Ist die Schweizer Armee kein Talentpool mehr?

Die Schweizer Armee macht mit Verteidigungsminister Guy Parmelin einen Anlauf zur Modernisierung. Der Bundesrat hat soeben Parmelins Amtsführung bestätigt. Bleibt unsere Milizarmee ein militärischer Faktor und kann die Privatwirtschaft mit den Offizieren noch etwas anfangen?

Noch vor drei Monaten zogen Offiziere der Schweizer Armee durch das Land, um Unternehmer und Spitzenmanager davon zu überzeugen, dass die Offiziersausbildung ihrer Kader der beste Weg sei für deren späteren Erfolg. Gleichzeitig empfahlen sie ihre Militärkollegen für Zivilkarrieren, denn die Aus- und Weiterbildung der heutigen Generalstabs-Schule übertreffe hinsichtlich der praktischen Führungsschulung alles, vor allem diejenige der MBA-Schulen.

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Schaub Rudolf P.

Dass die Exponenten der Schweizer Armee behaupten, ihre Armee sei ein Talentpool, leuchtet ein. Sie müssen das sagen, sonst geben sie zu, dass sie einen schlechten Job machen. Allerdings kann und darf man daran zweifeln, dass die Armee noch der behauptete Talentpool ist. Aber ganz sicher wird sie in Zukunft noch viel mehr Probleme haben, wirkliche Talente anzuziehen, wenn die überfälligen Ersatzbeschaffungen nicht mehr getätigt werden (Kampfflugzeuge, BODLUV, Kampfpanzer, Geschütze und Radschützenpanzer), wie es CdA Rebord zu Recht gefordert hat. Junge Talente wollen sich verständlicherweise nicht in einer „konkursreifen Schrottkammer“ engagieren. Dies macht sie nicht zu schlechten Schweizern. Für die… Weiterlesen »