Die Schweizer Schützen rüsten sich für den nächsten Kampf

Die Schweizer Schützen lassen also wieder einmal ihre Muskeln spielen, doch Fakt ist auch: Sie verlieren zusehends an Bedeutung. Das zeigt sich etwa an ihrem Nachwuchsproblem. In einer Untersuchung des Observatoriums Sport und Bewegung Schweiz kann man nachlesen, dass der Anteil der Kinder und Jugendlichen in den Schützenvereinen deutlich tiefer ist als in anderen Sportvereinen im Land. Und dass in den Schützenvereinen der fehlende Nachwuchs das grösste Problem ist. Dazu kommt, dass ihnen nicht nur die Jungen, sondern auch ­andere Mitglieder abhandenkommen. Noch 1985 waren im Schweizer Schützenverband, der 2002 im Schweizer Schiesssportverband (SSV) aufging, fast 590’000 Personen organisiert. Heute hat der SSV noch 130’000 Mitglieder. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass bis 1995 jeder Mann, der das Obligatorische schiessen musste, automatisch Mitglied eines Schützenvereins war. Als diese Praxis geändert wurde, verloren die Schützenvereine rund 300’000 Mitglieder. Allein damit lässt sich der Mitgliederschwund allerdings nicht erklären. Noch 2002 hatte der SSV 220’000 Mitglieder, 90’000 mehr als heute.

Beitrag auf luzernerzeitung.ch

Kommentar:
Vielleicht wäre es auch ratsam gewesen, sich gegen die WEA zu stellen?

 

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Gotthard Frick

Die Armee wurde und wird weiter zerschlagen. Es gibt weniger Offiziere, die Mitglied einer Off.Gesellschaft werden können, es gibt weniger Offiziere in den Parlamenten, also fast keine Parlementarier mehr, die etwas davon verstehen und so gibt es bei einer untergehenden Armee auch weniger weniger Schützen. Jetzt wird noch der Kniefall des Bundesrates vor der EU beim Waffengesetz dazukommen und so geht die schleichende Wehrlosmachung und die Vorbereitung unseres selbstverschuldeten Einbezug in einen nächsten Krieg oder flächendeckende, chaotische, gewaltsame Unruhen in unserer Nachbarschaft weiter.

Gotthard Frick