Parmelins Luftwaffen-Experte fordert 50 neue Kampfjets

Um die Schweiz vor Gefahren aus der Luft schützen zu können, brauche es 20 bis 70 neue Kampfflugzeuge, befand vor Jahresfrist eine von Bundesrat Guy Parmelin eingesetzte Expertengruppe . Nötig seien 70 Kampfjets, liess sogleich die Schweizerische Offiziersgesellschaft SOG verlauten, während der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA umgekehrt 8 bis 12 alte Kampfjets genügten. Die Mehrheit der Po­litiker und Fachleute, welche die Arbeiten der Experten begleiteten, plädierten für 30 neue Kampfflugzeuge. Nur der Verteidigungsminister selber weigerte sich standhaft, eine Zahl zu nennen, und tut das bis heute.

Jetzt lässt sein Experte für Fragen der Luftwaffe die Katze aus dem Sack: «Um in der Luft eine genügende Durchhaltefähigkeit sicherzustellen, brauchen wir rund 50 moderne Kampf­flugzeuge», schreibt Res Schmid in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift «Schweizer Soldat».

Beitrag auf luzernerzeitung.ch

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Beda Düggelin

Das Feilschen wird weitergehen und die Glaubwürdigkeit der Armee wird damit nicht gewinnen,
so lange Sicherheitspolitik mit dem Geldsäckel betrieben wird.
Es gibt nur zwei Varianten 0 oder 70 Kampfflugzeuge. Niemand will die Armee ganz abschaffen, ausser die Regierungspartei SP und die GSoA, aber diese Minderheit könnte schliesslich obsiegen.

Hohermuth

Die Entwicklung ist katastrophl. Die Informationspolitik des VBS ebenso. Der Kommentar im Artikel des SVPler schlichtweg untragbar. Der sollte lieber schweigen als sich derart unprofessionell zu äussern.

50 Kampfflugzeuge? Man kann sich fragen, ob das unabhängig vom gewählten Typ eine Konstante ist. Auf alle Fälle muss die Luftwaffe ein Dach bauen, bei welchem es nicht beim lauesten Windchen ins Haus Schweiz regnet. Hoffen wir, dass der neue Anlauf geschickter auf die Schiene gestellt wird und nicht wieder im Prellbock der Politik endet. Die bürgerlichen Räte müssen Farbe zur Armee bekennen. Sonst sind Konsequenzen durch die aufrechten Stimmbürger notwendig!

Felix Lambrigger

50 Stk. sind event. genug, wenn NUR ein erhöhtes Kriegsrisiko besteht. Falls ein Krieg in Grenznähe, oder ständige Luftraum-verletzungen geschehen, würden auch 70 nicht mehr genug sein.

Alexander+Steinacher

Die Schalmeien von Lang, Galladé, Glättli & Co singen uns doch vor, was wir für unsere Glaubwürdigkeit brauchen: 10 billige Segelflieger tun es doch auch, man kann auch darauf die provokativen rot eingefassten Schweizerkreuzchen aufkleben plus der entwaffnenden Aufschrift: HALLO FREUNDE! – Und das schöne Geld, das man dann noch verteilen könnte!