Deutschland: Nicht abwehrbereit: Die Schrott-Armee

Jahr für Jahr findet im Bundestag ein gut eingeübtes Ritual statt: die Debatte um die Verlängerung der Mandate der diversen Auslandseinsätze der Bundeswehr. Die Regierung unterstreicht bei dieser Gelegenheit die bedeutende Rolle, welche die deutschen Soldaten in Mali, Afghanistan oder Kleinpusemuckel bei der Erhaltung des Friedens, dem Bau von Schulen oder dem Bohren von Brunnen spielten. Die Opposition hingegen verweist auf unsere ach so friedliche Welt, möchte den Verteidigungshaushalt am liebsten auf das Niveau der Vereinskasse des Schützenvereins Wolfratshausen herunterschmurgeln und aus der Nato austreten. Am besten sofort.

Beitrag auf achgut.com

Kommentar:
Die Parallelen zur Schweiz sind nicht zu verkennen.

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Felix Lambrigger

Ein sehr gut geschriebener Artikel von Roger Letsch auf Achgut.com. Was das militärische – insbesondere die materielle Versorgung – anbelangt, gibt es tatsächlich Prallelen. Mit dem Unterschied, dass bei uns der „Notstand“ schon seit mehr als 500 Jahren herrscht (bis auf wenige Ausnahmen). Habe mir gerade die Liste der bei uns seit dem 2.Weltkrieg gescheiterten, resp. aufgegebenen eigenen Rüstungsentwicklung „reingezogen“. Verheerend! Da haben es die Schweden schon etwas intelligenter angestellt. Ein Ding wie den „Neuen Berliner Flughafen“ haben wir uns allerdings bislang noch nicht geleistet 🙂 Aber wer glaubt, dass bei den Amis alles (Rüstungstechnisch) besser läuft, ist gewaltig auf… Weiterlesen »

@Felix Lambrigger Grins nehme an das mit den mehr als 500 Jahren ist ein verschreiber. Erwiesenermassen war die alte Eidgenossenschaft vor 1798 sehr gut aufgestellt.Damals haben die Eliten jämmerlich versagt. Heute ist das Elend doppelt, verblödende Eliten und der Mangel an Verteidigungsfähigkeit auf breitester Front. Lacher, eben diesen ,,Supperflieger,, F-35 wollen ja anscheinend einige höhere Offiziere. Mit eigenen Rüstungsgütern ist das so eine Sache. Grosse Waffensysteme in Eigenregie herzustellen macht nicht so viel Sinn. Durchaus Sinn jedoch würde die Endausrüstung in Eigenregie machen. Heisst Anpassung an unsere Bedürfnisse. Eusserst leidige Sache, die Schweiz ist nur noch bedingt das was sie… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Hans, Sie belieben zu scherzen? Nach dem Burgunder- und dem Schwabenkrieg haben die Eidgenossen den Waffentechnischen Anschluss völlig verpasst. Siehe Marignano. Da wurden sie buchstäblich in Stücke geschossen. 8000 von 20000 sind damals gefallen. Und danach war die Eidgen. nur noch eine Soldaten-Vermietungs Organisation. Zum Zeitpunkt, als die Franzosen einfielen befanden sich noch einige Tausend Schweizer in fremden Diensten. Unter „gut aufgestellt“ stelle ich mir etwas anderes vor. Und danach ging es zunächst „unteridisch“ weiter. Siehe Burgund-Feldzug von 1815. Ein Desaster wie es im Buche steht. Erst nach der Gründung des Bundesstaates wurde es besser. Im Neuenburger-Handel stellte man sich… Weiterlesen »

Marignano 1515 war ein Desaster.In dieser Schlacht kam erstmals Feldartillerie zum Einsatz,das wirkte verheerend in den dicht aufmarschierten Vormationen. 1815 wurde der Wienerkongress abgeschlossen.Da war nichts von einem grossen Burgunderkrieg.(War wohl eine grössere Schlägerei jedoch kein ausgewachsener Krieg.) Die 3 Schlachten gegen das ,,Haus,, Burgund waren 300 Jahre früher.Das Direktorium in Paris liess 1798 eine Interventionsarmee gegen Bern aufmarschieren. Es gab einige Umfangreichere Infanterietreffen.Die rund 600 Artilleriegeschütze über die Bern verfügte kamen nie zum Einsatz.Danach 2 Treffen im Kanton Schwyz,Schindelegi und Rothenturm. Am 9 September 1798 in Nidwalden die letzte Schlacht der alten Eidgenossenschaft. Nidwalden führte einen beweglichen Grabenkrieg. Die… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Lieber Hans, bitte andere Beiträge RICHTIG lesen. Ich schrieb nicht vom Burgunderkrieg, sondern vom Burgund-Feldzug. Ist im HLS und auf Wikipedia nach zu lesen. Damals, nach der Rückkehr Napoleons von Elba wurde ganz Europa „giggerig“, und wollte seinen neu aufgestellten Truppen ans Leder. So auch die Schweiz. Eilig wurden 37’000 Mann (aus 9 Kantonen) aufgeboten. Mit 20’000 (unter General Bachmann) marschierte man ins Burgund ein. Aber das ganze war miserabel vorbereitet. Dazu tagelanger Regen und Meutereien. Mit eingezogenen Schwänzen wieder zurück nach Hause, etc. Wer mit mir über Geschichtliches diskutieren, resp. streiten will, sollte sich schon ein bisschen mehr informieren.… Weiterlesen »

Waren eben Turbulente Zeiten damals.Fremde Truppen im Land.Die alte Eidgenossenschaft war als Volge des Zusammmenbruchs von 1798 als handlungsfähige Einheit facktisch erledigt. Dieser ,,Burgundfeldzug,,nicht mehr als eine Fussangel der Geschichte, Ausdruck der Spaltung, Zerrissenheit, der Zeit.Schweizer kämpften in allen grossen Armeen der damaligen Zeit je nach Politischer Einstellung. Es war das blanke Chaos in diesem Chaos noch eine Schlagkräftige Truppe,zu organisieren bloss eine Phantasterei.Die Schweiz war zwischen 1798 und 1815 faktisch ein Französisches Protektorat ganz klar NICHT souverän,und verpflichtet Frankreich Truppenkontingente zu stellen.Zb.12 000 Mann für den Russlandfeldzug, Grins Beresina!!!???Dieser ,,Burgund-Feldzug,, somit NUR ein wilder Chaotenaufstand. Zu Beginn 1798 hatte… Weiterlesen »

Pasci

Wichtig ist auch zu beachten, was die positiven Folgen der Zeit von 1798 – 1815 waren: Befreiung der Untertanengebiete (Aargau, Wadt, Thurgau, Tessin), Abschaffung des Feudalsystems der alten Eidgenossenschaft, Einführung der modernen Zivilgesetze usw. Alles in allem ist die Schweiz dann doch ganz gut weggekommen. Gut, dass die Franzosen gewonnen haben!

Pasci

Der Autor des Artikels sagt über sich selber, dass er „zwar nicht behaupten [kann], ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet militärischer Ausrüstung zu sein“ sondern ein Laie. Dementsprechend ist auch der Artikel aus meiner Sicht nur heisse Luft und viel Empörung aus verletztem Nationalstolz. Falls er wirklich etwas über die Einsatzbereitschaft der BW sagen wollte, hätte er nur ein bisschen recherchieren müssen.

Felix Lambrigger

Wie es scheint, „artikulieren“ sich hier manchmal Leute per Klick zu Themen (Geschichte der Schweiz), von denen sie offensichtlich keine oder nur eine sehr geringe Ahnung haben. Nun, wir haben ja hierzulande Meinungsfreiheit. Selbst, wenn man gar keine Meinung hat. Resp. auf die eine oder andere Art indoktriniert zu sein scheint. Fakten werden negiert etc. Nun, das wird mich nicht davon abhalten, weiterhin meinen Senf dazu zu geben. Ob es diesen werten Herren passt oder nicht. Ich glaube allerdings nicht, dass die Mehrheit der GG-Mitglieder zu „jenen“ Personen gehört. Als Patriot (mit kritischen Ansätzen) freue ich mich aber jedesmal, wenn… Weiterlesen »

Stefan+Zurbuchen

Es sind eben nicht nur „junge, hirnrissige Studiosos“, die von einer Welt ohne Nationalstaaten träumen, sondern genau dieses Ziel verfolgen auch die internationalen Grosskonzerne und Finanzmultis. Für diese selbsternannten „Herrscher der Welt“ sind Nationalstaaten lästige Hürden, die Steuern eintreiben und Vorschriften erlassen und dadurch den Profit schmälern. Staat abschaffen, alles privatisieren (auch Sicherheit, die massive Zunahme der Anzahl privater Sicherheits- und Söldnerfirmen in den letzten Jahren sind ein klarer Indikator dieses Trends) und dann maximalen Profit einstreichen. Und genau so wird’s kommen, nachdem ein Nationalstaat nach dem anderen infolge Überschuldung bankrott geht. Ich wage jetzt mal folgende Prognose: in 50… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Muss Ihnen (leider) zustimmen. Was Sie da beschreiben ist die „Renaissance“ des Hochmittelalters. Und viele (auch hier bei GG) glauben offenbar immer noch, dass man dem an der Wahl-Urne beikommen könne. Hätten unsere Vorfahren auch so gedacht, wären wir alle entweder gar nicht auf der Welt, oder würden einem selbsternannten König und dessen Entourage den Hintern lecken. Ob sich die hiesige Führungsspitze überhaupt bewusst ist, wo ihre Entscheidungen uns hinführen werden? Übrigens: Auch hier in diesem Blog gibt es offenbar immer noch diverse wackere Männer, die glauben, der Feind sitze nach wie vor im Osten. Nein, werte Herren. Er sitzt… Weiterlesen »

Lacher, Hirnrissige Studiosos ausgebildet von alt 68 iger Hirnriss- Studiosos, das ganze angereichert um Studiosos die zu Beginn der 80 iger Jahre den sog. Neowirtschaftsliberalismus verkündet haben. Angeblich die Lehre des Adam Smith. Die Trottel haben den gar nie gelesen!
Kurz gefassat die beiden Richtungen haben gemeinsam eine Arsenmischung aus Raubritterkapitalismus und linkem Weltbild
zusammengeköchelt.Ergebnis absehbar ein Globales Desaster.
Staaten, mit homogener Bevölkerung,einem guten Autarkiefaktor, guter Verteidigungsfähigkeit und Willen, haben die besten Überlebenschancen und damit auch ihre Bürger. Zwangsgebüren für eine Anstallt die Systematisch die bestmöglichen Voraussetzungen für das Überleben der Nation und damit der Bürger torpediert neeeeeeee Danke.

Felix Lambrigger

Genau so sieht es aus, lieber Hans. Im „Westen“ ganz allgemein verschliessen zu viele Menschen ihre Augen und Ohren vor der tatsächlich grössten Gefahr für Leib und Leben, resp. für die Freiheit und Unabhängigkeit. Es gibt zwar Warner. Aber die werden systematisch ausgegrenzt, angegriffen, und fertig gemacht. Es wird auch negiert, dass lange vor der Trump-Aera die Medien (mehrheitlich) Lügengeschichten verbreiteten und die Wahrheit unter den Tisch kehrten. Selbst in diesem Blog kann ein Sauhund ungehindert seinen Scheissdreck einbringen. Die unter der überstrapazierten „Meinungsfreiheit“. Zum Thema ist gerade heute in der BAZ ein interessanter Artikel erschienen. Aber natürlich werden Leute… Weiterlesen »

Thomas Müller

Gratulation! In der Zwischenzeit sind die fleissigen Kommentatoren bei der „No Billag“-Initiative angekommen. Interessant… Vor gar nicht so langer Zeit hat einer dieser Vielschreiber sich mit der Erwähnung des Abstimmungsdatums und dem Hinweis, dass es auch um die „Wehrsteuer“ geht, etwas weit zum Fenster hinausgelehnt. Nun, wahrscheinlich war damals die Abstimmung „Finanzordnung 2021“ gemeint. Wahrscheinlich möchte unser Finanzgenie hier am liebsten die No-Billag Initiative annehmen und die Finanzordnung 2012 ablehnen. Kann er natürlich machen. Dann könnte ja z.B. jeder Kanton seine eigene Armee aufstellen und jede Armee hätte dann 40 bis 70 Kampfflieger, Lacher. Dann könne auch das Beresinalied von… Weiterlesen »

Werter Thomas Müller. Erst mal Danke für den Lacher. Das mit den Wienerli erinnert mich eben an den Nächsten, der ist nicht aus der Vergangenheit, aus der man lernen sollte, der ist ganz klar aus der ZUKUNFT. Falls Sie noch Wehrpflichtig sind, ein kleiner Tipp. Täglich eine grössere Menge Salat (gesittet ausgedrückt essen) ja warum??? Ganz einfach nach 6 Monaten sind die Wienerli aufgefressen die Lebensmittellager Leer.(einsehbar unter admin.ch) Tja Dann bleibt nur noch Gras fressen neben dem Sturmgewehr oder neben oder hinter einer Chip gesteuerten ,,Wunderwaffe,,. DARUM lieber Thomas Müller viel Salat essen dann wird die Umstellung zum Wiederkäuer… Weiterlesen »

Erinnerungen an die Armee 61

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