Schweizer Armee – quo vadis?

Ich bin kein besonderer Kenner der Schweizer Armee. Aber bezüglich des allgemeinen Zustands der Schweizer Armee beschleicht mich langsam, aber sicher ein Gefühl der Ungläubigkeit und des besorgten Staunens. Einerseits scheint es in Bern bei jeder grösseren Beschaffung ein Gezänk um die Notwendigkeit zu geben. Andererseits entnehme ich der Presse, dass offenbar im Parlament über Munitionsvorräte gemutmasst wird.

Ich kann mich des Eindrucks der einziehenden Ziellosigkeit und Liederlichkeit nicht erwehren. Wenn man die Entwicklungen in der Welt genau beobachtet, kommt man zum Schluss, dass es sich die Schweiz nicht leisten kann, eine liederliche Armee zu haben. Bezeichnend ist: Dass das Volk über die Be­schaffung von Kampfflugzeugen abstimmen muss, ist zwar aus institutioneller Betrachtungsweise schön und gut.

Leserbrief auf zugerzeitung.ch – Replik dazu ebenfalls auf zugerzeitung.ch

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Kurt Anton Brugger

Als „Doppel-Veteran“ der Armee61, bin ich seit Jahren von verwundert bis empört, wie sich die Armee der Schweiz entwickelt. Auch wenn NR Quadranti BDP angeblich im FHD die Armee kennen lernte, frage ich mich wo sie die taktische und strategische Qualifikation hernimmt, um im Brustton der Ueberzeugung mit dem GSOA-Schlagwort „Bubenspielerei“ (Autor BöFei Jo, aNR und Mitbegründer der GSOA Jo Lang)im Parlament auf zu treten. In der SikoNR gibt’s noch weitere „Girlys“ dieses Kalibers! Das muss definitiv bei den Wahlen 2019 geändert werden! Zeigt ihnen die Rote Karte! Ab unter die Dusche!

P. Aebersold

Alle diejenigen, die die Armee 61, nur vom Hörensagen kennen, können sich hier einen Eindruck verschaffen, wieviel die damalige Schweizer Bevölkerung zur Wahrung ihrer Sicherheit und Freiheit investierte: https://de.wikipedia.org/wiki/Armee_61 Armee 61 ist der umgangssprachliche Ausdruck für die mit der Truppenordnung[1] 1961 (TO 61) begonnene Modernisierung. Sie machte die Schweizer Armee zu einer starken Milizarmee und zur grössten Armee der Schweizer Geschichte.[2] Sie löste die Truppenordnung 1951 (TO 51) ab, welche noch auf den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs beruhte, um auf die geänderte Bedrohungslage infolge des Kalten Krieges zu reagieren. Die Truppenordnung 61 blieb 30 Jahre in Kraft, wurde über 60… Weiterlesen »

P. Aebersold

Alle diejenigen, die nicht Armee 61-Veteranen sind, können sich ihr einen umfassenden Eindruck verschaffen, wie die „beste Armee der Welt“ aussah, als sie noch die grösste Armee der Schweizer Geschichte war. Damit klar wird, wieviel die damalige Schweizer Bevölkerung investierte, um ihre Freiheit und Sicherheit zu bewahren: https://de.wikipedia.org/wiki/Armee_61 Armee 61 ist der umgangssprachliche Ausdruck für die mit der Truppenordnung[1] 1961 (TO 61) begonnene Modernisierung. Sie machte die Schweizer Armee zu einer starken Milizarmee und zur grössten Armee der Schweizer Geschichte.[2] Sie löste die Truppenordnung 1951 (TO 51) ab, welche noch auf den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs beruhte, um auf die… Weiterlesen »