Wie lange reichen die Munitionsvorräte wirklich?

Einen Kredit von rund 380 Millionen Franken hat das Verteidigungsdepartement (VBS) in der diesjährigen Armeebotschaft allein für Munition vorgesehen. 225 Millionen davon sollen dazu dienen, die gegenwärtigen Vorräte aufzustocken. Kaum hat der Nationalrat am Donnerstag diesen ausserordentlichen Munitionskäufen – gegen den Willen der Linken und der Grünliberalen – zugestimmt, tauchen jedoch neue Fragen auf. Grund dafür ist eine Aussage, die der Zuger CVP-Ständerat Peter Hegglin vor knapp zwei Wochen in der kleinen Kammer gemacht hatte.

Beitrag auf NZZ.chZitat BR Parmelin im MigrosMagazin

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Wie lange das reicht? Das hängt vor allem vom Einsatzbild ab. Die ,,Indianerkriege,, der letzten 25 Jahren benötigten vor allem Luftwaffenmunition. Hängt in sehr hohem Masse vom Kriegsbild ab. Asymetrische Kriege benötigen vor allem bei den Regulären riesige Munitionsmengen aller Kaliber. Desgleichen Symetrische Kriege. Bereits der 2.Weltkrieg mit Repetiergewehren, verbrauchte 5000 Schuss je totem Gegner. Vietnamkrieg. 60 000 Schuss je Totem Gegner. Kommt ganz darauf an womit gerechnet wird. Die ganze ,,Materie,, Krieg ist eben sehr viel umfangreicher und komplexer, als von vielen zu vielen wahrgenommen wird. Eine gute zweckdienliche Ausbildung, spart im Kampfeinsatz Munition und erhöt die Durchhaltefähigkeit. Einfach… Weiterlesen »

Rene Kunz

@ Hans von Atzigen: „Vietnamkrieg. 60 000 Schuss je Totem Gegner.“? Das sind sicherlich nicht die verwendeten (verbrauchten) Munitionszahlen der Viet Cong oder Nordvietnamesen. Ist es nicht die Tatsache, dass Guerillakrieg Strategie und Taktik effizienter ist? Eine Strategie und Abwehrmaßnahme die die Schweizer Armee als Vorbild machen sollte.

@Rene Kunz Logo den Löwenanteil an Munition verbrauchte die US-Armee. Die Vietnamesem mussten mit einem enormen Blutzoll, auch unter der Zifilbevölkerung bezahlen. Es gibt da eben auch so etwas wie eine ,,Oekonomie,, des Krieges. Aufwand und Ergebnis, und da es auch um Menschenleben Verluste geht, wird die Sache noch anspruchsvoller,als die Zifiel-Oekonomie.Eine reine Guerilla-Armee, ist für die Schweiz nicht geeignet. Bin jedoch der Meinung, ein Kombimodell währe das Richtige= Regulär aufgestellt, mit angepassten Elementen, der Guerilla-Kriegsführung.Tja man sollte eben auch einen Plan, Option B und C in der Schublade haben. Krieg ist nur sehr bedingt planbar. Das C währe dann… Weiterlesen »

Thomas Müller

Lieber Hans von Atzigen,
ich bin jedesmal von neuem fasziniert von Ihren Ausführungen zu militärischen Angelegenheiten. Zum einen, weil Sie sehr detaillierte und hochpräzise Aussagen zur Lage der Armee machen und zum andern, weil Sie, wie soll ich sagen, einen gewissen Fanatismus für die Kriege dieser Welt offenbaren. Das ganze runden Sie ab mit einer Unmenge von orthografischen Fehlern, die einem Gänsehaut im Auge machen. Fast konsequent verwechseln Sie das F mit dem V (und umgekehrt).
Querdenker braucht unser Land – Sie sind einer davon. Chapeau!

Megalacher.
@Thomas Müller
Eigentlich ist das mit den Kriegen nicht mein prioritäres Interesse. Sondern die Ursachen die
zu solchen Verwerfungen führen.
Ortografi? Nochmal Lacher. Hat eine Ursache.
Nach der Volksschule fast nur noch gelesen, nur noch das notwendigste geschrieben,über Jahrzehnte.
Dazu auch noch sog. Schnelleser.
Mit einem Lesen-Schreibverhältnis von 1 Schreiben
zu zig Tausen Zeichen lesen, geht halt das Schreiben den Bach runter.
Immer gut mehr Innput als Autput,Grins.
Freundliche Grüsse