Verdopplung der Panzerwaffe der Bundeswehr

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Schaub Rudolf P.

Die Verdoppelung der Panzerabwehrwaffen durch die Bundeswehr ist bemerkenswert. Bei uns ist die offizielle Meinung, dass in den nächsten 15 Jahren nicht mit Panzern als „Feindbild“ zu rechnen ist. Ergo brauchen wir keine neuen Panzerabwehrmittel. Das ist ja wunderbar. Sie wären ja teurer als Sackmesser von Victorinox und erforderten eine Anhebung des Militärbudgets. Übrigens gemäss verlässlicher Informationsquelle des Schreibenden sollen trotz enormer nicht benützter Kredite im VBS immer noch nur drei Infanteriebataillone im Ernstfall ausgerüstet werden können. Der Sollbestand der Armee ist deshalb eigentlich nach wie vor zu hoch. Qintessenz des Ganzen: Wir brauchen keine PUK betreffend Nachrichtendienst, sondern eine… Weiterlesen »

Stefan Zurbuchen

Wir brauchen keine PUK. Die „Sicherheitspolitik“, welche wir seit Jahren haben, ist ja vom Volk so gewollt. Denn das Volk (der Souverän) hat diese „Sicherheitspolitiker“ gewählt und wählt sie immer wieder. Das bedeutet, dass sas Volk die Entwaffnung der Schweiz will und mitträgt. Genau aus diesem Grund hat Giardino sein Referendum auch nicht zu Stande gebracht; die grosse Mehrheit des Schweizer Volks hat kein Problem mit der Aushöhlung der lästigen Armee.

@Stefan Zurbuchen.
Absolut richtig Ihre Aussage.
Das Volk entscheidet, eben auf Empfehlung der Experten.
Die lautesten, die mit den bequemen Prognosen finden Gehör.
Die Andern werden ausgegrenzt, als inkompetent verlacht.
Das Salz der Debatte sind, sehr oft die verlachten.
Die Aussenseiter, die NICHT das bequeme
Gleichschritt-DENKEN pflegen.

@Schaub Rudolf P. Ergänzung: Die Zusatzpanzer der D.-Bundeswehr sind Reaktivierte Panzer aus der Zeit, zum Ende des kalten Krieges. Anscheinend ist nur wenigen bekannt, das sich seit dieser Zeit der Technische Stand der Armeen nur vergleichsweise bescheiden entwickelte, grundsätzlich Neues gibt es nicht sooo viel. Kampfwertsteigerung in vorm von Digitalisierung und dergleichen. Über einen rundum neuen Zb.Panzer verfügt NUR Russland T 14 Armata. Für die USA NATO werden neue Panzer ab 2040 angedacht. Wo liegt der verantwortungslose ,,Wahnsinn,,. Mit der Schleifung der alten CH- Armee wurden auch jede Menge Waffen und Waffensysteme geschrottet. Der ,,Wahnsinn,,es wurde nur sehr wenig ersetzt.… Weiterlesen »

Hohermuth

Hervorragend argumentiert. Leider werden jene, die die Massenvernichtung unserer schweren Waffen zu verantworten haben, nicht zur Rechenschaft gezogen. Was diese Personen, unter Gutheissung der jeweiligen Bundesräte gegen die CH getan haben, grenzt an Landesverrat!
leider geht es weiter so. Wer stoppt diesen Wahnsinn endlich? Wer zieht diese Bösewichte zur Verantwortung? Wer stoppt die weitere Vernichtung von brauchbaren Waffen?

Stefan Zurbuchen

@Hohermuth: wieso sollten sie zu Verantwortung gezogen werden? Sie machen ja nichts anderes, als den Volkswillen umsetzen. Das ist nicht Verrat, sondern gute Politik. Das Schweizer Volk hatte die Gelegenheit, gegen diese Vernichtung ein Zeichen zu setzen, mittels Referendum. Das Volk hat die Gelegenheit nicht ergriffen. Daraus (plus der Tatsache, dass das Volk diese Leute immer wieder wählt) schliesse ich, dass das Volk der Verschrottung unserer (sowieso völlig veralteten) schweren Waffen stillschweigend zustimmt. Der Volkswille ist zu respektieren, auch wenn er uns nicht in den Kram passt! Es ist Zeit, ein neues Armeekonzept zu erstellen, statt nostalgisch der Armee 61… Weiterlesen »

Willy P. Stelzer

Antwort an Stefan Zurbuchen: Bevor Sie einen solchen Unsinn erzählen, die Armee 61 sei nicht einsatzfähig gewesen, so studieren Sie doch bitte das Buch „Erinnerungen an die Armee 61“. Die A 61 war glaubwürdig, einsatzfähig und hatte einen Dissuasions-Effekt. Und vor allem verfügte sie über ein funktionierendes Mobilmachungs-System und Flughafen Regimenter welche innerhalb von Stunden einsatzbereit waren. Alles in Manövern kleiner und grösserer Verbände geübt und erprobt.

Stefan Zurbuchen

Die A61 war nicht einsatzfähig. Ich stehe dazu. Sie hatte zwar eine immense Anzahl Soldaten und Waffen, ein ausgeklügeltes und funktionierendes Mobilmachungssystem aber null Flexibilität und keinerlei operative Kunst. Hinzu kamen eine strategische Tunnelvision und militärstrategische Denkverbote. Kleines Beispiel gefällig: Als der damalige SCOS von Däniken in den 80ern mal fragte, wieso es eigentlich keine operative Planungsarbeiten zur Abwehr eines NATO-Angriffs gab (der bö Fei war ja immer der Russe), wurde er vor versammelter Generalität als Spinner verlacht. Mit einer solchen Armeeführung ginge eine A61 im Ernstfall mit wehenden Fahnen in den Untergang. Ich könnte noch x Andere Beispiele bringen,… Weiterlesen »

Schaub Rudolf P.

Herr Zurbuchen – als Angehöriger der Armee 61 stimme ich Ihnen zu, dass nicht alle „Generäle“ die gleiche Qualität hatten. Ich erlebte das persönlich. Die Mehrheit der Chefs wäre aber in der Lage gewesen, ihre Aufgaben zu erfüllen. Die untauglichen Chefs hätten rasch ausgewechselt werden können. Eine falsch konzipierte Armee mit bedenklichen quantitativen und qualitativen Rüstungsmängeln kann aber nicht zeitgerecht „nachgebessert“ werden. Konzeptionell war die Armee 61 in ihrer Zeit eine sehr gescheite Lösung mit hervorragender Dissuasionswirkung (Gelände, Truppendichte, Bewaffnung und vorgesehene statische und bewegliche Kampfführung). Mit ihren gegenteiligen Aussagen – Herr Zurbuchen – disqualifizieren sie sich. Ihre Meinung, die… Weiterlesen »

Stefan Zurbuchen

Ich denke, wir sind weit vom Thema abgeleitet, darum werde ich hier nicht weiter argumentieren (wir können das gerne woanders weiterführen). Nur soviel: ich bin kein ideologisch motivierter Armeegegner. Wenn schon, so wäre ich ein fiskalisch motivierter Armeegegner. Als stramm bürgerlicher Wähler habe ich Mühe zu akzeptieren, dass pro Jahr 5 Mia von meinem Steuergeld verschwendet werden um eine Intstitution aufrechtzuerhalten, die nachweislich ihren primären Auftrag seit Jahrzehnten nicht erfüllt (und da sind wir uns wohl einig), und zusätzlich noch junge Schweizer Männer wirtschaftlich diskriminiert und benachteiligt. Jetzt könnte man versuchen, diese Institution auf Vordemann zu bringen, aber das würde… Weiterlesen »

@Willy P.Stelzer Da haben Sie recht. Da wurde eben noch sehr viel mehr geschleift als Technik. Vor allem eine hervorragende Einsatzdoktrin. Das Konzept der tief gestaffelten Raumverteidigung. Das muss man als offensiev oprerierender, erst einmal erobern. Das waren rund 2000 pluss Hindernisse, Stellungen, Bunker. Wohlverstanden verteilt auf das gesamte Hoheitsgebiet der Schweiz. Das Argument Bunker seien aut hinkt. Sicher in einer Einheitsfront aufgestellt ist das Umgehbar, verteilt auf das ganze Hoheitsgebiet ergibt eben andere Möglichkeiten der Abwehr. Da braucht es deutlich mehr an Überlegenheit, als die übliche Symetrische 1 zu 3 Überlegenheit. Die aktuelle Einsatzdoktrin ist im Kern ein Zurück… Weiterlesen »