Schweizer Armee hortet Munition im Wert von 3,6 Milliarden

Vor gut einem Jahr liess Verteidigungsminister Guy Parmelin eine kleine Bombe platzen. Gegenüber Medienvertretern erklärte der Waadtländer Bundesrat, dass die Munitionsvorräte der Schweiz so ausgezehrt seien, dass die Armee im Ernstfall schon «nach wenigen Tagen» die Waffen strecken müsste. Es sei dringend erforderlich, so Parmelin, die Reserven aufzustocken.

Allein 2017 beantragte er beim Parlament 381 Millionen Franken für Munitionskäufe. 225 Millionen davon als ausserordentlichen Beitrag, um unter anderem die angeblich leeren Patronenlager für verschiedene Sturm- und Maschinengewehrtypen wieder aufzufüllen.

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Ach je wieder einmal der Tagi???
Schlicht Null Ahnung welche Munitionsmengen
im Kriegsfall verbraucht werden.
Das würde gerade noch fehlen wenn im
Kriegsfall innert kürze die Munition
ausgehen würde?????????
Zudem Munition bleibt fachgerecht gelagert
40-50 Jahre funktionstüchtig.
Zudem hohe Munitionsmengen werden zudem
für das freiwillige Schiesswesen verbraucht.
Ganz klar die Munition im freiwilligen
Schiesswesen wird von den Schützen bezahlt.
Der Bund übernimmt lediglich
die Munitionskosten für das Obligatorische
1x OHNE Probeschüsse, sowie für das Feldschiessen als
zusätzlich freiwillige Übung.
Ach ach unsere na ja ??? Medien.

Dienstverweigerer als Experte in Munitionfragen? Da lachen ja die Hühner. Unglaublich, was da wieder für Mist publiziert wird. Aber in diesem Bereich konnte der Tagi fast noch nie Ernst genommen werden.

Felix Lambrigger

Sollte der Medien-Bericht tatsächlich weit von der Wahrheit entfernt ist, sollte da nicht endlich das VBS gegen solche Lügen vorgehen?
Ich würde meinen: JA. Das Verbreiten von Falsch-Informationen hat nichts mit Pressefreiheit zu tun. Oder ist doch was am Bericht?

Thomas Müller

Hmmm, das sagt einer, der noch vor kurzem die Breitbart News als Referenz betrachtete.
Tztztz….