Bericht zur Geheimarmee liest sich wie ein Agententhriller

Knapp 27 Jahre hat sich der Bundesrat Zeit gelassen. Aber dann ging es plötzlich überraschend schnell: Am späten gestrigen Nachmittag publizierte die Landesregierung ein zentrales, bisher unter Verschluss gehaltenes Dokument zur Geheimarmee P-26. Es betrifft die 1991 abgeschlossene Untersuchung von Pierre Cornu über die Beziehungen der P-26 zu Widerstandsorganisationen im Ausland. Ein brisantes Thema: je enger die Kooperation, desto grösser der Schaden für die Glaubwürdigkeit der schweizerischen Neutralität im Kalten Krieg.

Mitteilung des BundesratsBericht (PDF) – Beitrag auf tagesanzeiger.ch

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Anlässlich 150 Jahre Offiziersgesellschaft Zürich wurde Paketweise eine Anleitung zum Wiederstand in Fremdbesetztem Land vertrieben. Einmal mehr nur die wenigsten kennen das Kriegsrecht.Wiederstands-Armeen unter entsprechenden Voraussetzungen,wenn diese sich an das Kriegrecht halten sind zulässig.Voraussetzung ist die Selbstaufgabe der Legitiemen Regierung durch Kapitulation.Das Kriegsrecht verlangt ein verantwortliches Oberkommando, das ist an erster und prioritärer Stelle die Verantwortliche legitieme Regierung. Wenn diese Kapituliert ist der Weg für eine Neuaufgleisung des Staates mit neuer Armeestruktur entsprechend den Regeln des Kriegsrechtes( + Allg.Völkerrecht) und neuer Regierung frei. Ausser dem erwähnten Personenschutz gibt es wenig Gründe die Sache nicht zu veröffentlichen. Anderseits so ,,Helden,, wie… Weiterlesen »

Aebersold

Das sind wieder Fake-News, die der Tagesanzeiger verbreitet, die schon seit Jahrzehnten widerlegt sind. Er schreibt fälschlicherweise von „Geheimarmee“ und von „Kooperation“ mit ausländischen Widerstandsorganisationen. Die Journalisten sind kein bischen seriöser geworden, selbst wenn die Fakten schon lange auf dem Tisch liegen. Solche Fake-News schaden der Glaubwürdigkeit der schweizerischen Neutralität auch heutzutage.