Positionspapier: Herausforderung neues Kampfflugzeug für die Schweiz

Die Schweiz bekennt sich zum Grundsatz der bewaffneten Neutralität und will deshalb ihre Lufthoheit wahren. Der Schutz des Luftraums ist deshalb im Militärgesetzt und in der Verordnung zur Wahrung der Lufthoheit festgelegt. Bei allen in den kommenden Jahrzehnten denkbaren Konfliktformen haben Kampfflugzeuge eine Daseinsberechtigung. Dies gilt sowohl für Terrorismus wie auch hybride Konflikte. Die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges ist eine Investition für die nächsten 40 bis 50 Jahre und muss deshalb vor dem Hintergrund der möglichen Bedrohungsszenarien für diesen Zeitraum geschehen. Unsere seit über 20 Jahren im Dienst stehenden 30 F/A-18C/D sind heute qualitativ noch gut, genügen aber quantitativ nicht, um bei einer konkreten und anhaltenden Bedrohung den Luftpolizeidienst mit 2-4 Flugzeugen in der Luft über längere Zeit sicherzustellen.

Betrachten wir die Stückzahlen im Hinblick auf eine Beschaffung, so ergeben sich die folgenden vier Optionen:

  1. 30 oder weniger Flugzeuge: Es wären nur noch Luftpolizeieinsätze möglich. Die bewaffnete Neutralität in der dritten Dimension – und damit die bewaffnete Neutralität generell – wären Geschichte.
  2. 40 Flugzeuge: Vergleichbare Fähigkeiten wie heute. Luftverteidigung wäre nur für ein paar wenige Tage möglich.
  3. 55 Flugzeuge: Eine genügende Anzahl für länger (einige Wochen) anhaltenden Luftpolizeidienst im Frieden mit zwei bis vier Flugzeugen permanent in der Luft.
  4. 70 Flugzeuge: Luftverteidigung – in einem Konfliktfall – ist noch anspruchsvoller. Deshalb fordern die Schweizerische Offiziersgesellschaft und auch die AVIA Gesellschaft der Offiziere der Luftwaffe 70 Kampfflugzeuge.

Im Sinne einer intellektuellen Redlichkeit dürfen Defizite nicht unter den Teppich gekehrt werden. Mit einer ungenügenden „Chocolate Cream Air Component“ darf dem Volk nicht eine funktionierende Luftwaffe vorgegaukelt werden.

Positionspapier der Stiftung Lilienberg Unternehmerforum (PDF)

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Sehr lobenswerte Vorderung. Einmal mehr, innzwischen ist ein Riesen Beschaffungsstau aufgelaufen. Halt einmal mehr,sehr wahrscheinlich auch das viel zu spät. Persönlich hätte ich da längst Maschienen beschafft. Zb. ab der 2000 Jahre die Mig 29. oder Vergleichbares, ein leichter Abfangjäger.So um die 200 Stück pluss. in punkte Flugeigenschaften der FA 18 fast ebenbürtig. Technisch nicht überzüchtet, vorteilhaft auch bezüglich Ersatzteilen, bei Bedarf auch in Eigenproduktion beschaffbar. Logo jeweils mit entsprechenden Lufkampfmitteln laufend Kampfwertgesteigert. Auch hier gilt, besser Maschienen einer tieferen Entwicklungsgeneration als gar keine oder numerisch zu wenige Maschienen. Befürchte da schon länger sehr Böse ,,Überraschungen,,. Um das zu verstehen… Weiterlesen »

Beda Düggelin

„To be or not to be, that’s the question!“
Sicherheitspolitik verträgt keine Halbheiten. Obwohl gut gemeint, kann nicht in Optionen gedacht werden.
Nur eine glaubwürdige Armee ist eine Armee! „Jeder Staat hat eine Armee, entweder die eigene oder eine fremde.“ Wir haben ja schon eine fremde Armee, die ignoranten, sich „bürgerlich“ nennenden Bundesparlamentarier (es gibt Ausnahmen in SVP und spärliche in FDP und CVP)sowie die GSoA (Gruppe Schweiz ohne Anspruch und Auftrag).
70 Kampfflugzeuge für die Schweiz sind alternativlos und dazu braucht es noch eine kleinere Anzahl Kampfhelikopter für den Terrorismus-Einsatz.

Stefan Zurbuchen

Alternativlos? So wie Mutti Merkels Flüchtlingspolitik? Es gibt immer Alternativen. Eine Alternative wäre z. B., die Luftverteidigung zu outsourcen. Statt 70 Flugzeuge für 10+ Milliarden zu kaufen (was das Volk niemals akzeptieren würde, da nehme ich Gift drauf) müsste man einfach pro Jahr einen gewisser Millionenbetrag an Frankreich zahlen, damit sie den Schweizer Luftraum auch in ihr Dispositiv aufnehmen. Für die franz. Rafales macht es keinen grossen Unterschied, ob sie noch 200 km weiter fliegen oder nicht. Übrigens: die Schweizer Luftwaffe hat heute schon einen Deal mit Frankreich, der ihr zusichert, dass die F/A-18 auf diverse franz. Luftwaffenstützpunkte ausweichen können,… Weiterlesen »

Beda Düggelin

Stefan Zurbuchen: Das Wort alternativlos habe ich natürlich absichtlich gewählt, nur trifft es eben für die Schweizer Sicherheitspolitik im Gegensatz zur Deutschen Flüchtlingspolitik zu. Sie scheinen ein echter Militärexperte zu sein, allerdings sind ihre Überlegungen etwas töricht, sorry. In der Not ist sich jeder selbst der Nächste. Glauben Sie wirklich, dass ein anderes Land für die Schweiz die Kohlen aus dem Feuer holen würde? Sicherheitspolitik kann man nicht outsourcen. Nicht einmal den Verstand eines Politikers oder Bürgers lässt sich outsourcen, entweder man hat den Verstand, oder man hat ihn nicht. Intelligenz ist das einzige Gut auf der Welt, welches gerecht… Weiterlesen »

Stefan Zurbuchen

Bez. Outsourcen: es gibt genügend Beispiele, die das Gegenteil beweisen. Spontan fallen mir die Baltischen Staaten, Island und Costa Rica ein. Letztendlich spielt es keine Rolle. Ich bin überzeugt, dass in der Schweiz der politische Wille fehlt, neue Kampfflugzeuge wirklich zu beschaffen. Höchstens wird es zu einer Alibi-Übung verkommen, aber noch wahrscheinlicher ist, dass nach der Ausserdienststellung der F/A-18 gar nichts mehr vorhanden sein wird. Und dann wird das Outsourcen „alternativlos“. Das geht auch. Aber irgendwann sollte die Regierung dem Volk einfach mal ehrlich sagen, dass die Neutralität zur Makulatur verkommen ist, und dass man wirklich besser der NATO beitreten… Weiterlesen »

Felix Lambigger

Zurbuchen: Outsourcen = Landesverrat. Noch weitere derart verblödete Vorschläge?

Stefan Zurbuchen

Lambrigger: es ist nicht Landesverrat, wenn eine Mehrheit des Souveräns damit einverstanden ist… Wir leben in einer Demokratie, nicht in einer faschistischen Militärdiktatur. Aber ich habe langsam den Eindruck, dass viele hier lieber letzteres hätten. Falls ja, wären das die Verräter.

Ich wiederhole: die Schweizer Luftwaffe basiert bereits heute ihre F/A-18 zeitweise auf ausländischen (insbesondere französischen) Flugplätzen. Erste Schritte Richtung Outsourcing finden also bereits statt.

Felix Lambigger

Zurbuhen: Was für ein Dummschwätzer Sie doch sind. Es ist ein Himmelweiter Unterschied, ob man die Verteidigung des eigenen Landes einer ausländischen Macht überlässt, oder ab und zu Flugplätze im Ausland mit eigenen Flugzeugen benutzt. Diese beiden Aschen zu vermischen zeugt nicht von einem hohen IQ.

Pavlao Kitanovic

Warum sollte ein Nachbarland den Schweizer Luftraum schützen – für ein Land, das ein höheres BIP pro Kopf hat als alle Nachbarn? Damit die Schweiz noch reicher wird? Die Schweiz muss für ihre Sicherheit selber sorgen und sie kann es auch. Die baltischen Staaten und Island sind Mitglieder der NATO. Deshalb übernimmt die NATO dort den Luftpolizeidienst. Zudem hat Island weniger Einwohner als die Stadt Zürich – kein Wunder, dass sich das Land keine eigene Luftwaffe leisten kann und will. Ob für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge in der Schweiz der politische Wille fehlt, wird sich weisen. Was aber ganz sicher… Weiterlesen »

Stefan Zurbuchen

Warum ein Nachbarland die reiche Schweiz schützen soll? Weil die Schweiz dafür zahlt. Geld ist immer willkommen, gerade wenn man notorisch knapp bei Kasse ist, wie die meisten unserer Nachbarländer. Und für die Schweiz kommt es unter dem Strich auch billiger, als eine eigene Luftwaffe mit Logistik und Wartungsspezialisten, welche zu hohen Schweizer Löhnen arbeiten, zu unterhalten. Positiver Nebeneffekt: den Fluglärm hat man auch gleich geoutsouced, was diese Lösung auch für das Volk sehr populär machen wird.

Pavlao Kitanovic

Was für ein seltsames Weltbild Sie da haben, Herr Zurbuchen: Die reiche Schweiz soll sich den ganzen Aufwand sparen und den Fluglärm auch noch gleich an unsere Nachbarn auslagern… Und diese verrechnen der Schweiz aus purem guten Willen (vermutlich, weil die Schweiz weder in der Nato noch in der EU mitmacht und die damit einhergehenden Lasten mitträgt wie z.B. Militärausgaben von 2% des BIP oder – noch schlimmer – tote und verletzte Soldaten in internationalen Militäreinsätzen?) ein paar Millionen Franken dafür – wie wenn die Nachbarn einfach überzählige Kampfflugzeuge hätten, mit denen sie dann den Schweizer Luftraum einfach mal so… Weiterlesen »

Der historische Grundsatzentscheid, ob die Schweiz eine glaubwürdige Armee und Luftwaffe aufrechterhalten soll oder nicht, ist vor einem Jahr vom Parlament mit Akklamation aller bürgerlichen Parteien gefällt worden. Mit dem idiotischen «Stationierungskonzept» der WEA verbleiben bekanntlich nur noch zwei Kriegsflugplätze. Für eine anständige Anzahl neuer Kampfflugzeuge sind somit gar keine Abstellplätze vorhanden. Mindestens solange die F/A-18 noch da sind. Unsere Luftwaffe hat sich mit dem Parlamentsentscheid, der notabene auch von allen höheren Stabsoffizieren im VBS und von der SOG vorbehaltlos unterstützt worden war, selber abgeschafft. Es geht seither nur noch um die Aufrechterhaltung selektiver Piloten-Fähigkeiten, wie derjenigen des Luftkampfes (Aufklärung… Weiterlesen »

Thomas Müller

Durchwegs richtige Beurteilungen des Status Quo sowie die Aussicht auf die nächsten Jahre. Gratulation den Kommentarschreibern! Das Papier des Lilienberg-Unternehmerforum geht „alternativlos“ von einer Notwendigkeit einer Schweizerischen Air Force aus. Da wäre meiner Meinung nach durchaus ein Ansatz. Was wäre wenn man von der Vorstellung aus ginge, dass eine Schweizerische Luftwaffe obsolet wäre (würde), aus was für Gründen auch immer? Wenn ich mir so die diversen Kommentare hier zu Gemüte führe, erkenne ich, dass die Traditionalisten seit einiger Zeit behaupten, die Armee in unserem Lande sei desolat, in einem schlechten Zustand und nicht mehr glaubwürdig. Da wäre wohl der nächste… Weiterlesen »

Beda Düggelin

Da haben Sie ja wohl sehr gute Arbeit geleistet, mein lieber Thomas Müller. Sie sind ein echter Mehrwert für die GSoA. Ich werde dort Ihre Ehrenmitgliedschaft beantragen!
In unserem Land werden eben nicht die Traditionalisten, sondern vielmehr die Utopisten ausgezeichnet….!

Thomas Müller

Altes Muster bestätigt – abtreten!

Gotthard Frick

Cetero censeo: Die Schweiz wird in den nächsten Krieg oder auch wahrscheinliche grossflächige, chaotische, gewaltsamen Zusammenbrüchen, da selbstverschuldet völlig wehrlos, mit hineingerissen und wird eine sehr teure, zerstörerische und sehr schmerzliche Lehre antreten (falls sie dann noch besteht). Im Sicherheitsbericht des Bundesrates wird fast nur verniedlichen von „hybridem Krieg“ (Cyberattacken und ein paar fremde Soldaten ohne Erkennungszeichen) geredet und ein Krieg als sehr unwahrscheinlich dargestellt. Der Generalstabschef der US Armee sagte in seiner grossen Rede am 4. Oktober 2016 „Krieg ist praktisch garantiert“ („War ist virtually guaranteed“). Er meinte auch noch: „Der künftige Krieg „werde ausserordentlich tödlich sein, anders als… Weiterlesen »

Sehr gute Ausführungen. Noch eine kleine Ergänzung zum Zitat, Krieg ist garantiert. Dummerweise wird kaum Kommuniziert WARUM. Fatalerweise geistert ein fataler Irrtum durch die Köpfe. Der Irrglaube Kriege würden gemacht, falsch die werden VERURSACHT. Der Verursacher sind Wirtschaftszusammenbrüche. Das können offene oder ,,verschleppte,, sein. 1. Weltkrieg. Eine Nachwirkung des auslaufenden Eisenbahnzeitalters, Ende des Eisenbahnbaus. 2. Weltkrieg. Nachwirkung der grossen Depression. 3. Weltkrieg.??? Die Globale Wirtschaftslage ist bedenklich, die läuft mit steigender Geschwindikeit an einer gigantischen, Geldschöpfmaschinerie. Ein 3.wird nicht wie der 1.oder 2.sein. Die Umstände sind heute anders gelagert, Waffentechnisch, sowie eine weitere recht breite Palette an Faktoren. Hier nur… Weiterlesen »

Paul Schani

Lieber Herr Hans von Atzigen

Darf ich Sie bitten Ihre Bildschirmlupe auszuschalten? Immer nur 3 Wörter auf eine Zeile zu packen geht gar nicht.

Danke und schönes Wochenende!

Pasci

Ich glaube, über die Mobilmachung der A61 existieren immer noch verschiedene „Erinnerungen“ die schlicht und einfach nicht der Wahrheit entsprechen. Fakt ist folgender: – um am Montag des Mobilmachungstages bereits ein Scharfschiessen durchführen zu können haben Vorbereitungen vor dem WK stattgefunden – die Munitionsdotationen waren auch bei der A61 nicht im Zeughaus deponiert, sondern in dezentral gelagerten Mun Depots, die WK Mun Dotation hingegen wurden wahrscheinlich direkt im Rahmen der WK-Mobilmachung gefasst – auch in der A61 Mobilmachung wurde mit CAPO Elementen gearbeitet – die Marschbefehle für die Mobilmachung wurden vor dem WK versandt Zusammengefasst heisst das also: Auch in… Weiterlesen »

@Pasci 1.Jeder Wehrmann hate im Dienstbüchlein den sog. Mobilmachungsbefehl. Den weissen für eine Generalmobilmachung oder einen mit rotem Diagonalband für eine Teilmobilmachung. 2. Auf diesem eingeklebten Zettel war der Mobimachungsplatz vermerkt, sowie weitere Weisungen. 3.Für eine Mobilmachung war je nach pers.Funktion auch eine abweichende Kriegsdiensteinheit möglich. 4.Für einen Kriegsdienst wurden auch die höheren Offiziere ausgetauscht ab Kadi. Die entsprechenden Befehle und Unterlagen,hate jeder Kompaniekommandant in einem schwarzen Koffer zu hause. Logo unterstand alles der strikten Geheimhaltung. 5.Strukturen des Friedensdienstes waren nicht zwingend mit den Strukturen einer Teil, oder Generalmobilmachung identisch. 6.Die Kader und Mannschaften wurden soweit möglich einem Mobilmachungsplatz in… Weiterlesen »

Pasci

Das Mob System von früher ist mir bekannt.
Pt 1 Kommt auch wieder
Pt 4 ist ein Märli
Pt 6 Kommt auch wieder
Pt 7 Kommt auch wieder
Pt 9 Kommt auch wieder
Pt 10 Eben nicht, das Einrücken in den WK wurde vorbereitet, wie oben beschrieben. Das wäre bei einer KMob auch so gewesen (Stichwort: CAPO, wer nicht weiss was das war, muss es auch nicht wissen…)
Pt 11 Das war ja auch einfach. Von 1945 – 1989 war die Bedrohungslage in groben Zügen gleich.

Felix Lambigger

Pasci: Welchen Jahrgang haben Sie? Mir scheint Sie zählen zu einem Jg. ab 1980. Dann ist Ihnen die ganze Sache nicht so ganz geläufig. Die GMM oder auch eine TMM erfolgt bis weit in die 80er hinein über Radioaufrufe und Plakate, die an bestimmten Punkten aufgehängt wurden. Auf diesen Plakaten waren die Einheiten vermerkt, die einzurücken hatten. Für den WK wurden Marschbefehle versandt. Aber im Kriegsfall (2.WK) wohl kaum.

Pasci

Ich weiss durchaus, um was es ging. Ich hatte ein GEHEIMES Mob Regl zu Hause und Marschbefehle für die ganze Kp bereits adressiert. Wie aber bereits oben geschrieben, wurde die Mob, weder im 2. WK noch später geplant, einfach so „aus dem Nichts heraus“ durchgeführt. Es war immer geplant, mit CAPO Elementen und/oder einer „stillen“ Teilmobilmachung zu arbeiten. Gerade weil die Mob einige Zeit dauerte, wurden in den 80er Jahren ja auch Alarmübungen mit den Schulen und WK Verbänden durchgeführt. Auch die Alarmtruppen wie das Flhf Rgt wurden damals als „Mittel der ersten Stunde“ genutzt. In der ganzen Mobilmachungsdebatte habe… Weiterlesen »

Absolut richtig bis auf eine Kleinigkeit.
Auf den Plakaten wurde nix vermerkt= Geheimhaltung.
Es gab richtig 3 Mobilisierungsstuffen.
1.Der individuelle Marschbefehl.
2.Teilmobilmachung roter Streifen.
3.Generalmobilmachung ( Ohne Streifen)
Ganz klar jeder hatte innen auf dem
Umschlag des Dienstbüchleins die spezifischen
Weisungen individuell vermerkt= Einklebzettel, insbsondere
den Moblisierungsort, nach Absatz 2 resp.3 ,
oder abweichend individueller Marschbefehl.
Tja die Weisungen wurden eben im laufe der Zeit
entsprechend angepasst.
Meine Zeit im ,,Verein,, lief von 1970- 2002.