Debatte über die Anzahl Armeepferde (keine Satiere!)

Während sich Staatsoberhäupter immer mehr in einen globalen Krieg hineinmanöverieren, diskutieren unsere Volksvertreter über sicherheitspolitisch höchst brisante Themen, welche die Sicherheit von Land und Volk unmittelbar beeinflussen: Es geht um die Anzahl Pferde in der Armee. Aus den Berichten der Tamedia-Kanälen entnehmen wir:

Der Bund soll den Leistungsvertrag mit dem Nationalen Pferdezentrum so anpassen, dass ein Mindestbestand von Reitpferden der Armee gewährleistet ist. Darüber sind sich National- und Ständerat im Grundsatz einig. Differenzen gibt es bei der Frage, wie hoch der Bestand sein soll. Während der Ständerat 65 Pferde für richtig hält, will der Nationalrat 55 Pferde. Die grosse Kammer hat eine Motion aus dem Ständerat entsprechend abgeändert.

Hintergrund des Vorstosses sind die Pläne des Bundesrates, die Zahl der Reitpferde der Armee von heute 65 auf 38 zu reduzieren. Verteidigungsminister Guy Parmelin erklärte im Rat, nach einer neuen Evaluation gehe sein Departement von 45 Pferden aus.

Nein, das ist keine Satiere – obschon wir es uns wünschen würden.

Immerhin wird über den Bestand der Pferde offenbar heftiger diskutiert, als über den Mannschaftsbestand der Milizarmee oder die Anzahl Kampfflugzeuge unserer Luftwaffe. Gespannt warten wir auf die Begründung für eine dieser Zahlen und den damit zusammenhängenden Leistungsauftrag.

Siehe auch Beitrag auf schweizerbauer.ch

Print Friendly, PDF & Email

1
Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
1 Kommentatoren

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Thomas Müller

Grins, um mit den Worten unseres allseits geschätzten Mitkommentators Hans von Atzigen auszudrücken, dass dieser Artikel äusserst humorvoll präsentiert wird.
Weil es im Übertitel nur ein „pf“ hat und kein einfaches „f“ oder „v“, musste eben die „Satire“ als Aufhänger hinhalten.
Ich finde es äusserst gelungen, im Zusammenhang mit den Armeepferden, von Satiere zu sprechen, denn was sind die Pferde den anderes als Tiere? Da ist dem Autor wohl ein Glückstreffer gelungen. Chapeau!
Betreffend Inhalt der Message enthalte ich mich anstandshalber eines Kommentars – ich melde mich dann wieder, wenn es um die unsäglichen Kampfjets geht.