Parmelin will doppelt so viele Kampfjets wie Österreich

Wie die Schweiz hat auch Österreich unlängst eine Sonderkommission mit Militärexperten eingesetzt, um die künftige Form und Grösse seiner Luftwaffe zu bestimmen. Nach mehrmonatiger Arbeit kam diese Kommission im Sommer zum Schluss, dass für Österreich eine Luftwaffe mit nur 18 Jets die optimale Lösung ist. Diese Flotte würde genügen, so heisst es im Abschlussbericht, um die uneingeschränkte Einsatzfähigkeit bei Tag und bei Nacht zu gewährleisten und eine hundertprozentige Luftraumüberwachung sicherzustellen.

Beitrag auf tagesanzeiger.ch – blick.ch

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Thomas Müller

Ich habe mal (nur) zwei Monate zurückgeblättert in diesem Forum… Spannend…. da wurde von ganz anderen Zahlen von Kampfjets geträumt. Nein, nicht von 40 Jets – von mindestens „70 Kampffliegern“, oder sogar von mindestens 120 Kampfflieger, „die es braucht“ wurde damals phantasiert. Hoffentlich wird demnächst Herr von Atzigen als externer Berater zugezogen. Er schwört auf wenigstens nicht auf eine möglichst hohe Zahl von solch modernen Spielereien. Ihm genügen Steinschleudern und Kampfmoral. Andere Forumsteilnehmer – alles Experten auf ihrem Gebiet, zweifellos – schwören auf Topjets und jede Menge Kampfhelikopter dazu, was wohl deren Gefühl nach Sicherheit befriedigen würde, jedoch höchsten der… Weiterlesen »

Roger Birsach

Für die Schweiz reicht sicherlich eine mehr oder weniger vergleichbare Flotte wie Österreich. Gut wäre, wenn die Schweiz und Österreich zusammen beschaffen würden. Dann hätte man eine grössere Stückzahl (Rabatt), und man könnte danach eng kooperieren und eine gemeinsame Luftraumüberwachung mit Schwergewichtsbildung betreiben. Ausserdem haben 2 Staaten zusammen mehr Gewicht gegenüber Rüdtungsunternehmen bei den Preisverhandlungen als wenn es jeder alleine versucht.

Tja ganz gut Österreich+Schweden-Schweiz. Damit währen wir wieder beim Gripen. Die Neutralen wenn es diesen denn mit der Neutralität ernst ist brauchen einen Abfangjäger. Mit dieser Konstelation könnte richtig ein interessanter Stückpreis für alle drei erreicht werden und damit auch entsprechende Stückzahlen. Das ganze als Gemeinschaftsprojekt. Ach ja das mit der Luftpolizei??? Der Luftraum in Europa ist flächendeckend durch die Zifielluftfahrt überwacht. NUR dafür reichen sicher 4-6 ganz einfache Flieger. Die Schweiz braucht Abfangjäger für den Verteidigungsfall. Ganz klar Abfangjäger und keine Fernbomber F 35 oder so. In Europa angeblich nie wieder Krieg ??? Kaum war der kalte Krieg am… Weiterlesen »

Pavlao Kitanovic

Der Artikel ist zweifellos Teil einer wohlüberlegten Kampagne des Tagi mit dem Ziel, die Glaubwürdigkeit von VBS und Armee sukzessive zu unterminieren – wohl mit dem Endziel, die Beschaffung von Kampfflugzeugen zu verhindern. Die Häufung entsprechender Artikel in den letzten Tagen und Wochen weist nur zu deutlich darauf hin. Inhaltlich ist es völlig klar, dass sich Österreich und die Schweiz bezüglich Einsatz der Luftwaffe massiv unterscheiden: Österreich betreibt eine sogenannte „aktive Luftraumüberwachung“, d.h. eine Art von reduziertem Luftpolizeidienst. Mit gerade einmal 18 Kampfflugzeugen wäre die österreichische Luftwaffe nie und nimmer in der Lage, den Luftraum auch nur während wenigen Tagen… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Von diesem Blättchen kann man ja auch kaum was anderes erwarten. Was mich an der heutigen Schweiz missfällt? a) Der über Jahrzehnte bewerkstelligte Umbau zu einer Hilfsorganisation für Nicht-Schweizer. b) das Abdriften in den beliebigen Internationalismus der Finanz- und Gross-Industrie. Letzteres ist das Ergebnis des Handwechsels bei Aktionariat und Leitung dieser Firmen zu ausländ. Besitzern, VR und CEO’s. Diese empfinden den Militärdienst als „unproduktiv“, resp. Gewinnschmälernd. Galionsfiguren, resp. Aushängeschilde für diese Mentalität: alles FDP Leute. All diese lächerlichen Versuche des VBS, die Off.Ausbildung der Wirtschaft schmackhaft zu machen, grenzt schon an Unterwürfigkeit. Umgekehrt wird ein Paar Schuhe draus, Herr Parmelin.… Weiterlesen »

Hohermuth

Tagi bringt eh nur linke fake News. Das Ziel ist es, das VBS und die Rüstungsbeschaffungen ins lächerliche zu ziehen und Stimmung gegen die Armee zu machen. Sollen doch mal täglich solche negativen Artikel über die Flüchgtlinge bringen. Das wäre dann neutrale Berichterstattung. Aber nicht nur immer auf die Seite einhauen, die man bekämpfen will. Unsere Medien sind längst nicht mehr neutral sondern nehmen seit Jahrzehnten Partei für populistische extreme Linkspolitik.

Thomas Müller

Und zu den Inhalten der diversen Artikel? Gibt es da Argumente dafür oder dagegen? Wieviele Kampfjets, Kampfhelikopter, Abwehrraketen etc. wären denn nach Ihrem dafürhalten opportun?
Der Modebegriff „Fake News“, so darf ich erinnern, wurden in unseren Breitengraden erst durch Donald Trump auf allen Kanälen, bekannt. Rechte und Ultrarechte Medienportale wie z.B. Breitbart, haben gezielt Unwahrheiten verbreitet, eben „Fake News“.
Sagen Sie mir bitte, Herr Hochmuth, welche News im Tages Anzeiger bezeichnen Sie als Fake News?

Kuede

Leider werden auch doppelt so viele Kamfjets wie Oesterreich nicht ausreichen. Man sollte endlich mal ehrlich sein. Die Schweiz braucht eine, auch über längere Zeit, einsetzbare Luftwaffe. Nicht nur Flugzeuge füe 1-2 Monate.