitreden. Zudem kommt der Verdacht auf von gröberer Korruption im BODLUV-Geschäft

Felix Lambrigger

Ich kann es nicht mehr hören.
„Für alles gleichzeitig reicht das Geld nicht“

Natürlich würde es vollkommen reichen. Man muss nur mal die richtigen Prioritäten setzen.

Man muss sich nur mal a) die 10 grössten Subventionen, und b) Öffentliche Entwicklungshilfe (beides Schweiz)
anschauen.

Von den Bundesausgaben sind 57 Subventionen. Dies sind dann in Franken über 38 Milliarden Subentionen. Das meist zu recht. Aber einige Milliarden eben nicht.

Entwicklungshilfe sind 3,5 Mia. da könnte man leicht 2 bis 2,5 Mia abzwacken. Aber um das zu erreichen, muss man halt erst einigen „Saubermännern“ eins auf die Nase geben.

Kuede

Richtig Herr Lambrigger, Geld ist vorhanden und man sollte es auch wieder einmal Schweiz bezogen einsetzen.
Die vielen Milliarden Entwicklungshilfe in den vergangenen 20 Jahren haben an der desolaten Situation in der ganzen Welt nichts geändert.
Die Schweizer sollten endlich auch mal an sich denken.
In Bern sollte man mit dem grossen Besen gewischt werden.

Felix Lambrigger

Amstutz spricht Klartext.
«Militär, Verwaltung, Industrie sowie politische Gegner: Sie werden alle im Bericht behaupten, dass sie bei Bodluv alles richtig gemacht haben und Parmelin alles falsch. So soll Parmelin mundtot gemacht werden, damit es ungestört so weitergehen kann wie bisher.»

Und hat mit seiner Äusserung absolut recht. Es sind nicht die Abläufe des Bodluv-Geschäftes zu kritisieren, sondern das „Konzept“.