Laut Emmanuel Macron ist die Zeit der Volkssouveränität vorbei

Mit seiner grundlegenden Rede vor den ranghöchsten französischen Diplomaten hat Präsident Macron seine Weltvorstellung vorgestellt und wie er die ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge verwenden will. Ihm zufolge gebe es keine Volkssouveränität mehr, weder in Frankreich noch in Europa, also auch keine nationalen oder supranationalen Demokratien. Es gebe auch kein kollektives Interesse der Republik mehr, sondern nur einen vielfältigen Katalog von Dingen und Ideen, die Gemeingut bilden. Mit der Beschreibung der neuen Arbeit seiner Botschafter teilte er ihnen mit, dass sie nicht mehr die Werte ihres Landes verteidigen, sondern Gelegenheiten ausmachen sollen, um im Namen des Europäischen Leviathans zu handeln.

Beitrag auf voltairenet.org

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Logo es gilt den Entscheid des Französischen Souveräns auf Staatsebene zu respektieren.Kurz und bündig deren Bier. Als Einzelperson, Privater kann man ja immer seinen Senf dazugeben. Nun da haben die Franzosen offenbar einen recht diffuse ,,Gestalt,, gewählt. Ende der Volkssouveränität??? Ha ha der sollte mal die Geschichte seines Landes etwas genauer konsultieren. Lacher, der schwadroniert wie der Sonnenkönig. Das Volk ist und bleibt immer der Souverän, ohne Volk sind alle ,,Sonnenkönige,, nix. Ein Volk kann die dulden oder eben auch nicht. Völker sind von natur aus meist träge und erdulden oft viel und lange, jedoch nie und nimmer für die… Read more »

Haben sich die Franzosen mit der Wahl des „l’Etat c’est moi“ Königs selbst ein Ei gelegt? Da fragt man sich, wer ist gefährlicher, der Clown Trump oder der hinterlistige Volksrechte-Abschaffer Macron? Wieso wählen eigentlich in den westlichen „Demokratien“ die Völker immer Leute, die eine mehr oder weniger starke Tendenz zu diktatorischem Handeln zeigen, Schweiz inklusive…

Thierry Meyssan (* 18. Mai 1957 in Talence, Gironde) wuchs in einem konservativen, katholischen Umfeld auf. Nach einem abgebrochenen Studium war er zunächst in katholischen Kreisen tätig, bevor er sich der Linken anschloss und 1993 zum Sekretär des sozialliberalen Parti radical de gauche wurde;im Folgejahr gründet er das Réseau Voltaire (Voltaire Netzwerk) mit dem erklärten Ziel, Laizismus und Meinungsfreiheit zu fördern. Sein 2002 veröffentlichtes Buch L’effroyable imposture vertritt politische Verschwörungstheorien zum 11. September 2001. Meyssan versuchte mit der von ihm ins Leben gerufenen Konferenz Axis for Peace in Brüssel im November 2005 und mit einem neugegründeten Voltaire Netzwerk (nachdem die… Read more »

Wer sich nicht den transatlantisch gesteuerten westlichen Mainstream-Medien anschliesst, wird als „Verschwörungstheorektiker“ (ein CIA New Speak) gebrandmarkt. Das gilt nun offenbar auch für diejenigen, die vor der zunehmenden EU-Diktatur, dem Neokolonialismus und dem Abbau der Freiheit und Menschenrechte warnen. Was für ein Gegensatz zu de Gaulles „Europa der Vaterländer“! Da hilft wohl nur noch ein Frexit!

Emmanuel Macron ein liberaler Linker, nicht aus Ueberzeugung sondern seiner Karriere zu liebe. Französische Präsidenten sind bekannt dafür, einmal im Amt, unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung, entwickeln sie monarchistische Allüren. Nicht nur beim Regieren auch in ihren Lebensgewohnheiten. Sitzen sie erst mal richtig im Sattel, überkommen sie Gelüste der sehr menschlichen Art. So hat jeder über kurz oder lang während seiner Amtszeit mindestens eine, oder auch mehrere Maitressen, deren Kinder sich erst im Erwachsenen-Alter outen als Sprösslinge der ungekrönten Könige „de la Grande Nation“. Der aktuelle links-liberale Präsident, lebt vorerst seinen Oedibus-Komplex an der Brust seiner ehemaligen Lehrerin aus. Seine… Read more »

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