Gegengeschäfte für Kampfjet-Kauf im Gegenwind

Acht Milliarden Franken will der Bundesrat ausgeben, um neue Kampfjets und Fliegerabwehrraketen zu kaufen. Das ist viel Geld – und eigentlich ginge es auch mit weniger. Das jedenfalls glaubt der Verwaltungsratspräsident des Stanser Flugzeugbauers Pilatus: «Wir könnten die Kampfjets bis zu einer Milliarde Franken billiger haben, wenn wir auf Aufträge für die Schweiz verzichten», sagte Oscar J. Schwenk zum «Sonntags-Blick». […]

Tatsächlich geben auch Befürworter von Gegengeschäften zu, dass mehr zahlt, wer diese verlangt. Es sei richtig, dass sich die Beschaffung «um einen unbekannten Betrag» verteuere, sagt Karin Suini, Mediensprecherin des Verteidigungsdepartements (VBS). Die von Schwenk genannte Zahl von einer Milliarde scheine zwar «hoch gegriffen», widerlegen kann sie das VBS nicht. 

Beitrag auf luzernerzeitung.ch

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Nein, lieber Herr Schwenk. Auch wenn Sie bezüglich Mehrpreis bei Gegengeschäften Recht haben: Mit weniger als 8 Mia. geht es nicht. Denn dieser Betrag wurde ja festgelegt, bevor wieder jemand auf die Idee kam, den Kauf mit Gegengeschäften zu verknüpfen. Aber vielleicht ist das ja nur ein „schlauer“ Trick, um einige mögliche Anbieter abzuwürgen. Denn eigentlich läuft das Ding mit Schweden ja einfach weiter, was man so hören kann. Offenbar werden einige Teile für den Neuen Gripen ja in der Schweiz hergestellt. (Uups, habe ich da was ausgeplaudert?)

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