Vernehmlassungsantwort des VSWW zum Planungsbeschluss zur Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums

Der VSWW bekennt sich zu einer modernen, leistungsstarken und gutausgerüsteten Schweizer Luftwaffe. Die Beschaffung neuer Mittel zum Schutz des Luftraums werden im Sinne der Sache stark befürwortet und als dringend notwendig erachtet. […]

Obwohl der VSWW im Vorhaben Air 2030 mehrheitlich positive Aspekte entnehmen kann, lehnt der VSWW den vom Bundesrat in Aussicht gestellten Budgetrahmen von max. 8 Milliarden Franken klar als zu tief ab. […] An einem Finanzvolumen von minimal 9 Milliarden Franken soll festgehalten werden.

Brief des VSWW (PDF)

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Beda Düggelin

Der Kompromiss vom Kompromiss ist ein riesiger „Bschiss“! Sowohl 8 oder auch 9 Milliarden sind Kompromisslösungen! „Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“, dieses Sprichwort prägte einst Kurt Tucholsky. Leider vermag die Vernehmlassungsantwort vom VSWW in keiner Weise befriedigen. 1. Eine Aufstockung von 8 auf 9 Milliarden ist lächerlich. Auch für diese Preismarke lassen sich nicht mindestens 50 Kampfflugzeuge und zwei BODLUV-Systeme beschaffen. Anstatt sich mit einer Schein-Verbeserungsvariante zu begnügen, wäre es an der Zeit, dass sich jene Organisationen, welche sich für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik einsetzen, endlich mal Klartext sprechen würden. 2. „Der National- und Ständerat werde sich den entsprechenden… Weiterlesen »

Hohermuth

Peinlich und beschämend, wenn sich Personen und Organisationen, die es grundsätzlich gut meinen für unsere Armee, immer selbst in den Forderungen zurücknehmen und bereits mit Forderungen kommen, die tiefer sind als wenn sie aus einem Kompromiss stammen würden. Wenn 15-18+ Milliarden notwendig sind, dann bitte auch mindestens diesen Betrag einfordern! Zudem wäre es sinnvoll und korrekt, wenn man die Bedürfnisse definieren würde und dann den daraus resultierenden Finanzrahmen einfordert. Das wäre das korrekte Vorgehen. Aber auch da gilt das vorerwähnte: Nicht kleckern sondern klotzen. Das ist notwendig weil in den letzten Jahrzehnten gekleckert wurde. Die Schweiz ist im Zugzwang und… Weiterlesen »

Andreas Wäger

Tja, dass in Zukunft nicht mehr in eine eigenständige Armee investiert werden „will“, sollte nun wirklich langsam jedem bewusst werden. Jeder, der sich einigermassen mit unserer Armee und ihrer Entwicklung, (ich schreibe bewusst nicht Weiterentwicklung), befasst, weiss, dass diese Armee im echten Verteidigungsfall nicht einsatzbereit ist und auch nicht funktionieren kann. Und der Masterplan über das zukünftige Budget zur Erneuerung der Artillerie, Panzer usw. geht diesen Weg der Ausdünnung ungehindert weiter. Was hier abgeht hat absolut gar nichts mit seriöser Beschaffung für den allerschlimmsten Fall zu tun. Es ist für mich nur noch ein schlechter Witz mit irgendwelchen dahergeholten Ideen… Weiterlesen »

Verteidigung wird offensichtlich innzwischen in Geldeinheiten anstatt nach Militärischen Kriterien definiert. Ab Punkt X geht es nicht mehr um Finanzmittel,sondern nur noch darum ob Material verfügbar ist,oder eben auch nicht. In diesem Zusammenhang kennt kaum jemand das Faktum,das sich durch die ganze Geschichte zieht,Kriege wurden zu allen Zeiten in hohem Masse über Schuldverschreibungen finanziert. Dieser ,,Hintergrund,, hat die Kriegsverläufe massgeblich mitgestaltet. Ervolg und Misservolg auf dem Schlachtfeld. Sehr wahrscheinlich ist die Chance für den Wiederaufbau einer brauchbaren CH-Armee zu erträglichen Kosten,innzwischen längst verschlafen.Ein weiteres sich abzeichnendes Problem ist zudem, innwieweit Material noch beschaffbar ist. Wenn sich Konflikte abzeichnen wollen eben… Weiterlesen »

Elmar Hutter

Für die militärische Verteidigung des neutralen Kleinstaates braucht es primär moderne Defensivwaffen (Luftabwehr,
Cyber-Abwehr, Pz-Abwehr etc.) Diese Waffen sollten aus finanziellen Gründen, aber auch aus militär-und neutralitäts- politischen Gründen vorgezogen werden. Defensivwaffen kann auch die eigene Industrie herstellen. Defensivwaffen bremsen die internationale Eskalation, Offensivwaffen fördern sie.

Felix Lambrigger

Es ist richtig, dass ein aufgestocktes V-Budget alleine nicht ausreicht. Es braucht unbedingt (noch im 2018) eine massive Aufstockung der AdA’s. Besonders der Infanterie. Würde mich wunder nehmen, wie viele StgW’s 90 wir noch in Reserve haben. Die geplante Erschwerung des Zivildienstes ist nur eine Pflästerli-Politik. Den naiven Heini’s in Bern ist offenbar nicht bewusst, dass wir schon längst 10-tausende von potentiellen Terroristen im Land haben. Rund um uns herum sind die „Vereine“ wie z.B. EU, Nato, und auch die UNO am zerbröseln. Selbst die Situation in Deutschland war noch nie so explosiv wie gerade in diesen Tagen. Merkel wird… Weiterlesen »