Jährlich riesige Mengen ausser Dienst: Um altes Armeematerial ist ein Streit entbrannt

Streitpunkt ist etwa das Mannsputzzeug. Laut den Veteranen wurden in den letzten Jahren «weit über 100’000 Mannsputzzeug liquidiert», zum Teil verbrannt. Gleichzeitig sei neues beschafft worden, das sich vom alten im Inhalt nur in einem Punkt unterscheidet: Es fehlen Knöpfe und Nadeln. «Vor einigen Jahren wurde das Mannsputzzeug durch das Reinigungsset 09 abgelöst», bestätigt Armeesprecher Daniel Reist. Und: «Dieses beinhaltet nach wie vor ein Näh-Set, bestehend aus Nadeln und Faden. Das Reinigungsset 09 beinhaltet jedoch keine Knöpfe mehr, weil bei der aktuellen Bekleidung der Armee weitgehend auf Knöpfe verzichtet wurde.»

Beitrag auf aargauerzeitung.ch

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Ach gewisse Zeitgenossen haben Sorgen!?
Der schik-schnak ist jo wohl kaum von Bedeutung für das Überleben der Schweiz im Fall der Fälle Tz tz tz.

500’000 Kämpferjacken zu einem (angenommenen) Stückpreis von CHF 30 sind 15 Mio. CHF.
usw.
usw.
usw.
Munition: Der Bund hortet aktuell Munitionsreserven im Wert von 3,646 Milliarden Franken. Dies geht aus der Staatsrechnung 2017 hervor. -> Stefan Holenstein, Präsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft, jedoch warnt vor einer vertieften Diskussion über die Einzelheiten der Munitionsvorräte.

Die Armee im allgemeinen und das VBS und sein Vorsteher im besonderen schwimmen im Geld und können mit diesem nur schlecht umgehen. Weshalb muss es immer solche Schlagzeilen geben?
1291 gab es wohl noch keine Armee, nicht wahr.

Wer etwas (auch Rüstungsgüter) vorausschauend anschafft, macht nicht selten (teilweise) falsche Einkaufe. Dies ergeht aber so ziemlich allen Armeen (und auch Firmen) so. Hellseherei gibt es nur bei Bauernfänger. Aber keine Sorge:
einen grossen Teil der Tarnis werden wir sehr bald doch noch brauchen. Sehr bald schon! Denn die vordergründigste und realste Bedrohung wird von unseren Klugscheissern in Bern (noch) vershwiegen, bzw. weggeträumt. DAS gibt ein böses Erwachen. Ein ganz Böses!
Entweder, die Verantwortlichen erwachen noch rechtzeitig, oder Bürgerwehren werden den Ton angeben. Und dies würde ich als Suboptimal ansehen.

Im Gegenteil: bewaffnete Bürgerwehren sind wahrscheinlich die einzige sinnvolle Lösung in der heutigen Lage. Seien wir ehrlich: die Armee ist nicht in der Lage, das Land zu verteidigen, und sie wird das auch noch jahrelang nicht sein, selbst wenn die Politik morgen plötzlich aus dem Dornröschenschlaf erwachen und sämtliche Vorschläge der GG 1:1 umsetzen würde. Was in den letzten Jahrzehnten abgebaut und zerstört wurde, braucht Jahrzehnte, um wieder aufgebaut zu werden. Ich spreche nicht nur von Geld, Material und Personal, sondern auch von Administration, Organisation und Kompetenz. Die Armee hat kein Geld, Material und Personal, dafür ein riesiger Wasswerkopf an… Read more »
Da haben Sie voll recht,den jeweils voll oder scheinbar voll richtigen Einkauf gibt es sehr selten. Möglich jedoch sind gute Annäherungswerte. Da liegt man bestmöglich wenn jeweils nach möglichst rationalen Kriterien eingekauft wird. Das heisst zum Beispiel für Bekleidung, sicher Robust,anvorderungsgerecht praktisch,farblich auf unser Umfeld( Tarnung)angepasst.Dieser Hintergrund verändert sich kaum, somit kann man solche Bekleidung auch längerfristig mit kleineren Anpassunge bei Ergänzungsbeschaffungen ansonsten unverändert beibehalten.Auch in Sache Armee sollte sicher Zielgerichtet deutlich mehr nüchterner Rationalismus,bestmöglich das,,Feld,,beherschen und nich zu oft lächerlicher ,,Firlefanz,,. Dazu sollte auch wieder das System des (Logo) geordneten Requrierens von Zb.Fahrzeugen neu aufgelegt werden.Soweit möglich Zb.Logistiksysteme Container… Read more »

Erinnerungen an die Armee 61

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