Armee verschleiert ihre wahre Grösse

Es ist ein Kampf um jeden einzelnen Mann. Seit Jahren drängen bürgerliche Sicherheitspolitiker darauf, den Zivildienst unattraktiver zu machen, damit wieder mehr Junge ihren Dienst an der Waffe tun. Ihr wichtigstes Argument: Wenn weiterhin so viele Stellungspflichtige und ausgebildete Soldaten dem ­Militär den Rücken kehren, dann könne die Armee die Sicherheit des Landes nicht mehr garantieren. So dünn sei die Personaldecke bereits.

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Kommentar:
Wie schon gesagt: Die Armee muss zunächst die eigenen Probleme lösen. Nun schiessen die Zahlenspielereien der WEA zurück…

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Willy Stucky

Erbsenzählen gehörte seit jeher zu den Hobbies der urbanen Moralisten. „Die Städter haben keinen Horizont“, sagte Friedrich Nietzsche, und er hatte recht. Sie sehen vor lauter Häusern die Stadt nicht mehr. Doch die übersiedelte Schweiz müsste in der Lage sein, Städte, Flughäfen, Fabriken und Kraftwerke zu verteidigen, und für diese grosse Aufgabe genügen auch 115‘000 Soldaten nicht. Kurz, das Machtvakuum im Zentrum Europas ist Tatsache.

Thomas Müller

Excüsee Willy Stucky, „Machtvakuum im Zentrum Europa“ ? Wie meinen Sie das? Haben hier bei uns Soldaten irgend etwas mit „Macht“ zu tun ?

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