Oberster Seelsorger der Armee spricht sich für Armee-Imame aus

Sind Sie nicht konfrontiert mit Fragen der muslimischen Religionspraxis wie der täglichen Gebetszeiten?

Jeder, der in die Armee kommt, muss mit Kompromissen leben können. Der Dienstbetrieb geht vor. Aber die Armee ist durchaus kompromissbereit. So lassen sich zum Beispiel Momente für das persönliche Gebet durchaus organisieren, solange einer nicht sagt, es müsse jeden Tag um genau 9 Uhr 03 stattfinden, sonst breche seine ganze Welt zusammen. Denn es ist klar: Die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, die von ihren Gläubigen das unbedingte Einhalten ganz enger Regeln verlangt, wenn sie nicht vom rechten Weg abkommen wollen, ist mit den Erfordernissen des Dienstbetriebs kaum zu vereinbaren.

Interview auf NZZ.ch – Kommentar NZZ

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Alexander Steinacher

Das ist das, was der deutsche Philosoph M.Schmidt-Salomon meint, wenn er sagt: „Unser Wahnsinn hat System“. Und – das grösste Problem der Entwicklung der menschlichen Gesellschaften sind nicht irgendwelche Naturkatastrophen oder einzelne Despoten, usw. sondern eine weltumspannende riesen Blödheit und Dummheit!

Thierry Haas

Bestes Beispiel für diese unglaubliche Dummheit ist obiger Kommentar

Mike

Kann mir einfach nicht vorstellen, warum Verteidiger des Schweizerkreuzes ausgerechnet unbedingt eifrige Moslems sein wollen. Dass dagegen jeder seine Extrawurst haben will, ist ein alter Brauch und sehr, sehr typisch schweizerisch. In diesem Punkt sind die Herren bestens integriert.

Max Zimmermann

Unverständlich, dass über so etwas diskutiert wird. Es bestätigt, dass der Koran nicht gelesen worden ist. Denn wenn schon, so muss erkannt werden, dass auf Moslems in der Armee in kritischer Phase kein absoluter Verlass sein kann. Wir sind letztlich“Ungläubige“!

Thomas Müller

Ja klar, Herr Zimmermann, dann ändern Sie bitteschön die Bundesverfassung.
Haben Sie den Koran gelesen? („Lies!“)

Max Zimmermann

Leider habe ich mich später intensiver mit dem Koran befasst, als mit der Bibel nach Abschluss meiner christlichen „Ausbildung“. Von Moslems darf der Koran nicht hinterfragt werden. Deshalb bleibt deren Unsicherheit gegen Ungläubige. denn der Islam ist nicht nur Religion, sondern auch übergeordnetes Recht.