Bundesrat Parmelin über Cybersicherheit und Kampfflugzeuge

Sie haben 156 Millionen mehr beantragt, um zusätzliche Munition zu kaufen. Weshalb diese Investition?
Wir bereiten uns auf alle Fälle vor. Wenn man 35 000 Soldaten innerhalb von zehn Tagen mobilisieren will, müssen sie ausgerüstet sein. Wenn die Truppe nach zwei Tagen keine Munition mehr hat, ist sie [sic!] einfach nicht glaubwürdig. Und im Vergleich zum Ausland sind unsere Vorräte immer noch relativ bescheiden.

Die höhere Bereitschaft und vollständige Ausrüstung sind zwei wichtige Kernziele der Armeereform. Wieso?
Wenn wir eine Krise haben, etwa einen terroristischen Ernstfall, muss man extrem schnell reagieren können.

Ueli Maurer wollte die beste Armee der Welt. Welche Vision haben Sie?
Meine Vision ist eine Armee, die ernst genommen wird und glaubwürdig ist. Das sind wir heute.

Beitrag auf migrosmagazin.ch – Vgl. auch reuters.com

Kommentar:
Nach zwei (2) Tagen hat die aktuelle Armee also keine Munition mehr! Und weil sie (die Armee!) keine Munition mehr hat, ist sie (die Armee) „einfach nicht glaubwürdig“. Die „Armee“ ist wohl kaum für dieses Debakel verantwortlich. Eher sind es der Departementschef, der CdA, das VBS, die LBA, … Nennen wir doch endlich die Verantwortlichen beim Namen.

Lesen Sie zum Thema ‚Munition‘ auch den zweiten Artikel – die Schweiz ist nicht alleine mit diesem Problem. Man fragt sich unweigerlich, ob die Probleme einen gemeinsamen Nenner haben…

Wie schnell „extrem schnell“ übrigens ist, kennen wir dank der WEA: 10 Tage!

Die Glaubwürdigkeit der Armee basiert auf einem Potemkinschen Dorf!

Print Friendly, PDF & Email

1
Hinterlasse einen Kommentar

1 Comment threads
0 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
1 Comment authors

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Schaub Rudolf P.

Leider ist die Armee nicht glaubwürdig. Solange die nötigen Ersatzinvestitionen (Kampfflugzeuge, BODLUV, Kampfpanzer, Artilleriegeschütze und Radschützenpanzer) nicht erfolgt sind, ist die Armee überhaupt nicht glaubwürdig. Sind die genannten Beschaffungen getätigt worden, um gemäss CdA Rebord keine Kompetenzen einzubüssen, ist es immer noch höchst fragwürdig, dass die Armee glaubwürdig sein soll. Denn mit 30’000 Mann Kampftruppen kann die Schweiz nicht gemäss Art. 58 II BV verteidigt werden. Im Sicherheitsbericht 2016 hat der Bundesrat selbst ausgeführt, die Armee sei nur in der Lage, Verteidigungsoperationen auszuführen. Das trifft zu und heisst nichts anderes, als dass die Schweiz nicht verteidigt werden kann. Ich frage… Read more »

Erinnerungen an die Armee 61

Unterstützen Sie uns!

Spin Doctors im Bundeshaus