Armee rekrutiert so viele Frauen wie noch nie

Die Schweizer Armee ist eine Männerbastion. In keinem europäischen Land leisten so wenige Frauen Militärdienst wie hier. Doch neue Zahlen zeigen: Sie lassen sich nicht länger abwimmeln. Im vergangenen Jahr rekrutierte das Militär 250 Soldatinnen. So viele waren es noch nie.

250 Frauen, die freiwillig den Dienst antreten – das sind rund 35 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, fast doppelt so viele wie 2015. Experten deuten die Zahlen als Trendwende. Die Armee schafft es zunehmend, Frauen für den Wehrdienst zu begeistern. Mehr noch: Rund die Hälfte der eingerückten Frauen absolviert eine Kaderausbildung zur Unteroffizierin oder Offizierin.

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Auf freiwilliger Basis ist das sicher begrüssenswert.
Das stärkt letztlich die Stellung der Frau in der Gesellschaft.
Die offensieve Gefechtsführung soviel ist aus vergangenen Kriegen bekannt ist nicht unbedingt die stärke der Frauen, logo auch nicht bei allen Männern. Soweit aus der eher spärlichen Literatur, zu diesem Thema bekannt, stehen die Frauen in der deffensieven Gefechtsführung den Männern in nichts nach.
Hier einfach 2 Beispiele, in der roten Armee dienten während des 2. Weltkrieges rund 2000 Scharfschützinen.
In der israelischen Armee bilden die Frauen,die eiserne Reserve,
Den ,,Landsturm,,für alle Fälle.

Beda Düggelin

Mit den Frauen lässt sich das Rekrutierungsproblem der Armee nicht lösen. Zudem braucht es dazu eine Verfassungsänderung und diese wird vom Souverän nicht gutgeheissen.

Thomas Müller

Gut erkannt!

Thomas Treib

Wegen 250 Frauen dieser Aufwand, von den Toiletten über die Ausrüstung bis zur Unterkunft?! von den zwischenmenschlichen Themen wollen wir gar nicht erst sprechen („me too“).
Völlig unwirtschaftlich und unwichtig! Es wäre sinnvoller, die Männer würden ihren Dienst (wieder) mit Überzeugung und vollzählig leisten.