Die Armee weiss nicht, wohin mit dem vielen Geld

Das Bundesparlament möchte der Schweizer Armee pro Jahr 5 Milliarden Franken zuhalten. Doch das Verteidigungsdepartement (VBS) von Bundesrat Guy Parmelin hat grosse Mühe, diese Summe auszugeben. Dabei mangelt es nicht an Investitionsbedarf. Im Gegenteil: Die Armee schiebt heute schon eine hohe Bugwelle an Rüstungsinvestitionen vor sich her. Aber weil das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) überlastet ist, fehlen beschaffungsreife Projekte. Kurz: Die Armee weiss nicht, wohin mit dem vielen Geld.

Beitrag auf derbund.ch

Kommentar:
Der grösste Pferdefuss der Schweizer Armee ist und bleibt das VBS…

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So so,interessant, die Armasuisse ist überlastet. Wers glaubt, wohl eher Orientierungslos mit sich selbst beschäftigt. Na ja bis zu einem gewissen Grade nachvollziehbar, die Vorstellungen was für eine Armee die Schweiz braucht, gehen ja erheblich auseinander,zuviele träumen da von einem Gemischtwarenladen. Gelegentlich echt spassig was da so einige möchten. Wird langsam Zeit das sich die Armee wieder auf ihre Aufgabe besinnt. Die notfalls gewaltsamme Verteidigung der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Als erstes sollte der Personalbestand im VBS halbiert werden. Danach geht es darum eine brauchbare Einsatzdoktrin zu erarbeiten. Am vernünftigsten orientiert man sich im Kern an der vor 30 Jahren geschleiften. So… Weiterlesen »

Fiona Dreyfuss

Hallo Hans

Ich dachte erst noch es liegt an der Medikamentendosis, aber bei „Zifielbereich“ war das spätestens vorbei.

Entweder Du bist derzeit höherer Stabsoffizier der Schweizer Armee (also General ab Brigadier aufwärts), warst vor knapp 25 Jahren an der Wehrmännerentlassung oder hast (was in beiden Fällen möglich ist) schlicht keine Ahnung von was Du sprichst.

Aber bitte machen weiter, habe mich selten auf dieser Seite so amüsiert wie gerade eben!

Alles Gute,

Fiona

Felix Lambrigger

Hallo Fiona. Du hast es gerade nötig, dich über die Rechtschreibung von jemand anderem lustig zu machen. Leute wie du enden bekanntlich irgendwann vor einem Standgericht :-))
Wünsche dir dann noch einen wunderschönen (letzten) Tag. Und liebe Grüsse an deine G’spänli (Komilitonen).

Lacher danke hat auch mich amüsiert!
So nebenbei.
Wenn Atomkerne in Energie umgestzt werden, werden die Elektronen dieser Kerne Frei. Geraten die in Elektrosysteme, ergibt sich eine Überspannung. Volge Zerstörung (durchbrennen) der Leitungen Schaltkreise und Elemente.
Wirkungsgrad = Abstand zum Detonations-Punkt-Elektronenzahl im Quadrat im Verhältnis zur notwendigen Überspannung die die zerstörung der Geräte bewirkt.
Digital wird mit Minispannung gearbeitet, darum ist das Zeugs sehr anfällig auf Überspannung.
Das hat sehr viel mit Physik am Hut, und nicht ,,Medis,,Grins.

Pavlao Kitanovic

Es ist davon auszugehen, dass Linksjounalist Christoph Lenz vom linken Tagi in dieser Frage ähnlich „objektiv“ ist wie bei allen anderen Armee-Themen, die er in der vergangenen Zeit angepackt hat (z.B, Kampfflugzeugbeschaffung)… Der Fachbegriff dafür heisst übrigens „Thesenjounalismus“.

Ein bisschen mehr Quellenkritik würde auch dem Giardino-„Nachrichtendienst“ wohl anstehen, wie es sich für einen ND eigentlich gehören würde…

Felix Lambrigger

Armasuisse – auf Deutsch: arme Schweiz. Schaut Euch doch mal das Stellenangebot dieser Nutzlosen Einrichtung an. Ohne Hochschulabschluss keine Chance! Als ob solche Leute auch nur Ansatzweise ihren überrissenen Lohn wert wären. Ich habe da langjährige Erfahrung mit solchen Traumtänzern in der Privatwirtschaft. Wird man die nicht rechtzeitig los, ist die Firma bald in Konkurs. Nur beim Bund werden diese Luschen durchgefüttert. Nicht nur beim VBS. Und das mit unseren Steuergeldern. Parmelin täte gut daran, dieses Gesindel durch Praktiker zu ersetzen.

Felix Lambrigger

Um einem allf. Missverständnis vorzubeugen: Es braucht eine Einkaufsorganisation. Aber eine FÄHIGE. Gute Leute kosten Geld. Aber nicht jeder der viel kostet, ist es auch Wert. Ich bin überzeugt, dass es einige Projekte gäbe, die absolut beschaffungsreif wären. Aber offenbar sieht man deren Notwendigkeit im VBS nicht. z.B. Kampfhubschrauber. Aber eben. In diesem „Verein“ versteht niemand was davon. Also kauft man es nicht. Wenn wir alle so denken und handeln würden, würden wir immer noch auf den Bäumen leben. Übrigens: im VBS wurden tatsächlich auch gute Entscheide gefällt. Aber es fehlte dann an der Umsetzung. Z.B. der Entscheid pro Gripen.

Felix Lambrigger

Die Armasuisse beschäftigt rund 700 Leute. Davon gut 500 in der Immobilien-Bewirtschaftung. Im ganzen VBS soll es 9500 Mitarbeiter geben. Wie sich diese enorme Zahl aufteilt, würde mich doch sehr interessieren. Wieso wird Immo-Verwaltung in der armasuisse angesiedelt?

Kuede

Mann müsste endlich das Finanzgesetz ändern. Es kann nicht sein, dass z.B. das VBS Leistungen zu Gunsten Dritter erbringt, diese auch in Rechnung stellt. Das Geld aber fliesst dann direkt in die Bundeskasse. Ebenso nicht verwendete Kredite gehören auf die neuen Rechnung übertragen.
Mit diesen Umständen erhält die Bundeskasse Gelder die ihr nicht gehören.

Felix Lambrigger

Kuede: stimmt schon. Sind aber „Peanuts“. Vorallem sollte das Hauptaugenmerk auf die Gelder, welche ins Ausland, und an ausländ. Sozialschmarotzer fliessen, gerichtet werden. Diese Beträge gehen in die Milliarden (Bund u. Kantone zusammengenommen).
Aber was mich hier masslos wundert: Niemand hat sich zum Thema Abstimmung vom 4.3.2018 (Wehrsteuer) geäussert. Könnte es sein, dass G.G. nur ein lächerlicher Debatierklub ist, aber nichts wirklich verändern will???

Thomas Müller

Lieber Herr Lambrigger, Ihr Erstaunen über mangelnde Rückmeldungen auf Ihr Anliegen (Abstimmung vom 4. März 2018) erstaunt mich nicht. Die halbe Schweiz ist auf die Verwerfungen im VBS, Armasuisse und jetzt auch noch in der Führungsetage der RUAG konzentriert. Und die andere Hälfte argumentiert für oder gegen die Billag, resp. SRG. Also bleibt kaum Platz für die andere Bundesabstimmung vom 4.3.2018, diejenige welche Sie unter dem Stichwort „Wehrsteuer“ erwähnen. Eigentlich wird über den Bundesbeschluss zur neuen Finanzordnung 2021 abgestimmt, was immer dieser beinhaltet. Betreffend Wehrsteuer wäre anzumerken, dass dieser Begriff seit 30 Jahren überholt ist. Es gibt seit den 80igern… Weiterlesen »

Hohermuth

Es ist an der Zeit, dass nicht nur immer das Budget und ganz allgemein das Handeln des VBS durchleuchtet und verteufelt wird. Wie wäre das gleiche Vorgehen im Aussendepartement, z.B. bei der Auslandhilfe (rund 11 Milliarden!!!), dem Innendepartement, z.B. bei den Flüchtlingen (Milliarden, aber keine Transparenz). Da könnte man überall haarstäubende Realitäten feststellen, die jedem Steuerzahler die Haare zu Berg stehen lassen.
Und ja – peinlich für das VBS, wenn man angeblich keine Projekte hat. Sehr peinlich.
Kuede hat mit seinem Kommentar zu 100 % Recht

Felix Lambrigger

Hohermuth: Absolut einverstanden. Wir sagen im Prinzip das gleiche – mit etwas unterschiedlichen Worten. Es würde mich aber „brennend“ interessieren, wie meine Frage bezüglich der Abstimmung vom 4.3.2018 beantworten würdest.

Hohermuth

Prinzipiell hat der Bund zu viele Mittel und die Steuern sollten gesenkt werden. Allein rund 11 Milliarden von der Entwicklungshilfe und X Milliarden im Flüchtlingsbereich und anderen sozialen Bereichen könnten eingespart werden. Zudem wäre die massive Personalaufstockung beim Bund (aber nicht nur dort)wieder abzubauen. Viele zusätzlichen Aufgaben hat der Bund übernommen um mehr Finanzen zu rechtfertigen. Ein schlankerer Staat würde weniger unnütze finanzielle Mittel benötigen. Der Kommentar von Thomas Müller betr. Wehrsteuer geht völlig am Thema vorbei.