Kompetenz bei der Cyberdefence – Schaffung eines Rates für Cyberverteidigung

Ich gehe nicht so weit mit meinem Vorstoss, einen Rat für Cyberverteidigung zu fordern. Dennoch möchte ich eine Zusammenführung der Cyberdefence auf Bundesebene anstreben. Das Ziel dabei ist es, eine bundesweite Kompetenzstelle zu schaffen und dabei die Ressourcen aus den verschiedenen Departementen an einer Stelle zu bündeln. Da diese Stelle aus meiner Sicht mit einer Miliztruppe verstärkt werden sollte, ist es naheliegend, dass ich diese Stelle im VBS möchte.

Motion Glanzmann-Hunkeler Ida – Postulat Béglé Claude

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Beda Düggelin

„In der Not hält der Schweizer Rat und gründet einen Rat.“ So sieht in der heutigen Eidgenossenschaft Sicherheitspolitik aus. „Meh liefere und weniger lafere“ heisst ein bekanntes zutreffendes Sprichwort. Wenn schliesslich die CVP auch noch erwacht, weiss man, dass die Zeitbombe längst tickt. Dass die Schweiz im Bereich Cybersicherheit im Vergleich so zurückhaltend unterwegs ist, ist nicht nur Dobler (FDP) ein Dorn im Auge. Auch der Luzerner SVP-Nationalrat Franz Grüter fordert in einem Vorstoss einen radikalen Umbau der Armee: «Wir brauchen eine Cyber-Streitkraft, die den gleichen Status wie die Luftwaffe hat», sagte er zur «Schweiz am Wochenende». Dafür möchte er… Weiterlesen »

Schaub Rudolf P.

Soll die Armee private EDV-Anwender vor Cyber-War Angriffen schützen? Das kann sie nicht und darf nicht ihre Aufgabe sein. Die privaten Anwender müssen die Cyber-War-Sicherheit ihrer Systeme selbst sicherstellen. Wie soll sich die Armee gegen Cyber-War-Attacken und EKF schützen? Indem sie sich nicht in extremis auf elektronische Verbindungsmittel abstützt und unspektakuläre althergebrachte Lösungen nicht einfach über Bord wirft. Das untaugliche und gestutzte FIS-Heer lässt in diesem Zusammenhang grüssen. Der Cyber-War macht herkömmlich Kriegsvorbereitungen nicht unnötig. Mit Cyber-War wird konventionelles kriegerisches Vorgehen nur vorbereitet und unterstützt. Sich nur auf den Cyber-War zu konzentrieren, ist natürlich verlockend. Damit müssten keine grossen Rüstungsprojekte… Weiterlesen »

Paul Schani

Solange in unserer Konsens-, äh, Milizarmee halb geistesgestörte Soldaten ihre Smartphones an den Führungssystemen aufladen (per USB), ja genau so lange braucht es auch keinen Cyber-Rat. Es braucht auch keine Cyber-Abwehrtruppe oder sonst dergleichen. Ein paar Profis würden reichen. Und bevor jetzt der grosse Aufschrei von wegen Milizsystem und Kosten einer Berufsarmee kommt: bitte immer auch die Erwerbsersatzordnung und alle weitere Opportunitätskosten in die Milchbüchleinrechnung nehmen.

Schönen Tag noch!