GSoA-Vollversammlung beschliesst Kriegsgeschäfte-Initiative

„Während heute Millionen von Menschen in die Flucht vor Krieg und Elend gezwungen werden, läuft das Geschäft mit dem Tod auf Hochtouren: Jährlich wird Kriegsmaterial im Wert von mindestens 370 Milliarden Dollar verkauft. Dabei spielt die Schweiz als einer der grössten und wichtigsten Finanzplätze der Welt eine fragwürdige Rolle. Die Kriegsgeschäfte-Initiative will, dass Investitionen in die Rüstungsindustrie durch die Schweizer Nationalbank (SNB) und Pensionskassen verboten werden. Zudem soll der Bund entsprechende Bedingungen für Banken und Versicherungen fördern. Gerade heute hat die NZZ am Sonntag berichtet, dass die SNB ihre Investitionen in Atomwaffenproduzenten ausgebaut hat. Dies zeigt die Dringlichkeit der Kriegsgeschäfte-Initiative.“

Mitteilung der GSoA.ch – rts.ch

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Thomas Müller

Eine sinnvolle und unterstützungswürdige Initiative!
Ich finde es nämlich fast unerträglich, wenn mein Geld (PK, etc.) für die Kriegsindustrie eingesetzt wird. Die Rüstungsindustrie ist weder sinnvoll noch nachhaltig.
Wenn nun die Arbeitsplatzverlust-Keule gegen diese Initiative geschwungen werden wird, so wäre dies kurzsichtig und falsch argumentiert.
Auch ein Verlust an Sicherheit kann (wegen dieser Initiative) nicht plausibel erklärt werden. Sicherheit wird generell nicht mit Waffen hergestellt – im Gegenteil!
Und das Argument „wenn wir nicht liefern tut es ein anderer“ zieht nur bei denjenigen, denen es egal ist wenn an ihren Händen Blut klebt.

Felix Lambrigger

Wir sind fürwahr ein seltsames Land (geworden). Unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit kann jeder Schwachsinnige seinen hirnrissigen Mist verzapfen. Und G.G. duldet dies nicht nur, sondern fördert es geradezu. Kein Wunder, dass Ihr mit Eurem Referendum gescheitert seid. Ihr leistet damit nicht das Geringste für unsere Landes-Sicherheit. Wenn jemand sich das Recht herausnimmt, unserem Land den quasi Selbstmord zu verschreiben, kann man diese Person ja ebenso auffordern, ihrem Leben ein Ende zu setzen. (Ich höre jetzt schon Euer entsetztes Gejohle)

Karl Grau

Lieber Thomas Müller,
wenn Du wirklich glaubst, dass Sicherheit nicht mit Waffen hergestellt wird, dann stehst Du neben den Schuhen und verschliesst Deine Augen.

Beda Düggelin

Wünschen den beiden Gutmenschen frohes Unterschriftensammeln, also hopp, Ärmel nach hinten vorwärts marsch, viel Vergnügen!

Ernst Lehner

Ich finde es gut, dass Giardino diese Initiative Ankündigung ins Netz stellt. Das ist einer demokratischen Auseinandersetzung würdig. Natürlich vermag eine bewaffnete Neutralität zur Sicherheit beizutragen, aber dies ist nur ein Teil der Friedenspolitik. Das Thema der Initiative kann nicht mit dem Thema der Bewaffnung unserer Armee vermischt werden. Wenn man die Argumente der Initianten sorgfältig liest, so geht es einzig um die Investitionen von Geldern in waffenproduzierende Konzerne und da möchte ich wirklich nicht zum Elend der Kriege indirekt beitragen. Dass die Initiative aus der GSoA Ecke kommt, ist verständlich, mag aber bei einigen engagierten Armeeangehörigen einen Abwehrreflex auslösen.… Weiterlesen »