Das Volk im Kampfjet-Stress

Anders als beim letzten Mal soll diesmal nicht über einen konkreten Flugzeugtyp abgestimmt werden, sondern über die Grundsatzfrage, wie der Luftraum zu schützen sei. Das Mittel dazu ist ein sogenannter Planungsbeschluss, der dem fakultativen Referendum unterstellt wird – ein Ins­trument, das zwar bereits seit 14 Jahren existiert, aber noch nie verwendet wurde. Besonders konkret dürfte dessen Inhalt nicht werden. Das VBS will darin den Kostenrahmen festhalten, aber auch «was der Zweck der Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums ist und dass dazu eine Kombination von Kampfflugzeugen und bodengestützter Luftverteidigung nötig ist».

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Tja die Flugpisten sollen ja zugebaut werden, Stichwort Dübendorf.
Damit bleiben nur noch Autobahnen als Flugpisten, heisst es kommt nur ein Flieger der dafür taugt in Frage.Ohne Ausweich-Flugplätze
sinkt der Kampfwert der Luftwaffe sehr schnell, diese wird mit einem oder wenigen Schlägen ausschaltbar = Enthauptungsschlag.
Eine Armee ist ein komplexer Gesamtorganismus, soll das brauchbar sein, den Auftrag Landesverteidigung erfüllen können, müssen alle Teile diese Organismus funktionieren und funktionieren KÖNNEN.

Felix Lambrigger

So sieht es aus, Hans. Nicht nur Dübendorf wurde zugebaut. Auch Sion und bei ehemalige Fluglpätzchen sind mittlerweile Siedlungen bis nahe an die Pisten heran gebaut worden. In Friedenszeiten kann man sich noch etwas behelfen, indem man LW-Übungen im Ausland durchführt. In dünn besiedelten. Im Experten-Bericht wurde auch die Möglichkeit von Senkrechtstartern (F-35 VTOL) untersucht, aber (m.M.n. zu recht verworfen). Würde unser Land tatsächlich in einen Krieg verwickelt, wäre die Akzeptanz für starken Jet-Lärm bei der Bevölkerung schlagartig höher. Aber ein Flugplatz lässt sich nicht von heute auf morgen einrichten. Das war zu Zeiten der Morane und Messerschnitt noch eher… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

„Der Bundesrat will neue Kampfjets und Fliegerabwehr-Raketen kaufen. Dafür will er bis zu 8 Milliarden Franken ausgeben. Für Rüstungsbeschaffungen sollen über zehn Jahre hinweg insgesamt 15 bis 16 Milliarden Franken eingesetzt werden.“ 16 Mrd. über 10 Jahre verteilt ergiebt nach Adam Riese 1,6 Mrd. pro Jahr. Dies könnte über das 5 Mrd. Gesamtbudget abgewickelt werden. Wozu braucht es denn dann einen „Planungsbeschluss“? Würde von mir aus gesehen nur Sinn machen, wenn man sich da eine Option zur zeitlichen „Stauchung“ offen liesse. Will sagen: dass der Brocken für die LW/Luftabwehr plötzlich in kürzerer Zeit ausgegeben werden könnte. Z.B innert 7 Jahren,… Weiterlesen »