Luftverteidigung in der Schweiz: Experten warnen vor gefährlicher Lücke

Konkret geht es um den Schutz von Konferenzen, aber auch von Flughäfen, kritischen ­zivilen Infrastrukturen und militärischen Einrichtungen. Dieser wird zurzeit von 35-mm-Fliegerabwehrkanonen sichergestellt, deren Nutzungsdauer bis 2025 verlängert wurde. Weil grössere Beschaffungsprojekte in der Regel ein gutes Dutzend Jahre dauern, würde da mindestens ein Jahrzehnt lang eine Lücke bestehen, fürchtet Gerig. Die Bodentruppen stünden ab 2025 ebenfalls schutzlos da, weil dann die beiden anderen Kurzlenkwaffen Rapier und Stinger nicht mehr einsatzfähig sein werden. Dabei gehe es um den Schutz vor Drohnen, Cruise-Missiles und allem, was tief fliege, wie Fabian Ochsner erläutert, ehemaliger Präsident der Gesellschaft der Luftwaffen-Offiziere Avia und heutiger Vizedirektor der Rheinmetall Air Defence.

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Ich werde den Eindruck nicht los, das nur wenige noch eine in etwa Vorstellung haben, was für Zusatz-Umstände herrschen wenn es denn tatsächlich, in erheblichem Ausmass die Armee braucht. Eines sollten sich ALLE abschminken, Krieg UND unser aktuelles nettes Leben so nebeneinander DAS wird eine Illusion bleiben. Konferenzen Kurz vor oder während eines Krieges gibt es ganz bestimmt nicht, KEIN WEF, oder dergleichen Veranstaltungen. Die Zifile Luftfahrt wird wohl im aktuellen Rahmen kaum weiterlaufen. Auch die Vorstellung ALLES könnte geschützt werden ist etwas naiv. Grins völlig LOGO wenn es kracht wollen auch die GSOA Jünger jeder für sich eine BUDLOV-… Weiterlesen »

Felix Lambrigger

Der Artikel in der Luzerner Zeitung ist wirklich interessant. Die vorgebrachten Argumente bez. der Luftabwehr mittlerer und grösserer Reichweite sind stichhaltig.
Was die Auswahl eines künftigen Systems für kurze Reichweite betrifft, so bin ich schon lange der Ansicht, dass die gegenwärtig noch im Dienst stehenden Zwillings-Flak durchaus präzise ist. Aber die Bereitstellung/Schussbereitschaft dauert viel zu lange, und ist zu Personalintensiv. Schultergestützte Luftabwehr-Raketen im bezahlbaren Bereich gibt es einige. RW 3 Km+, und auf Stufe Bat. der Infanterie zugeteilt. Ähnlich wie bisher. Nur moderner, besser. 100 bis 200 Werfereinheiten sollten die zugeord. Aufgabe bewältigen können.