Im Krieg würde der Armee massenhaft Munition fehlen

Neu sollen innert zehn Tagen bis zu 35’000 Mann einsatzbereit sein. Die heutigen Munitionsvorräte wären laut der Armeebotschaft schnell verbraucht. «Die Armee könnte bei einem Einsatz ihren Auftrag nur über wenige Tage erfüllen», heisst es in den Unterlagen. Welche Art von Einsatz dabei gemeint ist, konnten an der Pressekonferenz weder Parmelin noch Armeeplaner und Divisionär Claude Meier genau darlegen. Es gehe um einen Einsatz im Verteidigungsfall, sagte Meier. Sprich: Im Kriegsfall wäre die Armee derzeit nach wenigen Tagen ausgeschossen. Auf die Frage, wie viele Tage die Armee nach der geplanten Munitionsbeschaffung ihren Auftrag erfüllen könne, antwortete die Armee schriftlich: «Es hängt vom Einsatz der Armee ab sowie dem Gegner.»

Beitrag auf blick.ch

Kommentar:
Wir sind bestürzt und fühlen uns gleichzeitig bestätigt. Natürlich passt dies ins Bild, dass unsere Armee auch in anderen Bereichen nach wenigen Tagen „ausgeschossen“ wäre. Personell ist mit der WEA ja nicht einmal mehr eine ganze Ablösung geplant. Wenn die ’strategische Reserve‘ des Landes selbst keine Reserven hat, ist ihr Kampfwert mit 0 (NULL) zu beziffern. Wir wiederholen daher unsere Einschätzung, dass unsere Armee ein „Potemkinsches Dorf“ ist. Wann erkennen dies endlich auch die verantwortlichen Politiker, Militärs und die sogenannten „Armeefreunde“?

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Erwin Markus

Was uns als „Armeefreunde“ ohne Satzzeichen betrifft: so haben wir dies schon lange erkannt. Darum gingen u. sind wir bei der Gruppe Giardino gelandet, wo wir unentwegt versuchen etwas zu bewegen…!