Kreditkarten-Limite von 100’000 Fr für VBS-Kader

Das Verteidigungsdepartement (VBS) wollte eigentlich wegen einer anderen Sache Kassensturz machen: Die Beamten wollten untersuchen, ob an den Vorwürfen gegen Oberfeldarzt Andreas Stettbacher was dran ist. Die Vorwürfe gegen ihn lösten sich zwar in Luft auf.

Die interne Prüfung deckte aber trotzdem einige pikante Details auf: Die Rede ist von einer freundschaftlichen Gepflogenheit unter VBS-Kadermitgliedern, wonach man sich gegenseitig zu Business Lunches einlädt. Essen auf Staatskosten sozusagen.

Mitteilung VBS – Beitrag auf blick.chtagesanzeiger.ch – Kommentar im TA

Kommentar:
Drei Punkte:

  • Einmal mehr muss „die Armee“ den Kopf für Verfehlungen der VBS-Bürokraten hinhalten. Die grösste Gefahr für die Armee kommt tatsächlich aus dem VBS.
  • Solange solche Skandale an die Öffentlichkeit gelangen, ist jede Argumentation für eine Erhöhung des VBS-Budgets zum Scheitern verurteilt. Deshalb fordert Giardino schon seit Jahren eine Due Diligence.
  • Auf der anderen Seite sollte man auch bei den anderen Departementen die Spesenpraxis näher unter die Lupe nehmen. Da besteht sicher auch noch „Luft“ für Budgetanpassungen.
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Richtig diese 3 Punkte.
Zu Punkt 3,dem ist so.
Bekanntlich ist da noch ein anderer GROSSER
,,Posten,, der wird unter ,,Verschluss,, gehalten.
Grins, nur eben da ´´bohrt´´ der Blick nicht
auch nicht der Tagesanzeiger.

Kurt Anton Brugger

Seit es Kreditkarten gibt für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, gibt es auch solche Missbräuche. In jeder gut geführten Firma gilt die Devise: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Nicht nur im VBS in der gesamten Bundesverwaltung sind solche Missbräuche vermutlich „part of the game“.

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